Ein Tag mit Jesus; Mk 1, 29 - 29
von Julia89 (12.12.11 21:44:29)Familiengottesdienst
Ein Tag mit Jesus - „leben – lieben- loben“
Eingangslied: Danke für diesen guten Morgen KP 206,1.2.5.
Eröffnung
Begrüßung:
Liebe Kommunionkinder, liebe Gemeinde -
wir sind heute morgen zusammengekommen, um miteinander Gottesdienst zu feiern. Wir dürfen aus Jesu Wort und aus der Feier des Heiligen Mahles neue Kraft schöpfen zu einem Leben mit Jesus Christus. Er möchte uns seine Kraft, seine Liebe, seinen Trost, seine Hoffnung schenken, damit wir unsere Schritte im Alltag voll Zuversicht weitergehen können.
Das heutige Evangelium erzählt von einem Tag im Leben Jesu. Viele Leute kamen zu ihm – Große und Kleine, Gesunde und Kranke. Die Menschen waren bei Jesus mit all dem, was sie bewegte. Und sie durften erfahren, dass sich durch die Begegnung mit Jesus etwas veränderte: Sie gingen erfüllt, getröstet und geheilt weiter.
Bußakt
1. Jesus, wir sind jetzt bei dir mit allem, was wir in der letzten Woche erlebt haben. Da war viel Freude und Glück, aber auch manches, worunter wir gelitten haben und was uns nicht gelungen ist. Herr, erbarme dich A:
2. Jesus, du hast uns gezeigt, wie wir miteinander umgehen sollen. In Liebe begegnest du allen. Christus, erbarme dich
3. Vieles ist uns im Alltag geschenkt. Dafür loben wir dich. Leider geht in der Hektik des Alltags manches unter.
Herr, erbarme dich.
Vergebungsbitte: Priester
Gloria Laudato si KP 108, 1.7.
Tagesgebet vom Tag
2. Lesung vom Tag 1 Kor 9,16-19.22-23
Zwischengesang Hallelu, hallelu KP 276,1+2
Evangelium: vom Tag Mk 1,29-39
Katechese:
Liebe Kinder, liebe Gemeinde,
1. Sprecher: Wir wollen heute einmal mit einer Frage beginnen.
Wie sieht unser Alltag aus?
Wie leben und erleben wir jeden uns neu geschenkten Tag?
Was würde ich sehen, wenn ich dich oder dich morgen, am Montag, begleite?
Was kommt da auf Euch Kinder zu – wenn Ihr an den Vormittag denkt ….. Was macht Ihr da? …. Ihr geht zur Schule – oder die kleineren unter euch in den Kindergarten. In der Schule gibt’s den Stundenplan … weiß jemand, was in der ersten oder zweiten Stunde dran ist? ….. Mathe oder Deutsch, dann vielleicht noch Sport oder Musik.
Also der Morgen ist eingeteilt – und um 12 oder 1 Uhr wartet dann schon das Mittagessen – und wie geht’s dann weiter? …. Hausaufgaben, Spielen, Sport, manche machen Musik, vielleicht ein Arzttermin – dann ist das Abendessen irgendswann geht’s dann ins Bett.
Eurer Tag ist eingeteilt – vieles erlebt Ihr, bis Ihr abends ins Bett geht.
Das ist bei den Erwachsenen genauso!
Ich erlebe manchmal jeden Tag so viel, dass ich mir das vorher sogar in den Terminkalender (Terminkalender hochzeigen!!)eintragen muss. Sonst würde ich manches vergessen.
2. Sprecher: Markus, der Mann, der das heutige Evangelium aufgeschrieben hat, ist ein guter Erzähler. Der Pfarrer hat uns gerade vorgelesen, wie ein Tag im Leben Jesu ausgesehen hat, welche Termine Jesus hatte. Habt Ihr gut zugehört? Eben konnten wir es hören – er hatte viele! Da würde in Jesu Kalender stehen: Am Morgen - Besuch in der Synagoge, Jesus war also im Gebetshaus, hat in der Schrift gelesen. Dann ist der ganze Tag reserviert für den Besuch im Haus von Simon und Andreas. Das sind die beiden Männer und Freunde Jesu, die er gerufen hat, ihm zu folgen. Im Haus hat Jesus quasi einen Krankenbesuch bei der Schwiegermutter des Simon gemacht. Er hat mit ihr geredet und sie von ihrer Krankheit geheilt. Sie haben auch miteinander gegessen, denn die Schwiegermutter bewirtete sie.
Bis zu Abend waren sie beisammen – „als die Sonne schon untergegangen war“steht in der Bibel, also nach der Hitze des Tages kommen die Menschen mit den Kranken in Scharen zu Jesus, weil sie von ihm erfahren hatten. Uns Jesus entzieht sich dieser massenhaften Not nicht. Bis in die Nacht hinein spricht er mit ihnen, tröstet sie, heilt sie. Danach hat Jesus wohl einige Stunden geschlafen – doch ganz früh am Morgen, noch im Dunkeln, da hat er Kraft geschöpft. Da hat er für sich gesorgt. Da war sein wichtigster Termin: Wisst Ihr was da in Jesu Kalender gestanden hätte: Gebet in Einsamkeit und Stille!.
Jesus ging an einen Ort, wo er allein war und ungestört beten konnte. Jesus braucht das Gebet, die Beziehung zu Gott, seinem Vater. Das war seine Kraftquelle! Nur so konnte er sich so intensiv den Menschen zuwenden und seinem Auftrag treu bleiben.
Doch nicht einmal da hat Jesus Ruhe – schon sind ihm seine Freunde, die Apostel, wieder auf den Fersen: „Alle suchen Dich, Jesus!“ So groß war die Sehnsucht und der Glaube der Menschen, dass Jesus ihnen in ihrer Not beistehen und helfen könnte.
1. Das haben nicht nur die Menschen vor 2000 Jahren so erfahren. Durch die Jahrhunderte haben Menschen ihr Leben an Jesus Christus festgemacht. Sie haben Halt, Trost, Hoffnung und Kraft im Glauben an Jesus Christus erfahren.
Auch mit uns möchte Jesus in Beziehung sein.
Vielleicht möchten wir uns in unserem Alltag, wenn wir von Termin zu Termin hetzen immer wieder einmal daran erinnern, dass Jesus einen Termin für uns frei hat – wann immer wir ihn brauchen
Glaubensbekenntnis gesprochen
Fürbitten:
Pr: Herr Jesus Christus, wie die Menschen damals, so sind auch wir auf der Suche nach Frieden und Heil in dieser Welt. Mit unseren Bitten kommen wir zu dir:
Für die Verantwortlichen in Politik und Kirche:
Lass sie Wege finden, Krieg und Hass, Elend und Not zu beseitigen.
A: Wir bitten dich, erhöre uns.
Wir denken an die Christen auf der ganzen Welt und schließen unsere Partnergemeinde in Peru besonders in unser Gebet ein:
dass sie ihr Leben nach deinem Wort ausrichten und glaubwürdige Zeugen deiner frohen Botschaft sind.
A. Wir bitten dich, erhöre uns.
Für unsere Kommunionkinder, die sich vorbereiten auf die Begegnung mit dir im Sakrament der Eucharistie:
Lass sie Halt und Unterstützung in ihren Familien und in der ganzen Gemeinde finden.
A: Wir bitten dich, erhöre uns.
Für die Ministrantinnen und Ministranten der Seelsorgeeinheit, die gerade ein Hüttenwochenende erleben:
Lass sie erfahren, wie schön es ist, in Gemeinschaft zu sein und erhalte ihnen die Freude am Ministrieren.
A: Wir bitten dich, erhöre uns.
Für uns selbst:
Wir tragen in Stille unsere Sorge und Not vor Jesus Christus ---
(Stille - Stille - Stille)
A: Wir bitten dich, erhöre uns.
Für alle, die einen lieben Menschen verloren haben:
Lass sie bei dir Kraft und Trost für ihr Leben finden.
A: Wir bitten dich, erhöre uns
Pr: Jesus Christus, Du schenkst Friede und Heil. Wir danken dir und loben dich heute und alle Tag unseres Lebens. Amen.
Gabenbereitung: KP 128 Herr, wir bringen in Brot
Kehrvers alle – Strophen Herr Strauss
oder: KP 123 1.3. Wenn das Brot
Gabengebet: vom Tag
Sanctus: KP 141 Heilig, ja heilig
Vater unser gesprochen
Friedensgruß
Agnus dei: gesprochen
Kommunion: Orgelspiel
Danksagung: KP 290 1-3
Schlußgebet vom Tag
Segen
Auszug: Orgelspiel
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