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Ministrantenaufnahme 2011

von Julia89 (23.11.11 18:08:32)

Hier ist der Gottesdienst der diesjährigen Ministrantenaufnahme:

 

Großer Einzug mit Weihrauch dazu Orgelspiel

Eingangslied: Orgel Dass du mich einstimmen lässt 280,1.2.3 Lit.

Begrüßung: Priester

Einführung

Kyrie: 86 (Herr, erbarme dich) 3X

Gloria: Lobet und preiset KP 286,1.2

Tagesgebet: vom Tag

Lesung: (1.Lesung vom Tag; Ez 34 Hirtensorge Gottes für sein Volk)

Zwischengesang/Halleluja-Ruf: KP 268 (Nicht einblenden-nur ref) Vers vor dem Evangelium Halleluja-Ruf

Evangelium: Vom Tag (Mt 35; Werke der Barmherzigkeit) - danach nochmals Halleluja-Ruf zum Abschluss (KP 268)

Feierliche Ministrantenaufnahme: (1. Teil: Minis(8 Sprecher) bringen die Gegenstände, die in der Liturgie und ihrem Dienst eine besondere Rolle spielen) Spr 1: Es gibt viele Gegenstände, die im Gottesdienst wichtig sind und mit denen wir Ministranten beim Dienen zu tun haben.

  1. • Kreuz Beim feierlichen Einzug und bei Prozessionen trägt ein Ministrant das Kreuz voran. Das Kreuz erinnert uns an Jesu Leiden und Sterben. Es ist aber auch ein Zeichen der Auferstehung – vom Tod zum Leben, von der Trauer zur Freude, vom Dunkel zum Licht. Dies bezeugen wir, wenn wir dem Kreuz folgen und es aufstellen. Ministrant: Herr, du teilst unser Leben und trägst es mit uns. Wenn wir das Kreuz sehen, gib uns Mut, denn du bist bei uns und wir sind nicht allein. Amen.
  2.  • Kerzen: Jesus Christus sagt: „Ich bin das Licht der Welt“. Die Kerzen, die am Altar brennen oder von den Ministranten getragen werden, weisen darauf hin. Wie die Kerze sich verzehrt und dadurch anderen dient, so hat sich Christus für die Menschen hingegeben. Ministrant: Herr, wir selbst sollen Licht sein und deine Botschaft in unsere Welt hineintragen. Stehe uns bei, damit auch wir für unsere Mitmenschen zum Licht werden. Amen.
  3. •Heilige Schrift und Messbuch: Wenn die Gemeinde Gottesdienst feiert, wird aus der Heiligen Schrift vorgelesen. Sie ist Gottes Wort, von seinem Geist erfüllt. Auf dieses Wort wollen wir hören und danach handeln. Bei der Feier der Eucharistie gibt es ein zweites Buch: das Messbuch. Es enthält die Gebete für die heilige Messe. Ministrant: Herr, öffne uns Ohren, Augen und Herz. Gib uns Mut zu hören und zu tun, was du uns sagst. Amen.
  4. •Weihrauch: Weihrauch gibt dem Gottesdienst einen festlichen Charakter und weist auf etwas Besonderes hin. Wenn wir Altar, Kreuz, Evangeliar, Brot und Wein inzensieren, tun wir dies, um Christus zu ehren. Wir ehren auch den Priester und die Gläubigen mit Weihrauch. Denn Taufe und Firmung verbinden uns mit Christus und geben uns Anteil an seiner Würde. Ministrant: Herr, du kennst uns und liebst uns. Du hörst unsere Stimme. Wie Weihrauch steigen unser Gebet zu dir empor. Amen.
  5. • Kollektenkörbchen: In den Körbchen, die durch die Gemeinde gehen, sammeln die Gläubigen ihre Gaben sichtbar ein, um andere Menschen zu unterstützen.. Wir Ministranten bringen sie dann stellvertretend zum Altar. Ministrant: Herr, lehre uns, mit anderen zu teilen und auch die in Blick zu haben, denen es nicht so gut geht. Amen.
  6. Brot und Wein: Brot und Wein sind Zeichen des Lebens und der menschlichen Arbeit. Wir teilen das Brot und trinken den Wein. In diesen Gaben ist Christus unter uns: Nehmt und esst! Nehmt und trinkt, das ist die Einladung Christi für alle, die an ihn glauben. Ministrant: Jesus Christus, in Brot und wein bist du Nahrung für unser Leben, Speise, die verwandelt, damit wir füreinander da sind. Amen.
  7. • Wasser: Wasser ist Leben. Weihwasser erinnert an unsere Taufe, in der wir Söhne und Töchter Gottes wurden. Bei der Eucharistiefeier bringen die Ministranten Wein und Wasser an den Altar. Wie sich beides verbindet, so werden auch wir mit Christus vereint. Ministrant Herr, du hast gesagt: „Wer dürstet, der komme zu mir, und es trinke, wer an mich glaubt.“ Stärke in uns den Glauben, der mit der Taufe begonnen hat, und lass uns dich als Quelle des Lebens erfahren. Amen.
  8. Schellen: Die Glocken auf dem Kirchturm rufen zum Gottesdienst und laden zum Gebet ein. Mit den Schellen wird auf ein besonderes Geschehen im Gottesdienst aufmerksam gemacht. Läuten und Schellen bedeuten: Einladung, Hinweis, Zeichen der Verehrung. Amen

Ministrant: Herr, mit den Schellen bringen wir zum Ausdruck: Du bist da, mitten unter uns. Gib dass wir durch unser Leben immer wieder auf dich hinweisen. Amen.

(2. Teil: Aufrufen mit Namen und Übergabe von Gewand und Kreuz: die aufgerufenen Minis stellen sich auf die oberste Altarstufe in einer Reihe – dahinter je die „Paten“ mit den Gewändern)

Spr 2 Wir rufen jetzt die neuen Ministrantinnen und Ministranten mit Namen auf. (diese stellen sich vor dem Altar auf der Stufe entlang auf (Omi HG): Aus der Pfarrgemeinde Heilig Geist: ... (Omi PP):.Aus der Pfarrgemeinde Peter und Paul: ...  (OMI SM): Aus der Pfarrgemeinde Sankta Maria: ...

Ein größerer Mini – quasi als Pate oder Patin pro neuem Ministrant– , überreicht nun das Gewand und hilft beim Anziehen. (Text zum Überreichen und während des Anziehens)

Spr 2: „Du kleidest mich in Gewänder des Heils“ beschreibt ein Prophet Gottes Heilshandeln. Die Gewänder im Gottesdienst stammen aus der Zeit, als das Christentum nicht mehr verfolgt wurde, sondern vom Kaiser anerkannt und gefördert. Das begann vor etwa 1650 Jahren. Die Kaiser und ihre hohen Beamten hatten eine festgelegt höfische Kleiderordnung. Die christliche Kirche wollte dann ausdrücken: Unser wahrer und oberster Herr (griechisch: Kyrios) ist nicht der Kaiser oder König, sondern Jesus Christus. Die Bischöfe, Priester und Diakone erhielten deshalb für den Gottesdienst feierliche, wahrhaft kaiserliche Gewänder, weil sie im Namen Christi handeln und weil sie an seiner Stelle den Gottesdienst leiten. Die Gewänder der Ministranten kamen erst später auf, etwa vor 1000 Jahren. Priester trugen unter der Woche ein knöchellanges Gewand, das dunkel gefärbt war, einen Talar (lateinisch: Talaris = knöchellang). Wenn sie dann zu einer liturgischen Feier gingen, zogen sie eine abgeschnittene Albe wie ein weißes Hemd darüber, den Chorrock. Aus dieser Kleidung wurde dann auch das Gewand für Ministranten. Das Gewand soll sagen: Wir sind von Gott eingehüllt. Wir sind ganz geborgen in IHM. Gott ist um mich herum und ich bin mitten in IHM. Ganz eingehüllt bin ich, Gott, in deine Liebe. Du bist so nah bei mir, noch näher als mein Gewand, das ich auf meiner Haut spüre. Und hälst mich doch nicht fest. Du lässt mich ganz frei sein.

Spr 3: Als letztes Zeichen der Aufnahme erhaltet Ihr von uns Oberministranten die Ministrantenplakette (Plakette überreichen für HG PP SM ) Diese Plakette zeigt auf der einen Seite die Brotvermehrung. Ein Junge bringt in einem Korb Brot und Fische. Durch Jesu Wirken werden mit diesen Gaben alle satt. Somit steht der Junge stellvertretend für den Dienst der Ministranten. Auch sie bringen die Gaben an den Tisch des Herrn. Die andere Seite zeigt die Jünger Jesu mit Maria, wie sie am Pfingsttag vom Heiligen Geist erleuchtet werden. Dieses Ereignis hatte Signalwirkung für die Jünger Jesu. Fortan verkündeten sie die Botschaft Jesu allen Menschen und stellten sich somit ganz in seinen Dienst. Dieses Bild steht symbolisch für den heutigen Tag der Aufnahme der neuen Ministranten. Auch sie sollen heute für ihren Dienst erleuchtet werden und somit Verkünder der Botschaft werden. Das Handeln der Ministranten wird hierdurch auch zum Dienst an der Gemeinde..

Glaubensbekenntnis: Pr: Die Ministranten haben uns ein Zeugnis ihres Glaubens gegeben. Lasst uns nun alle miteinander unseren Glauben bekennen: Ich glaube...

Gabenbereitung: Wenn wir das Leben teilen KP 58,1.5.6.

Gabengebet: Vom Tag Sanktus: KP 142 Heilig, heilig bist du herr der Welten

Hochgebet: Vater unser: gesprochen

Friedensgruß: Keinen Tag soll es geben 193, 1.2.

Nach der Kommunion: Jesus Christ you are my life – alle Ministranten: Refrain singen mit Bewegungen, Refrain mit Orgelbegleitung vorlesen

Schlußgebet: Vom Tag Abkündigung: Segen: Schlusslied/ Auszug: Unterwegs in eine neue Welt (Liedblatt)



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