Ideenpool - Spiele - kleine, kurze Spiele - Wasserspiele I (im Wasser)
Schwimmkörper bauen und einsetzen
von mehlersoft (31.07.10 20:40:15)| Anzahl der Spieler: | 2-99 |
| Alter der Spieler: | 6-99 |
benötigtes Material:
diverses
Beschreibung:
Man kann auf ziemlich unterschiedliche Art und Weise Schwimmkörper für Spiele oder auch Übungen im Wasser herstellen. Einige davon möchte ich hier vorstellen.
1. Einfache Schwimmkörper
Die einfachste Form eines Schwimmkörpers ist einfach ein mit Luft gefüllter Körper. Dazu eignen sich natürlich die Plastikbälle aus einem Bällebad, aber auch viele Verpackungen (bspw. die aus Plastik hergestellten, wieder verschließbaren Buttermilch-Flaschen). Die Verpackungen kann man vorher noch mit Farbe besprühen und gut durchtrocknen lassen.
2. Algenfelder
Algenfelder kann man sehr einfach aus der gelben Ü-Ei-Schale und dem weiß-roten Absperrband ("Flatterband") herstellen. Einfach die gewünschte Algenlänge abschneiden und dann beim Schließen des Ü-Eis ein Ende darin einklemmen. Es dabei aber nicht übertreiben: Zu lange Algen ziehen das Ü-Ei mit in die Tiefe.
Um eine stärkere Straffung der Algen zu erreichen, kann man diese auch noch unten beschweren. Dazu einfach einen Stein, Geldstück o.ä. in das Ende einwickeln und gut umkleben. Alternativ zu dem Ü-Ei kann man das Flatterband auch an einem Korken befestigen.
3. Schwimmfische
Aus Plastikmüll (bspw. von einer Eisdose) lassen sich die verschiedensten Figuren ausschneiden. Die scharfen Kanten kann man dann mit einem Feuerzeug unschädlich machen (Achtung: nur draußen machen!). Daher kann man aus diesen auch bspw. Fische ausschneiden. Diese versieht man noch mit einem kleinen, weiteren Loch. Durch dieses Loch zieht man einen dickeren Faden, an den man noch ein Gewicht hängt. Dabei darauf achten, dass der Faden bei euren Fließen gut sichtbar ist.
4. Halte-Bretter
Kein direkter Schwimmkörper, aber sehr nützlich. Jetzt komt es ganz darauf an, was euch der Bademeister erlaubt. Halte-Bretter sind (unbehandelte Holz- oder Plastik-)Bretter, die am Boden des Beckens sind und oben mit offenen Schraubösen versehen sind, in die man mehrere Schwimmkörper einhaken kann.
Man kann das Brett entweder mit normalen Tauchgewichten verbinden und so versenken. Besser wird es jedoch, wenn man Steine (bspw. vom letzten Hofpflastern) daran befestigt. Diese kann man entweder in Plastikdosen packen, mit dicken Stoffbeuteln (wie es sie beim Lidl an der Kasse gibt) umpacken oder sogar mit flüssigem Plastik überziehen. Egal wie, es geht immer darum, das Becken nicht zu beschädigen. Also sorgfältig arbeiten!
5. Fischjagd
Hat man die Fische wie bei 3. gebaut und das Loch in der Mitte etwas größer gemacht, so kann man jetzt mit einer Harpune (Besenstiel mit Länge von 1,50 bis 2m und aufgesetzter Spitze mit ca. 50cm Länge und deutlich geringerem Durchmesser) auf diese Jagd machen. Dabei werden nur die Fische gewertet, die nach einem Tauchgang auf der Harpune aufgespiest sind. Man kann auch noch unterschiedliche Wertungen für die verschiedenen Fische einführen.
6. Kegeltauchen
Hat man sich erst mal einige Haltebretter erstellt, so lohnt es sich dazu auch noch passende Kegel zu erstellen. Klassischerweise werden diese aus einem kurzen Holstab mit Korken daran hergestellt - damit diese nach der Einharkung am Halte-Brett senkrecht stehen. Daher an das Nicht-Kork-Ende eine Schrauböse anbringen.
Jeder Kegler versucht jetzt bei einem Tauchgang so viele Kegel wie möglich abzuhaken und mit nach oben zu bringen. Auch Kegel mit unterschiedlichen Punkten sind möglich. Und auch das Wiedereinhaken kann man als umgekehrtes Spiel durchführen.
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