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die weisse Frau - (wie Dracula im Taxi)

von nickilou (25.10.10 14:12:46)

Diese Geschichte wird in Luxemburg immer in den Ferienfreizeiten erzählt, hier ist meine Version (Möglich sind einige fehlerhafte Ausdrücke im Deutschen)

 

während meines Studiums hatte ich einen guten Bekannten, der in Paris studierte. Wie viele wissen, ist das Leben in Paris sehr teuer und mein Freund musste sich einen Job suchen. Weil er sehr gerne AUto fuhr, arbeitete er als Taxifahrer, und das vor allem nachts, am Tag musste er zur Uni.

An einem Samstagabend bat ihn ein Mann auf dem Bahnhof ihn nach Evry zu bringen, etwa 30 km ausserhalb von Paris. Da es schon ziemlich spät war, und das Wetter sehr stürmisch war, überlegte mein Freund einen Moment, ob er sich das jetzt noch antun sollte. Aber was solls, eine 30 km Fahrt wurde gut bezahlt.

Eine halbe Stunde später setzte er den Mann in Evry ab. Er machte sich auf den Haimweg. Inzwischen hatte sich das Wetter noch mehr verschlechtert, es stürmte und regnet in Strömen, man sah fast nichts. Auf einmal sprang er voll auf die Bremse, denn am Strassenrand stand eine Frau.... völlig durchnässt in einem sonderbarten langen weissen Kleid. Er hatte sich voll erschrocken, denn in dem schlechten Wetter hätte er sie fast überrannt...

Langsam öffnet er das Fenster, in einer sehr monotonen Stimme sagt sie "bringen sie mich bitte nach Paris"

Sie sieg ins Taxi und sie fuhren los. Während der Fahrt sah er immer wieder in seinen Spiegel und ihm wurde imm er unwohler. "Wer war diese Frau, warum starrte sie nur vor sie sich, und dieses seltsame blasse Gesicht, hoffentlich war er bald in Paris"

"wo soll ich sie hinbringen, sie haben mir keine Adresse genannt?"

"zum Westfriedhof...."sagte sie mit ihrer monotonen Stimme.

"zzzzum Westfriedhof? stotterte er, und ein Schauer lief ihm über den Rücken. "wer will um diese Zeit noch zum Friedhof? aber ich brauche das Geld, und werde es also tun." ging es ihm durch den Kopf

Das Wetter wurde immer schlechter, und er hatte das Gefühl, dass Paris heute nach menschenleer war, nirgendwo waren noch Menschen auf der Strasse.

Endlich erreichten sie den Westfriedhof, erleichtert blieb er stehen. Da spürte er ihre kalte Hand auf ihrer Schulter und hörte ihre leise Stimme: "Bitte warten sie, ich bin in 10 Minuten zurück." Ich zahle ihnen auch mehr als üblich..." und sie verschwand in der Dunkelheit auf dem Friedhof.

Ihm war übel, diese Frau war so unheimlich, aber er brauchte ganz dringend Geld...und wenn sie noch etwas draufzahlte... all diese Gedanken gingen ihm durch den Kopf. Um die Wartezeit zu verkürzen, wollte er das Radio einschalten, aber da kam nur ein Rauschen... dieser schreckliche Sturm, er heulte und es regnete heftigst

...jetzt war sie schon fast 15 Minuten weg, er hatte keine lust mehr und wollte schon losfahren.... da sah er sie

"Oh mein Gott, schoss es ihm durch den Kopf " wie sieht die denn aus, schmutzig, zersaust, und diese komischen Flecken auf dem Kleid..." ihm war es nicht mehr egal.

Sie stieg ins Auto, gab ihm 60 Euro und sagt mit ihrer monotonen Stimme "Zum Südbahnhof"

"Nein das kann doch nicht sein, das ist eine Verrückte, was will die nur. Ich werde sie an der nächsten Strassenecke aus dem Taxi werfen. .... aber das Geld, ich brauche es so dringend, wenn ich durchhalte, kann ich vielleicht eine Pause beim Taxifahren einlegen.. " all diese Gedankenschossen ihm durch den Kopf, während er durch die stockfinstere Nacht zum Südfriedhof fuhr.

Bevor sie ausstieg flüsterte sie " warten sie 20 Minuten, ich zahle dann auch das Doppelte". 

Ihm war schlecht, das war alles so unheimlich,er wusste nicht was er tun sollte. Wegfahren oder auf das Geld warten, was sollte er nur tun. Eigentlich war er kein Angsthase aber diese Frau...

Wieder war sie länger weg, als sie endlich zurück kam, liefen ihm die Schauer über den Rücken. Diese Flecken auf dem Kleid, waren doch hoffentlich keine Blutflecken, mein Gott was tat diese Frau nur. 

Während eines kurzen Momentes fragte er sich, ob sie wohl ein....nein das gab es doch nicht.

Sie stieg ein, gab ihm 12o Euro und sagte mit ihrer leisen monotonen Stimme : " zum Ostfriedhof...."

Gleich musste er sich übergebn, solche Angst hatte er. Und gleichzeitg spürte er die inzwischen verdienten 180 Euro in seine Händen. In Gedanken sagt er sich : "es gibt keine und wenn du diesen Abend überstehst, brauchst du diesen Monat nicht mehr zu arbeiten..." Aber es half nicht viel uns seine Hände zitterten als er losfuhr.

Der Sturm heulte immer lauter, der Regen prasselte auf das Taxidach. Die Strassen waren wie ausgestorben...

Immer wieder wenn er in den Rückspiegel sah, überkam ihn das Gruseln, dieses blasse, schmutzige Gesicht, das nur vor sich hinstarrte.... dieses blutbefleckte Kleid...

Endlich erreichten sie den Ostbahnhof.

"Warten sie bitte eine halbe Stunde.... ich zahle ihnen  200 Euro, aber sie müssen warten. flüsterte sie, stieg aus und verschwand in der Dunkelheit des Friedhofes.

"Was mache ich nur hier? soll ich nicht doch auf das Geld verzichten? das ist doch bestimmt ein ...? Wenn sie wieder kommt, dann frage ich sie ..., aber oh Gott, was soll ich nur machen...." ihm war übel und eiskalt. Er hatte noch nie solch eine Angst gehabt... und da kam sie...

dieses Mal war er sich sicher, es war Blut, auf dem Kleid, im Gesicht....  er zitterte mit Händen und Füssen, die Schauer liefen ihm über den Rücken, es war ihm eiskalt.....

Er nahm das Geld, aus ihrer feuchten, kalten Hand, drehte sich zu ihr um und nahm all seinen Mut zusammen. Gedanken schossen ihm durch den Kopf " soll ich wirklich fragen, was ist wenn, warum habe ich nicht nein gesagt" und dann sagt er mit einer leisen, zittrigen und stotternden Stimme " 

"SSSSSsisind ssie ein Vvamvampir?"

"JAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAA................

 



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