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Diskussionsplatz - Programmpunkte

Klodienst

von rmggeologe (11.11.07 13:40:03)

Bei uns ist immer wieder das Problem, dass die Kinder die Toiletten überbenutzen. Mit anderen Worten ein Schweinestall ist sauberer. Wir MAs sehen es aber nicht ein den Dreck jedes Mal alleine wegzuputzen, wir haben ihn ja nicht gemacht! Um die schuldigen aber zu motivieren ist immer ein enormer Kraftakt von Nöten. Habt ihr gewisse Strategien? Putzt ihr alleine oder habt ihr am Ende sogar eine eigene Putzkolonne? 
Kommentar von mehlersoft (11.11.07 14:34:41)

Also stellst du unter dieser Überschrift die Frage nach dem "Klodienst"?

Der Klodienst tritt bei uns meist in der Mittagspause und nach dem Abendessen in Aktion: Musikbox aufgebaut, und mit Schwung und Freude das Ganze vorgemacht, dann ziehen die Kinder auch mit. So funktioniert es bei mir seit 7 Jahren!

 

Wichtig ist dabei allerdings, dass man den Klodienst nicht an anderer Stelle als Strafe missbraucht und auch der Betreuer nicht mit dem "falschen Gesicht" dazu erscheint. Ansonsten gibt es immer noch die Möglichkeit Waschbecken- bzw. Kloputzwettbewerbe zu machen: Alle Sachen in wenigstens so häufiger Ausfertigung wie Teilnehmer, jeder bekommt ein Klo und/oder ein Waschbecken zugewiesen und nachher geht der Betreuer (mit Klemmbrett und Abhack-Liste herum, damit es wichtig aussieht) und vergibt Noten und bemängelt Sachen wie "Ne, das ist mir ja viel zu sauber, da würde ich mich ja nie mehr trauen darufzusetzen ... ich könnte es ja schmutzig machen" ;-)

Kommentar von rolimo (11.11.07 17:06:37)

Bei uns muss man trennen, ob du dies in Zusammenhang mit einer einzelnen Gruppenstunde oder eines Lagers (Freizeit) wissen willst.

 Im Lager gibt es bei uns "Ämtli", die immer abwechslungsweise von einer Gruppe Kindern und Leiter erledigt werden müssen.

 Während der Gruppenstunde haben wir nichts in dieser Richtung. Wir Leiter kontrollieren am Ende meistens, ob es "sauber" ist, was in der regel immer zutrifft.

Kommentar von monnica (11.11.07 18:50:35)

Wir haben in unseren Lagern (Lagern in einem Haus) jeweils Freiwillige gesucht, die die Toiletten geputzt haben, und die haben hinterher dann irgendwas Kleines bekommen.
Ich denke, es ist übel, Kloputzen als Strafe aufgebrummt zu bekommen, und dann wird das auch immer als ekliger angesehen, als es eh schon ist.
Kommentar von rmggeologe (11.11.07 22:22:40)

Ich dachte in erster Linie an Freizeiten. Aber vielleicht hat ja auch jemand in Gruppenstunden damit Probleme.

Also eklig ist es wenn die Teilis das Klopapier morgens am Lagerfeuer verbrannt haben und erst mittags sagen, dass es weg ist^^

Kommentar von heidom (12.11.07 11:09:38)

Bei unseren Freizeiten hängen wir bei Ankunft zwei Pläne aus, ein Küchen-und ein Putzplan, auf dem die Kids sich jeweils einmal eintragen müssen, jeder muss somit einmal ran! !

Geputzt wird dann in aller Regel alle 2 Tage, neben gemeinschaftsräume und treppen fegen müssen halt dann auch die klos geputzt werden!

Meist umfasst so ein putzdienst dann 10 Kids, die dann von 2 Gruppenleitern begleitet werden.

Bis jetzt haben sich dann immer ein paar Kids gefunden die die Toiletten putzen (meist sogar freiwillig)

 

Kommentar von uebbi (12.11.07 12:13:28)

Kloputzen hat ja etwas mit Hygiene zu tun und aus diesem Grund haben wir das seit Jahren aus der Verantwortung der Kinder genommen, weil wir uns nicht darauf verlassen können, daß ausreichend gut geputzt wird.

Gottseidank finden wir jedes Jahr 2-3 Gruppenleiter, die sich verantwortlich zeichnen für diesen Dienst (Bei uns macht jeder Gruppenleiter 2-4 Dienste, die in einer Übersicht lange vor dem Lager ersichtlich sind - damit hat jeder Zusatzaufgaben und kann sich überdies gut darauf vorbereiten). Meistens sind das sogar die Gruppenleiter, deren Hygiene-Empfinden am kritischsten ausgeprägt ist und sie sorgen somit für den guten Duft und ausreichende Säuberung.

Auch wenn das in diesem Fall vielleicht nicht pädagogisch ist, aber hier sollte man nicht unbedingt Laien dran lassen und Bakterienentzündungen riskieren.

Die 3 Gruppenleiter müssen übrigens ja nicht selbst dauernd putzen, sie können das auch deligieren (zuminedst versuchen) oder auch Aktionen starten mit Kindern, wenn sie der Meinung sind, das ist zielführend.

Thomas

Kommentar von Julia89 (12.11.07 22:59:26)

also bei unserer tagesfreizeit über zwei wochen, wird zwischen den gruppen (20 stück) immer abgewechselt, wer welche dienste übernimmt! auf jeden fall is immer ein betreuer dabei, der das ganze koordiniert und guckt das die lappen für die waschbecken nich ins klo kommen,... wenn man des richtig angeht, also als betreuer auch nich rumzickt sondern mitmacht finden die kinder das auch gar nich so schlimm und helfen wirklich mit! bis jetzt hatte ich dabei noch nie probleme! bei uns kriegen die kinder, die wollen aber auch handschuhe (so rot-kreuz-kasten-einmal-dinger) und dann ham die auch keine "berührungsängste"!!

lg!!
Julia

Kommentar von DLRGTOBY (13.11.07 11:26:39)

 

Bei unserer Freizeit gibt es vom 1. Tag an einen Tagesdienst und Putzdienst.

Zb. Zelt 1 hat am ersten Tag Tagesdienst = Tische abputzen und den Boden von Speiseresten entfernen sowie den Zeltplatz 2 x am Tag säubern und dieses Zelt hat auch Nachtwache. Am nächsten tag hat dieses Zelt Putzdienst = 3 x am tag die Toiletten kontrollieren und je nach bedarf putzen. Klopapier aufüllen.

 Dies Rotiert bei uns jeden Tag durch. Klappt echt super und jeder weiß welches Zelt wann dran ist.

 

Kommentar von uebbi (13.11.07 12:32:20)

Vielleicht muß man unterscheiden zwischen Freizeiten im Haus und mit festen sanitären Anlagen und Zeltfreizeiten bei denen es Chemietoilletten oder sogar Plumpsklos (gibt es noch!!) gibt.

Gerade bei der Verwendung letzterer ist es aus meiner Sicht besser, daß die verantwortungsvolle Pflege durch "Fachpersonal" / Gruppenleiter erfolgt. Bei den Plumpsklos sollte man gegen die Geruchsbildung etwas zugeben und bei den Chemietoilletten handelt es sich um gemietete Gegenstände,...

Nur zur Verteidigung, daß wir die Kinder hier außen vor lassen!! Unsere Teilnehmer müssen aber sehr wohl Küchendienst zeltweise machen (vor den Mahlzeiten helfen in der küche, nachher abspülen, Tische wischen etc.) und den Platz saubermachen erfolgt meist in einer Müllkette, alle nebeneinander über den Platz laufen und alles aufheben, was da nicht hingehört. Das ist effektiv und alle machen mit.

Thomas

Kommentar von rmggeologe (13.11.07 15:11:34)

Wir nennen unseren Klodienst "Wasserspiele", da die Kinder so zuerst denken es handelt sich um etwas potentiel spaßiges. Wenn dann der MA noch gut gelaunt ist kann es auch spaßig werden.

Jedenfalls hilft uns dieser Name über die ersten zwei Tage Freiwillige zu finden.

Kommentar von Unbekannt (13.11.07 16:47:36)
Unbekannt
Unbekannt


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Ich weiß, ich schweife ab, aber: Was ist ein MA?  Ein Leiter?
Kommentar von rolimo (13.11.07 17:24:33)

Bei uns wird immer schön abgewechselt. Freiwillge dafür findet man doch eh nicht... :-)

 MA steht für Mitarbeiter

Kommentar von heidom (13.11.07 17:39:53)

bei uns ist noch viel lustig wenn sich die Betreuer der Putzaktion noch als Putzfrau verkleiden; mit Kittelschürze und einem Tuch auf dem Kopf.
Kommentar von Tobias (13.11.07 23:53:15)

Bitte bleibt beim Thema, da Abkürzungen nicht direkt mit dem Klodienst zusammenhängen, aber vielleicht kann man eine Disskussion mal zu Thema Abkürzungen startern
Kommentar von DLRGTOBY (14.11.07 16:27:58)

 

Also wir haben in einer Turnhalle die Toiletten. Da es aber für ca 30-40 Kinder nur eine Toilette gibt müßen wir die auch öffters reinigen. Und somit 3 mal am Tage. Die Kinder (Teilnehmer) putzen eigendlich ohne murren.

Mädchen die Mädchen Toilette und Jungs die Jungs Toilette. Klappt prima ;-)

Kommentar von tim88 (18.11.07 22:05:11)

Wenn wir für zehn Tage ins Zeltlager fahren, dann gibt es immer einen Plan wer welchen Dienst zu verrichten hat. Küchendienst ist der eine, und der Toilettendienst der andere. Jedoch überlassen wir den Kindern nicht allein die Arbeit, die MAs helfen mit, jeden Tag ein anderer. Das ist denke ich nicht falsch, denn wenn man sleber mithilft ist auch die Sauberkeit, also die Hygiene gewährleistet und man kann sicher sein das nichts schief geht.
Kommentar von chefkoch-fd (22.11.07 00:05:07)

bei uns ist es auch so das immer eine zeltgruppe mit klo dienst dran ist und die dann 2 mal am tag reinigen sollte das muss einfach sein um eine ausreichende hygiene zuerreichen
Kommentar von rmggeologe (05.12.07 18:09:14)

So jetzt muss ich mal das zusammenfassen:

Generell können nur MAs die Toilettenputzen

Wenn man Kinder mitbeteiligen will gibt es verschiedene Strategien:

  • Liste aufhängen wo sich jeder eintragen muss
  • Zeltweise Gruppen einteilen
  • Wettkämpfe wer am gründlichsten war
  • Belohnungen am Ende der Arbeit

Um die Motivation zu steigern kann man:

  • Musik abspielen
  • sich als Putzfrau verkleiden

 

Kommentar von Gerard (06.12.07 15:11:46)

Ich habe jetzt nicht die ganzen Kommentare durchgelesen (ich habe mich auf Florian's Zusammenfassung beschränkt), aber was haltet ihr von dieser Variante:

Es gibt halt einfach Sachen im Leben die müssen getan werden, ob es einem nun passt oder nicht!

Kloputzen gehört dazu. Genau wie viele andere Sachen die (teilweise enorm viel) Selbstdisziplin von uns verlangen.

Ring frei zur Diskussionserweiterung! 

Kommentar von mehlersoft (06.12.07 15:29:28)

Zu Florians Liste: Ich kann die Aufteilung nicht nachvollziehen. Bei mir wären die meisten Punkte bei der Motivationssteigerung.

Einteilungsmöglichkeiten:

  • Liste aufhängen, in der sich jeder eintragen muss
  • Zeltweise Gruppen einteilen bzw. andersweitige Kleingruppen-Aufteilung

Zur Motivationssteigerung:

  • Wettkämpfe, wer am gründlichsten war
  • Belohnungen am Ende der Arbeit
  • Musik abspielen
  • sich als Putzfrau verkleiden

Wichtig dabei ist, dass immer alles ordentlich von einem Leiter überwacht wird, der nicht zeigen darf, dass es ihm eventuell keinen Spaß macht. Auch wenn es Sachen gibt, die man manchen muss, so kann man sich diese durch die dargestellten Motivationsanreize angenehmer machen ... und das ist keine Schande!

 

Kommentar von monnica (06.12.07 17:13:03)

Ich stimme Gérard zu: Muss man Klodienst als etwas Spassiges darstellen? Ist doch egal, das muss einfach gemacht werden! Wenn man sich beeilt, dann gehts schneller vorbei, und wenn es ordentlich gemacht ist, dann muss man nicht noch ein zweites Mal putzen gehen... Nicht alles im Lager muss Spass machen, es gibt Sachen, die müssen einfach sein, das ist wie überall auch, oder nicht?
Kommentar von rmggeologe (07.12.07 19:24:17)

Aber ist es nicht so, dass wenn man etwas mit Spaß verbindet es von den Kindern viel eher angenommen wird. Zwar kann man den Spaßfaktor vom Putzen generell nicht sehr steigern. Aber mit den paar Strategien die wir hier finden, können wir uns die Arbeit doch ein bisschen erleichtern.
Kommentar von tim88 (07.12.07 19:52:59)

Also bei uns ist der Spaßfaktor eher gering. Aber die Knder machen es ohne zu meckern, denn alle wollen es sauber haben, deshalb ist es bei uns eigentlich normal das sauber gemacht wird und nicht rumgeturnt wird während der Zeit. Die Kinder wissen auch, das man ordentlich und schnell verbinden kann und somit schneller wieder aus dem stillen Örtchen raus ist.

Bei uns wird sich eher wegen Spülen angestellt, aber nur am rande erwähntWinken

Kommentar von Maerlin (07.12.07 22:28:24)

Bei uns im Jugendhaus haben wir eine Putzfrau. Im Prinzip ist das eine angenehme Sache, aber leider wird in den Klos manchmal ziemlich rumgehaust. Das ist dann der Nachteil von Nichtehrenamtlichkeit. Ermahnungen nützen nichts, denn die "Täter" erwischen wir nie.
Kommentar von Julia89 (08.12.07 16:24:56)

Also ich finde gerade für die kinder ist es wichtig, dass ein spaßfaktor dabei ist!! ich mein, mal ganz ehrlich: wer von euch putzt gerne klos!?! also lieber mach ich für die kinder ne spaßnummer drauß und denen macht des "spaß" anstatt dass alle voll missmutig und meckernd die klos putzen!!

bei uns gabs mal auf ner freizeit nummerierte listen und jeder musste sich eintragen! als jeder eingetragen war, wurde dann verkündet welche nummer welcher dienst ist! so konnte sich keiner bewusst vorm kloputzen drücken!!

Kommentar von monnica (08.12.07 16:27:32)

Nee, ich mein, ich putze auch nicht gerne Klos, aber ich habe auch nicht wesentlich mehr Spass dabei, wenn ich mich als Putzfrau verkleide (und damit übrigens Vorurteile verbreite) als wenn ich einfach so wie ich bin Klo putzen gehe.
Kommentar von uebbi (09.12.07 22:42:22)

Interessante Wendung in der Diskussion. ICh bin auch der Meinung, daß man sich nicht unbedingt zum Affen machen muß, um die Kinder für eine Arbeit zu motivieren, die halt nun mal wirklich notwendig ist. Wie bereits angemerkt, machen bei uns Gruppenleiter diesen Dienst, da wir das einfach sehr hoch aufhängen mit der Hygiene.

Ich finde es etwas schade, daß man die Kinder sozusagen "täuscht" mit spassigen Sachen, nur um sie für die lästigen Arbeiten zu motivieren. Ich finde Gerard Kommentar klasse. Es gibt Sachen im Leben, die machen keinen Spaß, warum soll ich sie aber künstlich interessant machen.

Hier gilt es eine grundsätzliche Sache zu klären in der Freizeit. Wollen wir es uns einfach machen und die zwei Wochen hinter uns bringen indem wir jede Aktion, jede Aufgabe zum spassigen Höhepunkt machen (das heißt natürlich auch großes Engagement von uns Gruppenleitern) oder lassen wir auch unangenehme Aufgaben real und sorgen dafür, daß sie einfach erledigt werden.

ICh verstehe aber auch Menschen, die sich zum Badputzen, die fetzigste Musik auflegen, damit diese Arbeit zuhause schnell umgeht - dann ist ein ähnliches Vorgehen auch in einer Freizeit nachvollziehbar. Ich möchte hier keine Stimmung machen gegen mögliche Spaßpraktiken, es muß einfach ins Team, ins Konzept und zur Tradition passen.

Thomas

Kommentar von Gerard (10.12.07 10:51:54)

Auszug aus einem Kommentar von Julia:

" ... anstatt dass alle voll missmutig und meckernd die klos putzen!! ..."

Ich meine gerade wenn man sich bewusst ist, dass Kloputzen wichtig und unumgänglich ist wird dies mit weniger Missmut ausgeführt. Speziell bei unbeliebten Sachen ist die Vorbildfunktion der Leiter wichtig. Arbeiten die mit Freude erledigt werden gehen einfacher von Hand.  Der Spassfaktor beim Kloputzen kann nicht so hoch sein wie der Spassfaktor bei der Wasserschlacht. Das Ziel ist definitiv anders.

Kommentar von rmggeologe (10.12.07 14:53:32)

Ich bin ja hier auf ein Thema gestoßen, dass man durchaus kontrovers diskutieren kann, finde es auch toll von euch, dass ihr euch auch über so ein sch. Thema auslassen könnt. ;-)

Zum Problem ob man wichtige Arbeiten während den Freizeiten mit Spaß verbinden sollte:

  • Grundsätzlich denke ich, dass man alles während den Freizeiten wenigstens ein bisschen mit Freude verbinden sollte. Es ist mir zwar noch kein Teili über den weg gelaufen der sich aufs Kloputzen freut, aber es wird besser angenommen wenn man Musik und ein bisschen Stimmung dazu macht. Ich halte das nicht für "Täuschung" sondern, ich mache das um es den Kindern leichter zu machen.
  • Dann denke ich, dass es stark vom alter der Kinder abhängt, ältere Kinder wissen oft, dass man putzen muss um saubere Toiletten zu haben, kleinere nicht.
  • Ganz wichtig im Umgang mit der Hygiene halte ich außerdem, dass man am ende noch einmal selber über alles gründlich überprüft um ja keine Unhygiene aufkommen zu lassen.
 
Kommentar von tim88 (10.12.07 15:03:42)

Bei uns gibt es Musil, aber keine Verkleidung. Das es hygienisch ist, das erreichen wir indem jeder Leiter auch hilft, so heißt es nicht die drücken sich, und man hat es so wie es sein soll, nämlich sauber
Kommentar von dburo (11.12.07 01:33:03)

Wir haben auf größeren Lagern immer einen Druckstrahler dabei, mit dem wir alles grob vorreinigen. Das Gerät allein weckt nicht nur bei den Jungs dem Meister Propper in ihnen. Das Gerät erhöht eindeutig den Spaßfaktor, so dass die Kinder zum Sanitärdienst Schlange stehen.

Haben wir keinen Druckstrahler dabei wirkt auch ein Wasserschlauch mit stylischer Spritzpistole.

Die Reinigung gleicht anfangs eher einer Wasserschlacht und das saubermachen hinterher ist auch nicht die Lieblingsbeschäftigung der Kids, aber für den Spaß mit der Spritze sind sie bereit das in Kauf zu nehmen. 

Kommentar von helias (08.01.08 11:59:14)

Wir teilen immer nach Freizeiten die anfallenden Arbeiten in Gruppen auf und weisen dann den verschiedenen Aufgaben die Leute zu (meistens in bestehenden Gruppen wie zB Zimmer, Spielgruppen etc.) bzw losen das aus.

Das klappt eigentlich immer ganz gut und es gibt nicht wirklich viel Gemurre. Grade beim Klodienst ist die Überwindung am Anfang etwas größer aber die TN verstehen schon, dass jeder mal etwas machen muss. Wenn ein MA aufpasst und mitmacht bzw. ggf. nachbessert, dann seh ich da kein Problem, auch Jugendliche (ab 12) die Verantwortung zu übertragen, selbstständig dafür zu sorgen, dass ihre Umgebung sauber ist...

Wir kündigen auch immer vorher an, dass eine Gruppe Klodienst haben wird, so dass sich die TN schon mental darauf vorbereiten können... 

Kommentar von make18de (08.01.08 12:08:01)

Im Ideenpool findet ihr das SPiel die Siedler von Carinthia für Freizeiten. Damit kann man das glaub ich auch gut verbinden.

Ansonsten kann ich mich nur anschließen. Klodienst als Strafe ist ziemlich übel finde ich. Bei uns funktioniert das auch gut mit Listen und der Mitwirkung und Motivation durch ide Leiter.

Kommentar von HannahMarie (08.01.08 15:18:08)

Bei uns ist es so,dass am Ankunftstag allgemein ein Dienstplan für Küchen- ,Gebets- und Klodienst eingeteilt,bei dem sich die Kinder selbst zuteilen . Jeder muss einma, Küchen- und Klodienst gemacht haben.Das funktioniert eig schon immer gut.

Macht dann jemand Mist ,muss er dem eingeteilten Klodienst helfen. Das aber nur bei größeren Zwischenfällen.

 Ein Teamer von uns ist immer dabei damit auch alles gut verläuft.

 

Kommentar von Tina85 (09.01.08 17:39:15)

Bei uns wird immer ausgelost wer was macht - also alle Namen in einen Topf und dann wird gezogen. Zu jedem Putzdienst - egal ob Flur fegen, Klos putzen oder irgendwas andres aufräumen werden immer 1-2 Mitarbeiter zum Helfen und Kontrollieren eingeteilt.

Habs allerdings auch schon erlebt, dass es immer wieder Teilis gibt die fragen ob sie am Abreisetag Klo putzen dürfen, weil man da am schnellsten mit fertig ist und dann noch Freizeit hat solange die andren fertig putzen müssen :)  

Kommentar von Hunnyyy (11.01.08 22:48:00)

Bei längeren Fahrten haben wir immer einen festen Toilettendienst der aber immer unterschiedlich ist so dass nicht immer die gleichen die "drecksarbeit" machen müssen. Ansonsten "drohen" wir denen immer an, dass wenn sie nicht lieb sind Klodienst machen müssen. Zwar musste noch nie jemand es als Strafe putzen da keiner es darauf ankommen lässt.
Kommentar von florianf (12.01.08 13:17:30)

also bei uns ist das so, dass wir küchenzwerge haben, die in der küche mithelfen und auch die klos mit übernehmen.. ab und zu übernehmen des aber auch mal kinder beim aufräumen am letzten tag beispielsweise. wobei ich aber selbst damit auch kein problem hätte, des sauber zu machen...



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