Mitarbeiterfindung und -qualifizierung
von Matze2903 (30.04.08 18:17:04)Es gibt ja eine heiße Disskussion über das Alter der Teamer bzw. Mitarbeiter (s. Alter der Teamer (Vorschau)).
Für mich stellt sich die Frage - woher kommen denn neue Mitarbeiter?
Ich glaube, das mann sich aus den Gruppen ein paar Jugendliche, die Interesse an so einer Aufgabe haben herausgreifen muß und sollte. Durch Schulungen und langsames Integrieren in die Arbeit sollten sie dann an die Arbeit, eine eigene Gruppe zu leiten herangeführt werden. Dann kann ja ein Teil der MItarbeiter nicht sehr alt sein, wenn sie den ersten Kontakt mit Lagern / Gruppen bekommen.
Meine Frage an Euch: Wie seid ihr zur Jugendarbeit gekommen und wie alt wart ihr. Wie seid ihr geschult. Und wie habt ihr neue Mitarbeiter bekommen?
Also ich bin in der DLRG und bin nach und nach in die Jugenarbeit gekommen. Habe ganz klassisch am Beckenrand angefangen, bin dann OG -.Jugendvorsitzender geworden mit 16Jahren, wurde dann in den Bezirksjugendvorstand gewält worde. In dem ich jetzt seit 9 Jahren aktiv bin. In der OG bin ich in der Jugendarbeit nicht mehr aktiv. Bin jetzt dort Ausbildungsleiter.
Ich frage die Jugendlchen die Das DRSA- Bronze haben ob sie nicht lust haben am Beckenrand mitzuhelfen. Wenn sie dann dabei sind gehen sie dann auf GH Lehergänge.
Als ich noch sehr jung war und zu alt für das Ferienlager, da habe ich in dem Ferienlager, in welches mich damals meine Eltern jedes Jahr geschickt haben, einen Malzirkel in den Sommerferien geleitet. Damals gab es in dieser Gegend noch keine JULEICA. Danach war über viele Jahre hinweg die Jugendarbeit kein Thema für mich. Jugendarbeit fand 24 Stunden lang zu Hause statt.
Naja...woher neue Mitarbeiter kommen ist ja immer so eine Sache. Es kommt ganz darauf an was du machst bzw. in welchem Sektor der Verein tätig ist.
Wir bekommen unsere Leute zu 50% aus Uni/FH - als anerkannter Träger der Jugendhilfe können die eben bei uns ihre Praxistätigkeiten machen. Der Rest kommt von ehemaligen Teilnehmern. Vereinzelt kommen auch Leute aus ganz anderen Ecken.
Wichtig ist eben, dass man Multiplikatoren hat. Seien es Freizeiten auf denen eben Werbung für die Lehrgänge gemacht werden (Jugendfreizeiten versteht sich) oder eben Hochschulen auf denen mal der Prof. früher ehrenamtlich tätig war. In Orten kann es auch der Blumenladen oder die Kirchengemeinde sein. Es läuft immer aufs selbe raus: sprich die Leute an, die du dabei haben willst.
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