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Wie bezeichnest du dich?

von mehlersoft (20.01.06 06:37:31)

Mal eine kleine Grundsatzfrage: Wie würdest du dich selbst in deinem Aufgabenfeld bezeichnen?
Gibt ja mittlerweile sehr viele Begriffe dafür. Der Anerkannteste ist wohl Jugendleiter, dann gibt es aber noch Jugendgruppenleiter, Teamer, Betreuer, Gruppenleiter, Freizeitbetreuer, Mitarbeiter in der Kinder- und Jugendarbeit, ...
Welchen Ausdruck würdest du für dich benutzen - und warum?
Kommentar von sbb2201 (29.01.06 14:26:13)

Also ich bezeichne mich als Gruppenleiterin des JRK´s (Jugendrotkreuz).
Warum? Gute Frage! Na ja. In der Rotkreuzgemeinschaft gibt es die Zugführer, Gruppenführer und Truppführer(und natürlich noch mehr).Und bei uns im JRK wollten wir halt uns selber nicht Gruppenführer oder so nennen, darum haben wir uns für den Namen Gruppenleiter entschieden.
Kommentar von Drachentraeger (29.01.06 14:54:30)

Die Welt ist bunt und so auch das Spectrum der Namen für die Tätigkeiten in der Jugendarbeit. In den 70iger haben wir noch dafür gekämpft endlich weg zu kommen vom Gruppenführer hin zum Gruppenleiter. Heute hat sich immer mehr Teamer durchgesetzt, wobei ich persönlich - für Personen die Kinder / Jugendliche in Jugendgruppen, Freizeitgruppen und Ferien(lager)gruppen betreuen den Begriff des Gruppenleiters/in oder des Jugendgruppenleiters/inn bevorzuge. Aber damit sollten auch die ehremamtlich / bzw. gegen Taschengeld tätigen jungen Leute gemeint sein.
Für Personen oberhalb der 25/27 Jahre und/oder die sich schon teilweise mehr über die Vater- oder Mutterrolle diffinieren finde ich den Begriff nicht mehr so toll.
Leute die dann Freizeiten leiten könnten als Freizeit-, Camp-, Teamleiter bezeichnet werden. Und dann gibt es noch so komische Leute wie mich, die mit 51 Jahren immer noch sich einmischen - besser mitmischen - die sich immer noch darüber aufregen, dass man unseren 16jährigen vielzu wenig zutraut. Wir haben auch mit 16 - 18 jahren (und damals wurde man erst mit 21 volljährig) unsere ersten Wochenendfahrten geleitet - und heute sind die jungen Leute nicht dümmer - nur es gibt mehr Professionelle die meiner Ansicht viel zu oft zu schnell diue Verantwortung an sich reißen statt hilfreich im Hintergrund zu bleiben.
Sorry für die lange Antwort auf eine kurze Frage.

Jürgen K. Niehues (51) und seit 1969 in der Kinder- und Jugendarbeit tätig - zur Zeit rein nebenberuflich
Kommentar von Unbekannt (20.10.07 01:26:16)
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Ich bezeichne mich als Leiter, Jugendleiter oder Messdienerleiter.

Bei uns gibt es quasi zwei Lager: Die -jüngeren- "Kids", "Gruppenkinder" o.ä., und die -älteren- Leiter. So ist der "Leiter" schon der Tradition wegen irgendwie drin.. Generell könnte man mich auch "Gruppenleiter" nennen, was ich selbst aber eher selten benutze, da meine derzeitge Tätigkeit deutlich (!) über die Leitung "meiner" Kleingruppe hinausgeht. Freizeitbetreuer ist beschränkt auf Freizeiten und beschreibt nich die Arbeit, die in einem kompletten Jahr zu erledigen ist. Und Mitarbeiter klingt so nach Angestelltenverhältnis (Bezahlung & Co)

Bleibt quasi noch Teamer. Den Begriff hab ich zum ersten Mal bei einer Schulung gehört und fand ihn total dämlich. 1. Wieder so'n komischer englischer Kram (klingt ja cool... naja)  2. Ein Team: ok, Teammitglieder auch, aber Teamer?? nee..

Kommentar von AMR_JWB (29.10.07 22:56:19)

Wir bezeichnen uns alle als Leiter.

Einzige Ausnahme ist der Scharleiter der dem Leiterteam vorsteht. Die älteste Gruppe unserer Schar wird bei uns als Hilfsleiter eingesetzt. Sie unterstützen die "richtigen" Leiter bei ihrer Arbeit und bekommen so gute Tipps für ihre Zukunft als Leiter.

Also von diesem Teamer halt ich ebenfalls überhaupt nichts. Wenn man Leiter sagt ist klar was man für Aufgaben hat und muss nicht lange erklären. Teamer klingt für mich eher wie ein Küchengerät;-)

Kommentar von chefkoch-fd (30.10.07 12:34:23)

bei uns sind es alle teamer, somit sind alle gleichgesetzt.
Kommentar von Unbekannt (30.10.07 13:11:43)
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Wenn ich meine letzte Stellung toll umschreiben wollte, wär sicher "mittleres ehrenamtliches Management" nen toller Begriff ;)

Wir haben uns auch immer Teamer genannt vor den Kindern und Eltern. Letztendlich ist es auch vollkommen egal wie man sich nun nennt. Obwohl ich gemerkt habe, man kann schon etwas über die Person sagen, wenn hochtrabende Begriffe geworfen werden. Aber wirkliches Niveau erreiche ich nicht durch meine Wortwahl - im Gegenteil :) 

 

Kommentar von rolimo (30.10.07 17:33:56)

Aber durch geignete Wortwahl kannst du zeigen, dass du schon Kurse bsucht hast und eine "gute" Ausbildung hinter dir hast. (Z.B:Juleica, JLeiter,...)
Kommentar von Unbekannt (30.10.07 21:28:00)
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Du kennst mich doch schon eine Weile, oder? Müsstest doch wissen was ich von der Juleica halte ;-)

In der Jugendarbeit haben wir - wie bei allen ehrenamtlichen Strukturen in Deutschland - das Problem der fehlenden Kompetenzen und der unterschiedlichen Qualität. Aber das führt zu weit und interessiert die meisten Leute auch nicht wirklich. Ist eben eine Sache der Sozialpolitik bzw. eine Sache die der kulturelle Besonderheit der Deutschen Sozialstruktur entspringt...

Wie man merkt hab ich die Seiten gewechselt...bin in eine Partei eingetreten und nun Hobby-Politiker :p

Die Juleica hat keine garantierte Mindestqualität. Jeder darf Juleicas beantragen und die Schulungen unterliegen keinerlei Kontrolle. Das offensichtliche Qualitätssiegel, ist bei näherem hinsehen keinen Pfenning wert :(

Mir kommt es bei der guten Ausbildung vorallem auf den Namen der Organisation an. Paritätische Verbände haben z.B. oft ein größeres Budget für die Betreuung der Teamer und entsprechendes Personal. Beim "Kinderkaba e.V." sieht das anders aus, die können schlicht nicht mithalten. Ein Bündeln der grundlegenden Kräfte wäre unheimlich sinnvoll. Aber wie immer kocht jeder sein eigens Süppchen und am Ende kommen dann die tollsten Theorien über Aufsichtspflicht, Pädagogik & Co heraus :(

Letztendlich ist aber auch der beste Lehrgang nichts wert, wenn die Praxis fehlt. Eine gelungene Freizeit halte ich für mehr wert als 5 Schulungen :)

Sorry für den langen Text. Is mein "Lieblingsthema" wie einige sicher wissen ;)

Wenn er nicht reinpasst, kann er auch gerne gelöscht werden. Will nich hier alles mit themenfremden Beiträgen zumüllen.

Kommentar von seilerddd (30.10.07 22:41:27)

Ich bin Betreuer und Gruppenleiter.

Im Zeltlager auch "Spielewart", d.h. für die Vorbereitung und Durchführung der Spiele verantwortlich 

Kommentar von Iltis (25.12.07 23:07:31)

Ja, ich nenn mich "Gott" ne Quatsch. Wir sind eigentlich alle Teamer. Manche haben Sonderrollen, wie z.B. Koch oder Küchenschabe (sorry: Küchenhelfer) oder Lagerleiter (wenns einen gibt)
Kommentar von Tina85 (09.01.08 17:32:41)

bei uns heißen alle erstmal einfach nur "Mitarbeiter". dann wird aber schon noch unterschieden ob das jetzt ein Jungscharleiter, Jugendgruppenleiter, Handballtrainer, Kinderturnenbetreuer oder was auch immer ist :) Es gibt auch manche die sich Jungscharmitarbeiter nennen aber bei uns bestehen die Teams meistens aus mehreren "Gruppenleitern" und nicht aus einem Chef und der Rest ist "nur" Mitarbeiter

 

Kommentar von cadderly (09.01.08 19:38:51)

bei uns am büro hängt ein schild: wir können nicht nicht gekündigt werden, sklaven werden verkauft!

trifft in einer hinsicht zu, die einrichtung wurde tatsächlich verkauft.

wir haben eine festangestellte, eine honorarkraft und drei ALGs.

offiziell sind wir alle mitarbeiter (keine sklaven!), den namen benutzen wir auch nach aussen. intern sehen wir uns mittlerweile als freunde, vielleicht sogar als familie. der zusammenhalt und die gemeinsame arbeit mit den kinder erzeugt eine bindung, die für mich über den begriff "mitarbeiter" hinausgeht. die machtverhältnisse besehen nur offiziell, bei der arbeit bestehen einfach keine unterschiede mehr.

wie ich mich selbst bezeichnen würde??

stossdämpfer, kindermädchen, punchungball, drache, machmal sogar grossen bruder.

ich hab ne bezeichnung, die den eltern vielleicht was, aber den kindern ist das egal und mir erlichgesagt auch. ich tu mein bestes, um ihnen einen schönen tag zu bieten und was hat eine name oder eine bezeichnung damit zu tun? 

Kommentar von manutro (17.01.08 17:37:21)

Also generell werden alle Leiter bei uns auch als "Leiter"bezeichnet, egal wie alt und wie erfahren.

 Meine Bezeichnung wäre aber eher "Mädchen(eigentlich Junge) für alles". Bin so der Typ, der die Fäden im Hintergrund zieht und dafür sorgt, dass alles läuft.

Kommentar von Gollom (17.01.08 20:00:23)

Bei uns sind alle Leiter auch "Leiter". Es gibt auch ab und zu die Bezeichnungen Gruppenleiter, bzw. Messdienerleiter. Da wir aber auch eine Leiterrunde sind, hat sich der Name, sowohl für Mädchen, als auch für Jungen quasi eingebürgert.

Kommentar von nest- (26.01.08 10:33:26)

Bei uns gibt es nur Betreuer. Wir treten alle als Team auf. Wobei der abhängig vom Thema erfahrendste das letzte Machtwort spricht.
Kommentar von tim88 (27.01.08 00:17:52)

Wir treten bei Freizeiten immer als Team auf.

 

Bei den Gruppenstunden haben wir das ein wenig getrennt. Da der Altersunterschied sehr groß ist, haben wir 2 Stück.


Morgens nach der Messe ist die erste, für die kleineren. Diese wird von den älteren Leitern geplant und wir sind meist zu Unterstützung dabei. Abends ist es dann genau umgekehrt.  Dies wird von den Kindern gut angenommen und alle Gruppenleiter haben somit etwas worauf sie sich somit "spezialisieren" können. Wobei natürlich auch jeder mal die Gruppenstunden der anderen Plant und auch ausführt, damit man nicht irgendwann vor einem Problem steht wenn die älteren mal nicht mehr wollen.

Kommentar von fels298 (27.01.08 09:03:00)

Jugendleiterin und Teamerin als Mädchen für alles, aber keine Sportskanone, dafür mehr Basteltante.
Kommentar von Pinniwooh1986 (27.01.08 14:50:12)

ich würde mich als freizeitbetreuer bezeichen, da die kiddies ihren ferien mit anderen kindern verbringen wollen und wir die betreuer dieser feriengruppen sind.



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