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Vorstellungs-Würfelspiel
von Maerlin (02.12.07 23:11:28)| Anzahl der Spieler: | 6-99 |
| Alter der Spieler: | 6-99 |
benötigtes Material:
1 großer Schaumstoff-Würfel, 1 großer Spielkegel als Spielfigur (bunte Papprolle oder irgend etwas anderes), pro MS 1 A4-Blatt: Vorderseite mit großem Kreis, Rückseite leer. Zusammen ergeben die Blätter nun den Spielplan des Vorstellungs-Würfelspiels.
Vorbereitung:
Die Mitspieler sitzen im Kreis. Alle legen ihr Blatt Papier mit dem Kreis nach oben vor sich auf den Boden. Der Würfel liegt beim Spielleiter (SL), die Spielfigur steht im Kreis auf den Blatt des SL.
Beschreibung:
Wer Vorstellungsrunden öde findet, hat hier eine witzige Alternative. Dauert nur unwesentlich länger, schafft aber von Anfang an eine verspielte Atmosphäre.
Erste Spielrunde:
SL beginnt, stellt sich mit seinem Namen vor und sagt noch kurz etwas über sich selbst. Dann würfelt er, bewegt den Kegel entsprechend der gewürfelten Augenzahl im Uhrzeigersinn weiter auf das Feld (=Blatt) eines anderen MS, und dreht sein Blatt um, sodass nun die leere Seite zu sehen ist.
Der angespielte MS stellt sich nun ebenfalls kurz vor (Name und einige wenige weitere Angaben), würfelt, zieht mit der Spielfigur und dreht sein Blatt ebenfalls um. Wichtig: Beim Ziehen werden die umgedrehten (=leeren) Blätter übersprungen, sodass in dieser Runde niemand zweimal drankommt.
Sind alle Blätter gewendet, d.h. war jeder einmal dran, drehen alle ihr Blatt wieder um, sodass der Kreis zu sehen ist, womit die zweite Spielrunde beginnt.
Zweite Spielrunde:
Der Spieler, der zuletzt dran war, würfelt, stellt den Kegel auf das entsprechende Feld eines Mitspielers, spricht ihn mit seinem Namen an, und darf nun an diesen eine persönliche Frage stellen. Der Gefragte antwortet und darf sein Blatt wenden. Anschließend würfelt er, setzt die Figur und darf nun seinerseits dem von ihm Angespielten eine Frage stellen. Es geht weiter wie in der ersten Runde, an die man natürlich noch weitere Runden, etwa bezogen auf ein spezielles Thema, anschließen kann.
Variation:
Wenn man keine geeignete Spielfigur hat, kann man dafür auch den Würfel benutzen.
Hat man auch keinen Würfel, lässt sich dieser mit dem „Menschlichen Zufallsgenerator“ (s. 3439) ersetzen.
Hat man auch kein Papier, kann man vereinbaren, dass diejenigen, die noch nicht dran waren, ihre Füße an sich ziehen und unter den Stuhl stellen müssen, während diejenigen, die schon dran waren, sich entspannen und die Beine ausstrecken dürfen.
Eigentlich macht das Spiel mehr Spaß, wenn man auf alles o.g. Material verzichtet![]()
Bemerkung/Hinweis:
Wird das Spiel bei einem Seminar zu einem bestimmten Thema eingesetzt, könnte vorgegeben werden, dass einmal nicht (nur) die üblichen Angaben wie Alter, Beruf usw. gemacht werden, sondern Auskünfte zum persönlichen Bezug zum Seminarthema, was gleichzeitig einen gewandten Themeneinstieg ergäbe und dem Leiter ein Bild über die Vorerfahrungen der TeilnehmerInnen zum Thema lieferte.
Sonstiges:
Das Spiel ist entnommen aus meinem „SuchtSpielBuch“, Kallmeyersche Verlagsbuchhandlung, Seelze 1999.
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