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Vorbereitungsarbeit Lagerfeizeit

von uebbi (27.11.07 12:50:46)

Wir starten im Januar mit den ersten Treffen aller Gruppenleiter, ab dann ca. alle 4 Wochen für 2-3h abends. Einmal fahren wir auf ein Wochenende gemeinsam, umd as Team zu stärken und gezielt größere Themen durchzuexerzieren. Viel Detailarbeit passiert in Kleingruppen zu bestimmten Aktionen, welche dann in die große Runde berichten.

unsere Treffen in großer Runde sind zur zeit nicht optimal strukturiert. Das liegt daran, daß ich meistens viele Themen habe die ich alle ansprechen möchte, viele andere sich überhaupt nicht vorbereiten auf die Treffen, wir immer wieder vergessen mal ein Auflockerungsspiel zu machen und am Ende alle gehen (müssen), weil sie schlafen müssen, etc.

Ich fände es toll hier noch einige Anregungen von Euch zu bekommen, um die großen Runden effektiver und für alle internessanter zu gestalten.

Thomas

Kommentar von mehlersoft (27.11.07 19:41:47)

Also bei uns (kleine DLRG-Ortsgruppe) habe ich immer zwei Planlager gemacht. Der ungefähre Ablauf sah jedesmal wie folgt aus:

  • 1. Planwochenende
    • Freitag ab 17.00 Uhr
      • einige Kennenlernspiele
      • gemeinsames Vorbereiten und Verzehren des Abendessen
      • einige weitere Kennenlernspiele
      • Darstellen des Wochenendplanes (also was wir vorhaben)
      • Erzählen über alte Lager
      • Brainstorming: Lagerthema
    • Samstag
      • 9 Uhr Frühstück
      • 10 Uhr: Brainstorming Lagerthema forsetzen
      • ... Zerfall in Kleingruppen, die sich über die Top3-Themen Gedanken machen (also was man da so machen kann)
      • 12.30 Uhr: Mittagessen
      • danach: kurzes Bewegungsspiel
      • Vorstellen der Ergebnisse der Kleingruppen und festlegen des endgültigen Themas
      • Input: Aufsichtspflicht
      • Input: Sexualstrafrecht
      • Abendessen
      • gemeinsames Finden von Lagerregeln (dauert nur ca. 1 Stunde)
      • danach bunter Abend mit Spielen, Spontan-Schattenleinwand-Spiel & Co
    • Sonntag
      • 9 Uhr Frühstück
      • 7-Tages-Plan erstellen
        • Tages- bzw. Halbtagesaktionen sammeln und gegenseitig vorstellen
        • Neigungsgruppen sammeln und gegenseitig vorstellen
        • 7-Tages-Plan damit füllen
        • die Punkte aufteilen, so dass beim nächsten Mal jeder ausgearbeitet ist
      • Mittagessen
      • Input: Krankheiten & Verletzungen
  • 2. Planlager
    • Freitag:
      • großes Hallo, nochmal einige Kennenlernspiele
      • Abendessen
      • Feststellen, was vom 7-Tages-Plan geplant und was nicht
      • geselliger Abend (Gesellschaftsspiele & Co)
    • Samstag
      • Frühstück
      • Verteilen der noch offenen Punkte, so dass diese jetzt vorbereitet werden können
      • Aufteilen der Betreuer für die Kleingruppen im Lager und feststellen, wer welche Altersgruppe gerne hätte
      • Mittagessen
      • Spiele
      • Input: Pädagogik (Erzeihungsstile, "Kindertypen" & Co)
      • Durchsprechen des kompletten Lagers
      • Abendessen
      • lustiger Abend
    • Sonntag
      • Frühstück
      • alles das machen, was noch gemacht werden muss
      • Mittagessen
      • Spiele oder Fortsetzung des Vormittagsprogramms
Kommentar von fels298 (28.11.07 15:32:19)

Wie gehe ich mit neuen Betreuern um?

Wenn neue Betreuer zu Euch stoßen, macht sie rechtzeitig mit dem Motto bekannt! Ich bekam das Motto erst während des Vortreffens mit, und ich fands echt sch....

Mache Dir Gedanken, welche Aufgaben die neuen Betreuer haben sollen. Welche Interessen und Vorlieben haben sie? Wie kann man sie integrieren in ein bestehendes Team?

Wie wäre es mit einem Rundgang über das Gelände? Welche Besonderheiten hat das Objekt?

Wie wäre es, wenn alle Teilnehmer ihren Abend selbst kreativ gestalten, z. B. mit einer Vorführung?

Auf Betreuertreffen kann man auch Geländespiele machen, z. B. Kooperations- oder Vertrauensspiele beinhalten. Stellt Ihnen Aufgaben und beobachtet, wie die Betreuer sich bewähren. Man könnte eine Art Assessment Center für Betreuer machen.

Kommentar von Unbekannt (28.11.07 16:24:07)
Unbekannt
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Große Gruppen sind kontraproduktiv bei wichtigen Dingen. Bilde kleinere Gruppen und arbeite jeweils ein anderes Thema pro Gruppe durch. Die Ergebnisse werden zusammengetragen und in der großen Runde vorgestellt. Eine kleine Diskussion sollte danach kommen und meist wird dem Vorschlag der Kleingruppe dann zugestimmt und danach ist das Thema erstmal abgearbeitet und beschlossen.

 Ansonsten: für den Teamzusammenhalt empfiehlt es sich auch mal was weit weg vom Ehrenamt zu machen. Geh mit deinem Team in den nächsten Freizeitpark oder ins Schwimmbad. Man lernt sich näher kennen, hat Spaß und der Zusammenhalt wird extrem gestärkt (stärker als jeder Vorbereitungsabend es je könnte - man spinnt private Beziehungen). Nebenbei werden Konflikte für den erfahren Betreuer sichtbarer als in der (großen) Runde am Wohnzimmertisch.

Kommentar von uebbi (30.11.07 12:45:49)

Danke das sind doch gute Hinweise von Euch, einiges machen wir bereits so, anderes ist eher in Vergessenheit geraten. Grundsätzlich ist mir auch klar, wie es sinnvoll gestaltet werden soll. Problem dabei ist nur, daß cih meist derjenige bin, der die Treffen vorbereitet und den großen Input liefere.

Kleingruppen machen wir wenn immer möglich und das funktioniert auch prima, besonders, wenn die Gruppenbildung nach freier Wahl erfolgt. Wir haben auch schon Gruppen gebildet, die jeweils konträre Argumente sammeln mußten. Die einen haben eine Aktion verteidigt und die anderen mußten sich Argumente überlegen,w arum wir so etwas nicht machen sollten.

Der Kernpunkt aber bleibt, daß man zu gewissen zeiten die große Gruppe zusammenführen muß, um alle zu informieren oder demokratisch Sachen zu entsheiden. Vielleicht ist es aber auch gar nicht sinnvoll in einer Runde von 15-20 leuten eine Entscheidung zu verlangen. Ich habe die Erfahrung gemacht, daß wichtige Themen vorab zwischen 2-3 leuten abgestimmt in der Gruppe kaum noch in Frage gestellt werden und man sie auch ohne Abstimmung sozusagen fixiert.

Die Integration der Neuen und die Aufgabenverteilung machen wir auch seit 4 Jahren anders. Früher haben wir Stunden damit zu gebracht eine Liste mit Aufgaben vor und während dem lager mit Verantwortlichen zu füllen - Fazit, jeder war genervt und für unangenehme Aufgaben war keiner zu finden. heute kreiere ich eine Liste mit allen Aufgaben, ordne jeden zu, von dem ich meine, er könnte diese Aufgabe gut erfüllen, er hat daran Spaß, oder er sieht es ein, daß er am sinnvollsten dafür ist. Mit einer gewissen Menschenkenntnis, den Erfahrungen aus vorangegangenen lagern (Als Gruppenleiter oder Teilnehmer) und der eigenen Vorstellung (Neigungen, Hobbies) kann man das sehr gut machen. Dazu kommt, daß wir den jüngeren Leitern meist 1-2 Aufgaben mehr geben, da sie anderweitig in den Aktionen und in der betreuung weniger Verantwortung tragen oder belegt sind. Beim nächsten Treffen teile ich jedem eine Kopie der liste aus und sage, daß dies nur ein Vorschlag ist und jeder Aufgaben tauschen kann, wenn er etwas nicht machen möchte oder etwas anderes lieber machen würde. Nun muß man also einen Tauschpartner finden, der willig ist zu tauschen und am Ende hat einigermaßen gerecht jeder etwas zu tun. Nach anfänglicher skepsis zu dieser Idee, war das ein voller Erfolg. jeder sah ein, daß es mit dieser Methode schneller geht und da sich bis heute keiner allzu sehr benachteiligt fühlte kann ich das nur jedem empfehlen. Wichtig ist natürlich, daß man sich selbst auch "unangenehmere" Aufgaben gibt und wirklich versucht beliebte und unbeliebte Aufgaben gut zu verteilen.

Thomas

 

Kommentar von fels298 (01.12.07 17:56:39)



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