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Wortgottesdienst zum Advent (Adventsbräuche)

von sam510 (22.10.09 07:57:49)

Lied:                        Herr, gib uns Mut zum Hören

Eröffnung:     Wir sind hier zusammen, um Gottesdienst zu feiern und um Gottes Wort zu hören. Wir beginnen diese Feier im Zeichen unseres Glaubens: IM NAMEN DES VATERS UND DES SOHNES UND DES HEILIGEN GEISTES. Amen.

Katechese: Es gibt ja verschiedene Jahreszählungen. Es gibt das Kalenderjahr, also von Januar bis Dezember, Was gibt’s noch? Schuljahr, Geburtstagsjahr, Es gibt auch ein Kirchenjahr, das fängt nächsten Sonntag an. Was ist das denn? Die erste Zeit im Kirchenjahr ist der Advent: Adventsbräuche

Welche Bräuche kennt Ihr? Wozu sind die gut?
Adventskranz/Kalender = WARTEN verkürzen
Licht, das Weihnachten den Menschen geschenkt wird
Lucia = Licht in der dunklen Jahreszeit
Barbarazweige = Zeichen für neues Leben 

Ein Adventsbrauch ist im Laufe der Jahre etwas verloren gegangen. Die Besinnlichkeit. Der Brauch des aufmerksamen Wartens und Hörens. Der Advent soll eigentlich eine stille Zeit sein, in der wir nachdenken, uns vorbereiten auf das Kommen von Jesus, dem Sohn Gottes.
Der Advent zeichnet sich vor allem durch das Fehlen lauter und fröhlicher Feste aus. Es ist die Zeit der Besinnlichkeit.

Lied:                        Zeit für Ruhe 

Erfahrungsübung
Ich lade euch eine kleine Übung zu machen. Setzt euch dazu aufrecht aber bequem hin. Lehnt euch an und schließt wenn möglich die Augen. Wenn alle ganz ruhig sind können wir beginnen. Ihr werdet gleich verschiedene Klänge hören. Die kommen aus verschiedenen Richtungen. Wenn ihr das Geräusch hört, zeigt ihr ruhig und langsam in die Richtung aus der es kommt. Dabei sprechen wir nicht.  Nacheinander erklingen verschiedene Geräusche.

  1. Glocke Sakristei
  2. Rassel
  3. Geldstück
  4. Regenmacher
  5. Glöckchen
  6. Zeitung

Öffnet jetzt wieder eure Augen Welche Geräusche habt ihr gehört?                        
Klangquellen werden genauer angeschaut.

Gespräch:
Was ist euch aufgefallen?
Es wird deutlich: Nur weil wir alle ganz ruhig waren, haben wir die leisen Töne gehört und erkannt. 

Lied: Halleluja (Taizé) 

In unserem heutigen Abschnitt aus der Bibel geht es auch um das Hören. Es geht um Gott und Maria. Lasst uns einmal gemeinsam zuhören.

Evangelium: Lk 1, 26-38     

26 Im sechsten Monat wurde der Engel Gabriel von Gott in eine Stadt in Galiläa namens Nazaret
27 zu einer jungen Frau gesandt. Sie war mit einem Mann namens Josef verlobt, der aus dem Haus David stammte. Der Name der Frau war Maria.
28 Der Engel trat bei ihr ein und sagte: Sei gegrüßt, du Begnadete, der Herr ist mit dir.
29 Sie erschrak über die Anrede und überlegte, was dieser Gruß zu bedeuten habe.
30 Da sagte der Engel zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria; denn du bist in Gottes Augen sehr wertvoll. Gott hat dich auserwählt.
31 Du wirst ein Kind empfangen, einen Sohn wirst du gebären: dem sollst du den Namen Jesus geben.
32 Er wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden.
33 Er wird in Ewigkeit herrschen und seine Herrschaft wird kein Ende haben.
34 Maria sagte zu dem Engel: Wie soll das geschehen, da ich keinen Mann erkenne?
35 Der Engel antwortete ihr: Der Heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten. Deshalb wird auch das Kind heilig und Sohn Gottes genannt werden.
37 Für Gott ist nichts unmöglich.
38 Da sagte Maria: Ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe, wie du es gesagt hast. Danach verließ sie der Engel.

Maria hat auf den Engel Gottes gehört. Und sie konnte das, weil sie aufmerksam war. Sie hat erkannt was richtig ist. Sie hat Gott geglaubt.


Fürbitten:      
Guter Gott, wir können nicht nur hören wenn es still ist, sondern wir können dich hören, in uns selbst, durch andere, die uns von dir erzählen, aber auch durch Freude, Mut, Trost oder Hilfe, die wir von anderen bekommen. Wir wollen zu dir beten: 

Wir antworten: Werde Still und höre, was Gott zu dir spricht. 

  1. Guter Gott, manche Menschen sind allein. Bei ihnen ist es zu still. Lass sie Menschen finden, die mit ihnen sprechen.
  2. Guter Gott, manche Kinder sind traurig. Lass sie die frohe Botschaft hören.
  3. Guter Gott, schenke uns gute Ohren, damit wir dich hören.
  4. Guter Gott, schicke allen Menschen immer wieder einen Boten, der von dir erzählt.
  5. Guter Gott, lass uns selber Bote sein und deine Botschaft weiter sagen.

Vater unser: 

 

Segensbitte

Guter Gott, segne uns und behüte uns auf unseren Wegen. Schenke uns Besinnlichkeit im Warten auf die Geburt Jesu Christi. Im Namen desVaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen

Schlusslied:            Hände die schenken



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