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Diskussionsplatz - Programmpunkte

Actiontag

von araisch (12.12.06 22:42:07)

Huhu,

ich suche gute Ideen für einen "Actiontag" in unsrem nächstjährigen Lager. Dieser Actiontag soll eine bestehende Großgruppenaktion (Lagerolympiade) ablösen, da das Thema trotz ständigem Facelift langsam abgelutscht ist. Andere Ideen sind natürlich auch willkommen.
Rahmen: Zeltlager in den Sommerferien, 10 Tage, 100-120 Jugendliche 14-16J., kennen sich nicht, ca. 22 Mitarbeiter, Zeltplatz mit Beachvolleyballfeld und See (rel. klein) inmitten der Pampa.

Also Actionangebote könnten z.B. sein
Bierkisten stapeln
Klettern
actionreiche Wasserspiele (Kanus und Schwimmwesten vorhanden)
Paintball (mit Farbsäckchen.. Markierer sind etwas wüst..)
..

Wer tolle Ideen hat, ich wäre sehr dankbar :) Schreibt einfach alles was euch einfällt..
Finanzielle Mittel sind schon vorhanden, allerdings wie überall.. begrenzt :)
Falls man dazu etwas aufbauen muss wäre das möglich.. sind 3 Zeltlager nacheinander auf dem Platz.. hätten ja alle etwas davon.

Danke schonmal :)
Kommentar von Unbekannt (15.03.07 17:26:42)
Unbekannt
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Wie wärs mit einer schnellen Raylle im Gelände, wobei sich die Kinder so richtig anstrengen müssen, um als erstes fertig zu sein. Vielleicht könnte man Stationen aufbauen, an denen je ein Leiter sitzt und die Aktivität mit der Gruppe durchführt. Z.B. Erbsen mit einem Strohhalm aus Wasserbecher ansaugen, Wettrennen, Sackhüpfen, ...
Man könnte ja auch ein Riesen-Menschen-Mensch-Ärgere-dich-nicht auf der Wiese anlegen, wo die Gruppen gegeneinander spielen.
Kommentar von araisch (15.03.07 18:06:05)

Hallo,

also nach 3 Monaten hatte ich garnicht mehr mit einer Antwort gerechnet, danke erstmal :)
Die Idee an diesem "Actiontag" war, ein Tagesprogramm zu erstellen, dass keinen Stationenlauf-Charakter hat. Wir sind dieses Jahr fest entschlossen etwas neues zu kreieren, jedoch ist das gar nicht leicht :)
Und ich bin auch etwas enttäuscht, dass hier anscheinend keiner eine Idee dafür hat..
Da wir als überregionales Ferienwerk keine Stammteilnehmergruppe haben und in direkter Konkurrenz zu Angeboten wie Spanien, Frankreich und Kroation stehen, sind wir langsam dazu gezwungen einen Höhepunkt einzubauen, der den Actionanspruch der heutigen Zeit befriedigen kann. Dazu wären Angebote erforderlich, bei denen die Teilnehmer auch mal (gefahrenlos) an ihre körperlichen Grenzen stoßen.
Die Planung hat noch nicht begonnen, also falls noch jemand einen Tipp hat, schreibt ihn mir bitte :)
Kommentar von mehlersoft (15.03.07 22:37:22)

Wie wäre es, wenn ihr euch einen Referenten zur Erlebnispädagogik einladet und mit diesem gemeinsam den Tag gestaltet. je nach Gelände sind da viele unterschiedliche Möglichkeiten denkbar.
Kommentar von fels298 (06.07.07 15:20:21)

Mit den größeren Kindern kann man auch Capture the Flag spielen, war in meinen Ex-Lagern immer der Hit.

 Action kann auch heißen - mit allen Sinnen erleben, also hören, sehen, fühlen. Wenn Ihr einen Wald in der Nähe habt, kann man Pflanzen und Tiere bestimmen, Landschaften malen, aus Naturmaterialien basteln.

Kommentar von Vanelle (06.07.07 15:46:57)

Wie wäre es denn, wenn ihr die Kids in  Gruppen aufteilt und das Spiel "Wie komm ich zurück" spielt...das haben wir letztes jahr mit ca. 50

13-17 Jährigen gespielt und es war ein riesiger Spaß. Bei deiner großen anzahl von Kindern würde ich das spiel eventuell auf 2 TAge verlängern.

Aber nun mal zum Ablauf des Spiels.

 

Ihr, die Leiter legt im Umkreis von ca. 30-35 Km Orte fest, an denen ihr die jugendlichen in 10-er Gruppen aussetzt. Natürlich sollte bei jeder Gruppe ein Leiter/Leiterin vorhanden sein. Wenn ihr alle "abgeliefert" habt, erteilt ihr per handy,etc. den Startschuss. Nun sind die Jugendlichen gefragt, den Weg nach Hause zu finden. Als Material haben sie von uns "nur" eine Karte,mit ihrem Lagepunkt,und 10 Euro bekommen.

Jede Gruppe entscheidet für sich, wie sie nach Hause kommen wollen...so haben zm Beispiel einige von uns letztes Jahr,in verschiedenen Orten "Asufhilfsjobs" wie Rasenmähen gemacht und haben dafür etas zu Essen bekommen, oder sie wurden ein kleines Stück mit dem auto weiter gefahren. Andere wiederum entscheiden sich für Wandern, andere dafür, ein Busunternehmen aufzusuchen und die Verantwortlichen solange mit Zeltlagerliedern zu nerven, bis sie schließlich eingewilligt haben und die Gruppe zurück fuhren (ja das gabs wirklich :) )...natürlich muss de rLeiter dafür sorgen, dass alles im Rahmen bleibt,auch wegen Aufsichtspflichtigen Dingen.

Abschließend kann ich aber sagen, dass es den Gruppenzusammehalt unheimlihc gestärkt hat, dass viele Kids dieses spiel wirklich ernst genommen haben und durch gloreiche Ideen dazu beigetragen haben, recht schnell zum Lagerplatz zurück zufinden und sie haben die Landschaft rund um den Zeltplatz genauer kennen gelernt.

 Für jede Manschaft, sollte natürlich am Ende des TAges/Nacht :D, ein Preis bereitstehen, denn so einen haben sich meistens Alle wahrhaftig verdient.

 

Grüße Vanessa

Kommentar von araisch (06.07.07 16:00:12)

Das nennt sich bei uns "Außenlager" und ist zweitägig ein fester Bestandteil des Lagers :)
Kommentar von araisch (16.07.07 16:31:22)

Hätte mir jemand die Quicklinks zu einem guten "Capture the Flag"? Das Prinzip ist mir schon klar.. aber wie man das gestaltet ohne Massenschlägerei nicht so ganz ;)

Kommentar von Moesing (17.02.08 15:33:07)

was habt ihr denn jetzt letztes jahr gemacht?

was ich selbst besonders geil fand, war seifenrutschen! man braucht im prinzip nur einen einigermaßen steilen berg, ein paar planen(kann man sich aber auch leihen), spülmittel und wasser! Es macht extrem viel spaß und kommt besonders bei den kinds gut an(falls du für dieses jahr noch was neues suchst)^^ 

Kommentar von araisch (17.02.08 17:08:38)

Benachbarter Fischereiverein freut sich wie wild auf die Seifenrutschen. Leider sind sie da vollkommen im Recht: Wasserschutzgebiet II

Wasserspiele, die nicht wirklich im Wasser stattfinden sind ganz schwer, da der Fischereiverein Pächter des von uns genutzten Sees ist und immer begeistert ist, wenn wir das Ufer in einen Matschstreifen verwandeln.

Also wir spielen oft eine Art Capture the Flag.. aber das ist ein ziemlich hartes Vollkontaktspiel und endet je nach persönlichem Einsatz (auch wenn es sehr viel Spaß macht) manchmal mit leichten Blessuren, daher nicht für jeden was. 

Habe schon viel angedacht, aber Tiefseilgärten (Slacklines) etc sind eher als Spontanaktionen bzw. Mittagspausenangebote zu gebrauchen. Es müssen halt wirklich 100-120 Jugendliche mehr oder weniger gleichzeitig etwas machen können, da es sich nur um ca. 3h handelt. Lange Wartezeiten sollten hier nicht aufkommen. Und im Alter von 14-16 sind die nichtmehr so leicht zu begeistern :)

In Erlebnispädagogik habe ich eigentlich schon mehrere Fortbildungen, aber meist sind die eher auf Kleingruppen ausgelegt. Es sollte eben mehr Eventcharakter haben, als ein Haufen Stationen die die TN mehr oder weniger freiwillig anlaufen können..

Kommentar von fels298 (19.02.08 08:05:39)

Meine große Tochter hat neulich in Noer ein Spiel mit dem Namen "Schmuggler" gespielt, wo sie total darauf abgefahren ist. Die Lehrer mußten es sogar an einem der nächsten Tage wiederholen.

Die kleineren Kinder wollten mit mir mal "Zecke" spielen. Leider kenne ich dieses Spiel nicht.

Wenn Du ein großes Gelände zur Verfügung hast, kannst Du auch Cowboy und Indianer spielen. Zu dieser Thematik gibt es garantiert im Netz viele Anregungen. Ich kenne hier in unmittelbarer Nähe einen Platz in DK, wo sie z. B. eine Zielscheibe mitten im Wald aufgestellt haben. Da könnte man Bogenschießen machen. Was glaube ich immer gut ankommt ist, wenn man das Überleben in einem freien Gelände lernt.

Als ich noch jung und hübsch war, haben wir mal innerhalb eines Ferienlagers zwei Tage außerhalb in Zelten verbracht. Das war für uns total aufregend. Wir haben in dieser Zeit gelernt, wie man Zelte richtig aufstellt, wie man Feuer macht, wie man Himmelsrichtungen erkennt ... Was heute auch kein Kind mehr weiß, wie man sich z. B. mit einem Kompaß unter zu Hilfenahme einer Karte im freien Gelände bewegt. Ich weiß, daß ich damals als Kind an der Marschrichtungszahl verzweifelt bin. Aber man lernt fürs Leben nie aus ... ;-)

Kommentar von affirescue (19.02.08 13:47:19)

Wir spielen gern eine Art Gotcha (ich weiß, böses Wort, daher habe ich es mal Farbenschlacht genannt). Das macht echt Laune und funktioniert auch mit großen Gruppen. Ist dann halt für die Mitarbeiter stressiger. Man sollte es nur nicht zu lange spielen, sonst wird es zu aggressiv.

Farbenschlacht (Vorschau)


Gruß Silke

 

Kommentar von araisch (19.02.08 17:22:38)

Jo Paintball hab ich ja im ersten Posting vorgeschlagen :) das mit den Spritzen ist ein guter Tipp.. nur in der Menge.. da muss man mehr als gute Beziehungen haben ;D Lebensmittelfarbe is da die beste Wahl..selbst kalt auswaschbar und man kanns sogar austrinken ohne dass irgendwelche Komplikationen auftreten.

Außenlager ist bereits ein fester Bestandteil (steht weiter oben)

Wie gesagt.. 14-16J sind nicht so einfach zu handeln.. Rollenspiele sind da ganz schwer..  

Kommentar von affirescue (19.02.08 17:45:47)

sorry, das mit dem paintball hatte ich schon wieder vergessen bis ich unten angekommen bin :-D

wegen den Spritzen: ich hab da einfach mal zwei Krankenschwestern Bescheid gegeben und die hatten mir die Dinger in ein paar Wochen gesammelt.




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