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Was ist eigentlich Reflexion und Feedback?

von mehlersoft (24.07.12 21:09:29)

Feedback

Feedback ist eine Rückmeldung an eine Person über deren Verhalten und wie dieses von anderen wahrgenommen, verstanden und erlebt wird. Also von einer Person an eine andere.

Ziel: Selbst- und Fremdbild anzugleichen und sich selbst und seine Wirkung auf andere besser zu verstehen

 

Reflexion

Reflexion dient dem Einzelnen der Gruppe und der Gruppe, sich neue Erkenntnisse und Einstellungen bewusst zu machen, Ziele und Handlungsschritte nach der aktuellen Situation neu auszurichten sowie Emotionen (Gefühle) gemeinsam zu klären und zu verarbeiten.

Somit bedeutet Reflexion inne zu halten, in einen Spiegel zu schauen und gemeinsam voneinander lernen.

 

 

Feedback-Regeln

... für den Feedback-Nehmer

  • Geschenk
    Feedback ist nichts schlechtes und soll dem Feedback-Nehmer als Geschenk für die Zukunft dienen.

  • Merken
    Das Feedback soll Dir für die Zukunft dienen. Daher merke Dir das Feedback der anderen, schreibe es Dir auf und versuche für die Zukunft daraus Deine eigenen Konsequenzen zu ziehen.

  • Ausreden lassen
    Man kann nicht wissen, was der andere sagen will, bevor er nicht zu Ende gesprochen hat. Allenfalls könnte man es vermuten. Deshalb gilt: Ausreden lassen!

  • Verständnisfragen.
    Wenn Du einen Punkt nicht verstanden hast, so stelle Rückfragen zu diesem, achte aber darauf, dass Du nicht anfängst Dich zu verteidigen.

  • Keine Rechtfertigungen
    Jeder empfindet Situationen anderes. Daher gibt es sehr häufig geteilte Meinungen über die selbe Situation. Rechtfertige Dich nicht für Dein Handeln, sondern lasse die Botschaft des anderen auf Dich wirken.


... für die Feedback-Geber

 

  • Subjektiv
    Gehe von deinen eigenen Beobachtungen und Eindrücken und nicht von denen anderer aus. Dann fällt es dem Feedback-Nehmer leichter, das Feedback anzunehmen. Sprich daher aus Deiner eigenen Perspektive: „ich habe beobachtet, ...“, „ich habe dabei gedacht/gefühlt, ...“, „ich denke, dass ...“, „ich finde, ....“, etc.

  • Sandwich-Prinzip
    Fange mit positiven Rückmeldungen an, gebe dann die negativen Punkte und ende wiederum mit positiven Punkten. Bette somit die negativen Punkte in die positiven ein.

  • Beschreibend
    Der Feedbackgeber soll beschreiben was er sieht oder hört, also beobachtbare Verhaltensweisen (nicht bewerten, interpretieren, Motive suchen).

  • Konkret
    Der Geber soll konkrete Situationen beschreiben. (nicht: "immer bist Du..").

  • Angemessen
    Es geht darum, dass der Empfänger etwas über sich erfährt, etwas das ihm hilft sich und sein Sein in der Welt besser zu verstehen (nicht darum, dass der Geber etwas "erreicht").

  • Konstruktiv
    Feedback sollte, wenn möglich, Vorschläge für die Zukunft enthalten.

 

Viele Methoden dazu findest du in der Kategorie  Reflexions- & Feedbackmethoden.



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