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Diskussionsplatz - Programmpunkte
Hiho zusammen,
brauch ein paar Anregungen. Bin gerade für einen Computerkurs für Grundschüler angeworben worden. Jetzt stellen sich folgende Fragen:
* Welche Inhalte soll ich behandeln?
* Wie tief behandelt man die Inhalte?
* Und wie soll ich es managen wenn ich mehr Kids als Computer hab?
Wäre super wenn ihr mal eure Erfahrungen reinschreiben könntet.
Meine Ideen sind:
- Hardware (also sehr oberflächig)
mit dem Ziel das sie wissen was CPU bedeutet und grob was sie macht. Festplatte ausbauen und wieder einbauen, eine Diskette auseinandernehmen usw.
- Homepage-Erstellung
fand ich damals sehr toll, keine Ahnung ob die Kids das wollen *gg*
Wird sich dann rausstellen. Eben auch dieses Grund HTML Zeugs und damit dann ne Homepage für die Schule basteln.
Aber das ist etwas wenig wenn ich so überlege und vorallem: wie zieh ich das kindgerecht auf?
Also um nur mal die Erfahrungen aus meinem Studium (Lehramt Informatik) wiederzugeben: In "normalen" Schulen fängt PC-Unterreicht frühestens im 7. Schuljahr an und dann mit sowas wie mit Windows umgeben: Was ist ein Ordner, Was sind die Datein, was bedeuten die Endungen, ...
Dann geht es weiter mit Textverarbeitungen und dann Tabellenklakulation. Danach kommt dann HTML (so ungefähr 9-11 Schuljahr) und richtig los mit Programmieren und Hardware kommt erst in der 10 bis 11.
Vor allem das Didaktisch und Methodische richtige Aufziehen für eine Grundschule könnte auch noch Profis überfordern.
Als Inhalte würde ich vorschlagen:
- PC einschalten, "grobe" Übersicht, was wie passiert (8 Stunden)
- Kurze Einführung in Windowsumgebung (12-16 Stunden)
- Textbearbeitung (z.B. Text schön formatieren, Bildgeschichten herstellen (also z.B. Igel in einer vorgegebenen Geschichte immer durch ein Bild von Igel ersetzen lassen)) (20 Stunden)
- Logisches Denken schulen (über Kara, bekommst du z.B. hier) (10 Stunden)
- Programmierung mit QBasic (sehr, sehr easy) (10 Stunden)
- HTML mit WYSIWYG-Editor (10 Stunden)
Musst halt immer schauen, wie das passt. Eine Stunde sind bei mir 90 Minuten. Ansonsten solltest du immer viele kleine Spiele einbauen, damit die Kinder bei der Sache bleiben (4-Ecken-Raten, etc.) (deshalb auch Kara, das ist echt super!).
Aber vor allem über Methodik und Didaktik solltest du dich nochmal mit den Lehrern unterhalten!
QBasic...ja da werden Erinnerungen wach *gg*
Wäre auch ne Idee. Danke für die Tipps :-)
Ich stehe da nicht wirklich unter Druck einen Unterrichtsplan durchzuziehn. Ist sowas wie eine AG an der Schule, also auch freiwillig versteht sich. Jede Woche 2 oder 3h (hängt von mir ab).
Es würde mir halt auch helfen mich endlich zu entscheiden was ich studiern will und nebenbei werd ich noch ganz gut bezahlt dabei. Also für mich vielleicht sogar wichtiger als für die Kids *gg*
Das Wichtigste ist mir eigentlich der Spaß dabei. Daher werd ich auch erstmal ausloten in wie weit die Jungs (werden doch erfahrungsgemäß fast nur Jungs sein) was wissen wollen.
Die Grundregeln der Didaktik und Methodik muss ich berufsmäßig drauf ham und zugegeben mit Rhetorik is das Einzigste, dass ich mitgenommen hab bei meinem Brötchengeber. Leider ist meine Erfahrung damit eben nur auf Erwachsenenbildung fixiert. Denke (oder hoffe) so riesige Unterschiede wirds da nicht geben.
Inzwischen hab ich den Kniff bei den Teilzeitmuttern mit Datenbankschulungen heraus denke ich. Obwohls mich zugegeben manchmal doch ettliche Nerven kostet *gg*
Thematisch find ich halt als AG Tabellenkäse und Wordtipperei etwas fehl am Platze. Oder kennst du da Dinge die den Kids wirklich Spaß machen?
Die Bildergeschichte werd ich mal probiern, das hört sich toll an. Aber in Excel wirste nicht mehr als einen Notenspiegel oder einen Stundenplan machen können, oder?
Denke so Experimente wie zwei Computer zu vernetzen oder so dürften doch auch lustig sein...ich werd n bisschen herumschaun und mich schlau machen. Is ja nicht die erste Computer AG an ner Grundschule ;-)
"Die Grundregeln der Didaktik und Methodik muss ich berufsmäßig drauf ham und zugegeben mit Rhetorik is das Einzigste, dass ich mitgenommen hab bei meinem Brötchengeber. Leider ist meine Erfahrung damit eben nur auf Erwachsenenbildung fixiert. Denke (oder hoffe) so riesige Unterschiede wirds da nicht geben."
OOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOhhh, da täusch dich mal nicht! Da gibt es himmelweite Unterschiede!
@Tabellenkalkulation (Bitte keine genauen Namen!): Taschengeldverwaltung, Sparen auf das nächste Lustige Taschenbuch bei 2 Euro Taschengeld pro Woche, kleine grafische Auswertungen, Tortenstücke (mit anschließendem Tortenessen).
Schau dir mal wirklich Kara an, das wird da auch eingesetzt. Mit vernetzten Computern: www.tetrinet.de (Machen wir auch immer im W-Lan)
Das mit der Didaktik wird sich denke ich dann rausstellen *gg*
Wie gesagt, ich bin nicht da um Lehrer zu spielen und möglichst viel beizubringen. Ist eine AG und wird sowas wie ne Gruppenstunde mit Computer werden. Wenns mehr wäre würd ich es erstens nich machen und zweitens würd ichs sicherlich nicht dürfen (wäre etwas unverantwortlich *gg*).
Hab was interessantes gefunden. Mit 3. Klässlern wird da sogar bis zum Dualsystem gegangen. Etwas bedenkesnwert aber die Sache mit dem Leogtechnik-Roboter is einfach nur toll :-)
http://www.gsberner.musin.de/Unterricht/V_Aktion/V_0405/Kl_Uebergr/ComputerAg/C_ComputerAg.htm
Es hängt viel von den Kenntnissen der Kinder ab.
Die wichtigste Frage ist:
Haben die Kinds schon Erfahrungen mit PC's und ähnlichem?
Wenn nein, dann musst du sicherlich mit den Grundlagen beginnen (ordner öffnen und schliessen... *g*)
Wenn ja, dann musst du wissen, was die Ziele deines Kurses sind.
Welche Programme müssen sie beherrschen?
Lernen sie programmieren?
Lernen sie eine Homepage erstellen?
Dies hangt alles auch von den Interessen der Kids ab.
Was ich wichtgi finde, ist, dass du darauf achtest, dass einige Kinder schneller sind als die anderen und auch grössere Vorkenntnisse haben. Dementsprechend wäre es gut unterschiedliche "Förderstufen" zu haben,sodass es niemandem langweilig ist... :-)
Hm... jetzt ist mir gerade aufgefallen, dass du was von einer AG schreibst.... was ist das?
Eine AG ist eine Arbeitsgemeinschaft, diese findet normalerweise außerhalb der Schulzeit statt. Das heißt am Nachmittag.
Ich denke eine Computer AG in der Grundschule stellt ganz besondere Ansprüche an den Lehrer, da die Kinder oft nur das Spielen wenn überhaupt gewöhnt sind. Vielleicht kann man aber auch gewisse Lernspiele in so einer AG anbieten, So wird jedes Kind nach seinen Bedürfnissen am Computer gefördert, Hab da aber selber keine Erfahrung!!
Ich denke ihr verwechselt da was: ich bin nicht da um zu Lehren! Also Lehren im Sinn von Aufgaben stellen, lösen und möglichst viel Wissen eintrichtern.
Das ist nur ein "Nebenprodukt", im Vordergrund steht was anderes:
Ich bin da um denen den Computer näher zu bringen und das er eben mehr sein kann als nur eine Spielkonsole. Wie und was sie dabei lernen liegt bei ihnen :-)
Ist zwar auch ne nette Ausrede aber ich meine das so: die sagen mir "Hey wir wollen wissen wie das Internet funktioniert" als Beispiel. Ich bereit was vor uns erklärs (kindgerecht, das wird das Schwierige sein *gg*).
Wenn sie keine Lust drauf ham, dann lassen wirs...
Die Ziele werden sozusagen (um als Informatiker zu sprechen) "on-the-fly" gesetzt, also in der Laufzeit des Ganzen. Sie ergeben sich aus den Wünschen der Kids. Das Oberziel lässt mir ja tollen Handlungsraum da es nicht eindeutig ist (wurde auch bewusst so gehalten).
Ich will keine 7. + 8. Schulstunde halten. Das kann ich nicht und mag es auch nicht. Wie gesagt, es wird wohl mehr in Gruppenstunde mit Experimenten laufen.
Ich gebe immer sogenannte FerienAktiv Kurse für 9-11jährige und 11-14 Jährige. Das sind Schnupperkurse, die über zwei Tage gehen.
Nach meiner Erfahrung ist das Level sehr unterschiedlich.
Grundkenntnisse, wie kopieren, einfügen etc. sind meist nicht vorhanden - allerdings wissen sie ganz genau, wie man im Internet surft und diverse Spiele findet.
Wir machen dann immer Visitenkarten, CD-Covers, Powerpoint Präsentationen - jeder darf sein Hobby vorstellen, effektives Suchen und Finden im Netz.
Ich denke nicht, dass Grundschüler wissen müssen, wie man eine Festplatte ein und ausbaut - vor allen sind dann die Eltern net so glücklich, wenn sie das zu Hause nachmachen.
Fang also bei Null an, 10 Leute sind schon viele, wenn du alleine bist und jeder was von dir will.
Mit Erst- und Zweitklässlern ist es glaube ich noch schwieriger. Selbstständiges Arbeiten ist da noch nicht - also nicht zu viel Eigeninitiative erwarten, du musst vorgeben, was gemacht wird und brauchst ein Konzept. Die Kids sagen nämlich, dass sie spielen wollen.
Viel Spass
Ich muss Susanne zustimmen: Grundschüler, die alle möglichen komplizierten Spiele beherrschen (meist Jungs), kennen oft noch nicht mal die Grundzüge der Textverarbeitung.
Besonders toll fanden meine Töchter, dass sie ihre Geburtstagseinladungen selbst gestalten konnten und ihre Lieblingsmusik auf den MP3-Stick spielen konnten.
Was aber auf jeden Fall in so eine AG gehört:
Wo lauern Gefahren, Kostenfallen (z.B. bei Hausaufgabenseiten) etc.
Es gibt Schätzungen, dass ein enormer Anteil an Pädophilen in Animex- und ähnlichen Foren herunspukt.
Und noch etwas:
Auch Lernspiele sind Spiele und als solches sollten sie verstanden werden. Ich halte den Lerneffekt für wesentlich geringer als bei einem guten Buch.
Die Idee mit selber was gestallten finde ich gut.
Erstens macht es fun und die Kinds sind kreativ
Zweitens haben sie danach ein Produkt in der Hand.
Dritens kann man viele Dinge dabei lernen unter anderem von Bildersuchen im Internet und ähnlichem...
Zu "Auch Lernspiele sind Spiele und als solches sollten sie verstanden werden. Ich halte den Lerneffekt für wesentlich geringer als bei einem guten Buch." muss ich doch nochmal etwas sagen: Emprische Untersuchungen haben genau den Gegenteil bewiesen, da in Spielen das ganze multimedialer (Animationen, Farbe, Sound, ...) dargestellt und auch ganz anders Wissen aufbereitet werden kann. (Nehme z.B. ein Buch über Vogelgesang und ein dazu passendes Spiel bei dem du den Vogelgeräuschen das Vogelbild zuordnen musst)
Jap, kann Christian nur zustimmen.
Denke das ist aber ein allgemeinerer Prozess der nichtnur bei Spielen sondern allgemein bei Beschäftigungen die Spaß bringen und Grips bennötigen eintritt.
Ansonsten finde ich noch einige Aussagen etwas "kritisch":
Ich muss Susanne zustimmen: Grundschüler, die alle möglichen komplizierten Spiele beherrschen (meist Jungs), kennen oft noch nicht mal die Grundzüge der Textverarbeitung.
Zum einen muss ich gestehen: ich könnte selbst nicht genau sagen wie größere Aktionen in der Textverarbeitung gemacht werden. Und das obwohl ich gerade dabei bin mit Assembler auf Maschinenebene ein Display anzusprechen. Ich würde das jetzt nicht so eng sehen :-)
Wenn sie Interesse an "Einladungen am Computer entwerfen" haben, werd ich die gern machen. Aber ich MUSS sie nicht machen, wie gesagt ich bin kein Lehrer.
Ich denke nicht, dass Grundschüler wissen müssen, wie man eine Festplatte ein und ausbaut - vor allen sind dann die Eltern net so glücklich, wenn sie das zu Hause nachmachen.
Müssen nein, aber könnten ja. Wenn es sie interessiert warum nicht? Das letzte das ich machen werde ist Wissen vorzuenthalten (ist auch viel gefährlicher für die Festplatten der Eltern denke ich nichts zu wissen *gg*). Und ich gehe auch mal nicht davon aus, dass die Kids jetzt nach Hause rennen und zu Hause gleich an Rechner von Mami lahm legen *gg*
Wie gesagt, Wissen vorzuenthalten lehne ich erstmal komplett ab. Dafür brauch ich dann keine AG, sondern kann ein Buch lesen.
Zumal ein Computerwissen heute eine Menge Geld sparen kann und im Betrieb unersetzlich ist. Und die Schulen in BW sind derzeit nicht in der Lage die Dinge in Informatik zu lehren (zumindest auf Realschulen, da weiß ich es sicher) die gebraucht werden in der Wirtschaft.
Wo lauern Gefahren, Kostenfallen (z.B. bei Hausaufgabenseiten) etc.
Es gibt Schätzungen, dass ein enormer Anteil an Pädophilen in Animex- und ähnlichen Foren herunspukt.
Das werde ich auf keinen Fall ohne Zustimmung der Eltern machen.
Wirklich drüber reden sollten die Kinder nur mit ihren Eltern über solche Themen können. Als Aussenstehender da jetzt das WARUM zu erklären und Fragen zu beantworten halte ich für unangebracht.
Ich werde die Grundregeln erklären: keine persönlichen Daten im Netz preisgeben und diese Standardinfos von Viren usw.
Als Elternteil würde ich kräftig auf den Tisch hauen wenn jemand meinem Kind da in einer AG was von Pädophilen erzählen würde.
Hallöchen, ich denke schon das es gerade auch für Grundschüler sehr wichtig ist, zu wissen wie man mit der Textverarbeitung umgehen kann, denn auch wenn sie in der 5. Klasse Medienkundeunterricht oder sowas bekommen, ist es doch sehr von Vorteil eine Hausaufgabe bspw. schon vorher ab zu tippen und schön formatieren zu können. Später wird das einfach vorrausgesetzt. Ich spreche da aus Erfahrung und habe es erlebt, das Leute in der 10. Klasse trotz Informatikunterricht nicht wussten, wie man ein Bild in Word einfügt.
Ach und noch was, ich würde nicht so stark davon ausgehen, das der Großteil der Interessenten männlich sein wird. Wir haben von der 8. bis zur 10. Klasse fakultativ Informatik gemacht und waren zum Schluss noch zehn Leute - mit einem Kerl.
Aber trotzdem viel Erfolg und Spaß
Gerne darfst du auf diese Seite verlinken.
Zur Verlinkung aus Beiträgen im Grik verwende den folgenden Code: [AL]1801[/AL] (weitere Informationen zu diesem Code und weitere Codes findest du in Youth and me vom 15.05.07 ab Seite 9). Für die Verlinkung von externen Seite benutze bitte die folgende Url: http://www.grik.de/a1801-Computerkurs-%2B-Grundschule.html
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Computerkurs + Grundschule?
von Unbekannt (13.12.05 20:02:30)Hiho zusammen,
brauch ein paar Anregungen. Bin gerade für einen Computerkurs für Grundschüler angeworben worden. Jetzt stellen sich folgende Fragen:
* Welche Inhalte soll ich behandeln?
* Wie tief behandelt man die Inhalte?
* Und wie soll ich es managen wenn ich mehr Kids als Computer hab?
Wäre super wenn ihr mal eure Erfahrungen reinschreiben könntet.
Meine Ideen sind:
- Hardware (also sehr oberflächig)
mit dem Ziel das sie wissen was CPU bedeutet und grob was sie macht. Festplatte ausbauen und wieder einbauen, eine Diskette auseinandernehmen usw.
- Homepage-Erstellung
fand ich damals sehr toll, keine Ahnung ob die Kids das wollen *gg*
Wird sich dann rausstellen. Eben auch dieses Grund HTML Zeugs und damit dann ne Homepage für die Schule basteln.
Aber das ist etwas wenig wenn ich so überlege und vorallem: wie zieh ich das kindgerecht auf?
Kommentar von mehlersoft (13.12.05 20:48:11)
Also um nur mal die Erfahrungen aus meinem Studium (Lehramt Informatik) wiederzugeben: In "normalen" Schulen fängt PC-Unterreicht frühestens im 7. Schuljahr an und dann mit sowas wie mit Windows umgeben: Was ist ein Ordner, Was sind die Datein, was bedeuten die Endungen, ...
Dann geht es weiter mit Textverarbeitungen und dann Tabellenklakulation. Danach kommt dann HTML (so ungefähr 9-11 Schuljahr) und richtig los mit Programmieren und Hardware kommt erst in der 10 bis 11.
Vor allem das Didaktisch und Methodische richtige Aufziehen für eine Grundschule könnte auch noch Profis überfordern.
Als Inhalte würde ich vorschlagen:
- PC einschalten, "grobe" Übersicht, was wie passiert (8 Stunden)
- Kurze Einführung in Windowsumgebung (12-16 Stunden)
- Textbearbeitung (z.B. Text schön formatieren, Bildgeschichten herstellen (also z.B. Igel in einer vorgegebenen Geschichte immer durch ein Bild von Igel ersetzen lassen)) (20 Stunden)
- Logisches Denken schulen (über Kara, bekommst du z.B. hier) (10 Stunden)
- Programmierung mit QBasic (sehr, sehr easy) (10 Stunden)
- HTML mit WYSIWYG-Editor (10 Stunden)
Musst halt immer schauen, wie das passt. Eine Stunde sind bei mir 90 Minuten. Ansonsten solltest du immer viele kleine Spiele einbauen, damit die Kinder bei der Sache bleiben (4-Ecken-Raten, etc.) (deshalb auch Kara, das ist echt super!).
Aber vor allem über Methodik und Didaktik solltest du dich nochmal mit den Lehrern unterhalten!
Kommentar von Unbekannt (13.12.05 21:41:42)
QBasic...ja da werden Erinnerungen wach *gg*
Wäre auch ne Idee. Danke für die Tipps :-)
Ich stehe da nicht wirklich unter Druck einen Unterrichtsplan durchzuziehn. Ist sowas wie eine AG an der Schule, also auch freiwillig versteht sich. Jede Woche 2 oder 3h (hängt von mir ab).
Es würde mir halt auch helfen mich endlich zu entscheiden was ich studiern will und nebenbei werd ich noch ganz gut bezahlt dabei. Also für mich vielleicht sogar wichtiger als für die Kids *gg*
Das Wichtigste ist mir eigentlich der Spaß dabei. Daher werd ich auch erstmal ausloten in wie weit die Jungs (werden doch erfahrungsgemäß fast nur Jungs sein) was wissen wollen.
Die Grundregeln der Didaktik und Methodik muss ich berufsmäßig drauf ham und zugegeben mit Rhetorik is das Einzigste, dass ich mitgenommen hab bei meinem Brötchengeber. Leider ist meine Erfahrung damit eben nur auf Erwachsenenbildung fixiert. Denke (oder hoffe) so riesige Unterschiede wirds da nicht geben.
Inzwischen hab ich den Kniff bei den Teilzeitmuttern mit Datenbankschulungen heraus denke ich. Obwohls mich zugegeben manchmal doch ettliche Nerven kostet *gg*
Thematisch find ich halt als AG Tabellenkäse und Wordtipperei etwas fehl am Platze. Oder kennst du da Dinge die den Kids wirklich Spaß machen?
Die Bildergeschichte werd ich mal probiern, das hört sich toll an. Aber in Excel wirste nicht mehr als einen Notenspiegel oder einen Stundenplan machen können, oder?
Denke so Experimente wie zwei Computer zu vernetzen oder so dürften doch auch lustig sein...ich werd n bisschen herumschaun und mich schlau machen. Is ja nicht die erste Computer AG an ner Grundschule ;-)
Kommentar von mehlersoft (13.12.05 21:56:28)
"Die Grundregeln der Didaktik und Methodik muss ich berufsmäßig drauf ham und zugegeben mit Rhetorik is das Einzigste, dass ich mitgenommen hab bei meinem Brötchengeber. Leider ist meine Erfahrung damit eben nur auf Erwachsenenbildung fixiert. Denke (oder hoffe) so riesige Unterschiede wirds da nicht geben."
OOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOhhh, da täusch dich mal nicht! Da gibt es himmelweite Unterschiede!
@Tabellenkalkulation (Bitte keine genauen Namen!): Taschengeldverwaltung, Sparen auf das nächste Lustige Taschenbuch bei 2 Euro Taschengeld pro Woche, kleine grafische Auswertungen, Tortenstücke (mit anschließendem Tortenessen).
Schau dir mal wirklich Kara an, das wird da auch eingesetzt. Mit vernetzten Computern: www.tetrinet.de (Machen wir auch immer im W-Lan)
Kommentar von Unbekannt (13.12.05 22:05:05)
Das mit der Didaktik wird sich denke ich dann rausstellen *gg*
Wie gesagt, ich bin nicht da um Lehrer zu spielen und möglichst viel beizubringen. Ist eine AG und wird sowas wie ne Gruppenstunde mit Computer werden. Wenns mehr wäre würd ich es erstens nich machen und zweitens würd ichs sicherlich nicht dürfen (wäre etwas unverantwortlich *gg*).
Hab was interessantes gefunden. Mit 3. Klässlern wird da sogar bis zum Dualsystem gegangen. Etwas bedenkesnwert aber die Sache mit dem Leogtechnik-Roboter is einfach nur toll :-)
http://www.gsberner.musin.de/Unterricht/V_Aktion/V_0405/Kl_Uebergr/ComputerAg/C_ComputerAg.htm
Kommentar von rolimo (14.12.05 14:01:34)
Es hängt viel von den Kenntnissen der Kinder ab.
Die wichtigste Frage ist:
Haben die Kinds schon Erfahrungen mit PC's und ähnlichem?
Wenn nein, dann musst du sicherlich mit den Grundlagen beginnen (ordner öffnen und schliessen... *g*)
Wenn ja, dann musst du wissen, was die Ziele deines Kurses sind.
Welche Programme müssen sie beherrschen?
Lernen sie programmieren?
Lernen sie eine Homepage erstellen?
Dies hangt alles auch von den Interessen der Kids ab.
Was ich wichtgi finde, ist, dass du darauf achtest, dass einige Kinder schneller sind als die anderen und auch grössere Vorkenntnisse haben. Dementsprechend wäre es gut unterschiedliche "Förderstufen" zu haben,sodass es niemandem langweilig ist... :-)
Kommentar von rolimo (14.12.05 14:03:34)
Hm... jetzt ist mir gerade aufgefallen, dass du was von einer AG schreibst.... was ist das?
Kommentar von Tobias (14.12.05 14:18:42)
Eine AG ist eine Arbeitsgemeinschaft, diese findet normalerweise außerhalb der Schulzeit statt. Das heißt am Nachmittag.
Ich denke eine Computer AG in der Grundschule stellt ganz besondere Ansprüche an den Lehrer, da die Kinder oft nur das Spielen wenn überhaupt gewöhnt sind. Vielleicht kann man aber auch gewisse Lernspiele in so einer AG anbieten, So wird jedes Kind nach seinen Bedürfnissen am Computer gefördert, Hab da aber selber keine Erfahrung!!
Kommentar von Unbekannt (14.12.05 16:21:34)
Ich denke ihr verwechselt da was: ich bin nicht da um zu Lehren! Also Lehren im Sinn von Aufgaben stellen, lösen und möglichst viel Wissen eintrichtern.
Das ist nur ein "Nebenprodukt", im Vordergrund steht was anderes:
Ich bin da um denen den Computer näher zu bringen und das er eben mehr sein kann als nur eine Spielkonsole. Wie und was sie dabei lernen liegt bei ihnen :-)
Ist zwar auch ne nette Ausrede aber ich meine das so: die sagen mir "Hey wir wollen wissen wie das Internet funktioniert" als Beispiel. Ich bereit was vor uns erklärs (kindgerecht, das wird das Schwierige sein *gg*).
Wenn sie keine Lust drauf ham, dann lassen wirs...
Die Ziele werden sozusagen (um als Informatiker zu sprechen) "on-the-fly" gesetzt, also in der Laufzeit des Ganzen. Sie ergeben sich aus den Wünschen der Kids. Das Oberziel lässt mir ja tollen Handlungsraum da es nicht eindeutig ist (wurde auch bewusst so gehalten).
Ich will keine 7. + 8. Schulstunde halten. Das kann ich nicht und mag es auch nicht. Wie gesagt, es wird wohl mehr in Gruppenstunde mit Experimenten laufen.
Kommentar von suserlmaus (14.12.05 21:01:38)
Ich gebe immer sogenannte FerienAktiv Kurse für 9-11jährige und 11-14 Jährige. Das sind Schnupperkurse, die über zwei Tage gehen.
Nach meiner Erfahrung ist das Level sehr unterschiedlich.
Grundkenntnisse, wie kopieren, einfügen etc. sind meist nicht vorhanden - allerdings wissen sie ganz genau, wie man im Internet surft und diverse Spiele findet.
Wir machen dann immer Visitenkarten, CD-Covers, Powerpoint Präsentationen - jeder darf sein Hobby vorstellen, effektives Suchen und Finden im Netz.
Ich denke nicht, dass Grundschüler wissen müssen, wie man eine Festplatte ein und ausbaut - vor allen sind dann die Eltern net so glücklich, wenn sie das zu Hause nachmachen.
Fang also bei Null an, 10 Leute sind schon viele, wenn du alleine bist und jeder was von dir will.
Mit Erst- und Zweitklässlern ist es glaube ich noch schwieriger. Selbstständiges Arbeiten ist da noch nicht - also nicht zu viel Eigeninitiative erwarten, du musst vorgeben, was gemacht wird und brauchst ein Konzept. Die Kids sagen nämlich, dass sie spielen wollen.
Viel Spass
Kommentar von Christiane (14.12.05 23:11:45)
Ich muss Susanne zustimmen: Grundschüler, die alle möglichen komplizierten Spiele beherrschen (meist Jungs), kennen oft noch nicht mal die Grundzüge der Textverarbeitung.
Besonders toll fanden meine Töchter, dass sie ihre Geburtstagseinladungen selbst gestalten konnten und ihre Lieblingsmusik auf den MP3-Stick spielen konnten.
Was aber auf jeden Fall in so eine AG gehört:
Wo lauern Gefahren, Kostenfallen (z.B. bei Hausaufgabenseiten) etc.
Es gibt Schätzungen, dass ein enormer Anteil an Pädophilen in Animex- und ähnlichen Foren herunspukt.
Und noch etwas:
Auch Lernspiele sind Spiele und als solches sollten sie verstanden werden. Ich halte den Lerneffekt für wesentlich geringer als bei einem guten Buch.
Kommentar von rolimo (15.12.05 15:59:27)
Die Idee mit selber was gestallten finde ich gut.
Erstens macht es fun und die Kinds sind kreativ
Zweitens haben sie danach ein Produkt in der Hand.
Dritens kann man viele Dinge dabei lernen unter anderem von Bildersuchen im Internet und ähnlichem...
Kommentar von mehlersoft (15.12.05 16:28:58)
Zu "Auch Lernspiele sind Spiele und als solches sollten sie verstanden werden. Ich halte den Lerneffekt für wesentlich geringer als bei einem guten Buch." muss ich doch nochmal etwas sagen: Emprische Untersuchungen haben genau den Gegenteil bewiesen, da in Spielen das ganze multimedialer (Animationen, Farbe, Sound, ...) dargestellt und auch ganz anders Wissen aufbereitet werden kann. (Nehme z.B. ein Buch über Vogelgesang und ein dazu passendes Spiel bei dem du den Vogelgeräuschen das Vogelbild zuordnen musst)
Kommentar von Unbekannt (15.12.05 19:57:50)
Jap, kann Christian nur zustimmen.
Denke das ist aber ein allgemeinerer Prozess der nichtnur bei Spielen sondern allgemein bei Beschäftigungen die Spaß bringen und Grips bennötigen eintritt.
Ansonsten finde ich noch einige Aussagen etwas "kritisch":
Ich muss Susanne zustimmen: Grundschüler, die alle möglichen komplizierten Spiele beherrschen (meist Jungs), kennen oft noch nicht mal die Grundzüge der Textverarbeitung.
Zum einen muss ich gestehen: ich könnte selbst nicht genau sagen wie größere Aktionen in der Textverarbeitung gemacht werden. Und das obwohl ich gerade dabei bin mit Assembler auf Maschinenebene ein Display anzusprechen. Ich würde das jetzt nicht so eng sehen :-)
Wenn sie Interesse an "Einladungen am Computer entwerfen" haben, werd ich die gern machen. Aber ich MUSS sie nicht machen, wie gesagt ich bin kein Lehrer.
Ich denke nicht, dass Grundschüler wissen müssen, wie man eine Festplatte ein und ausbaut - vor allen sind dann die Eltern net so glücklich, wenn sie das zu Hause nachmachen.
Müssen nein, aber könnten ja. Wenn es sie interessiert warum nicht? Das letzte das ich machen werde ist Wissen vorzuenthalten (ist auch viel gefährlicher für die Festplatten der Eltern denke ich nichts zu wissen *gg*). Und ich gehe auch mal nicht davon aus, dass die Kids jetzt nach Hause rennen und zu Hause gleich an Rechner von Mami lahm legen *gg*
Wie gesagt, Wissen vorzuenthalten lehne ich erstmal komplett ab. Dafür brauch ich dann keine AG, sondern kann ein Buch lesen.
Zumal ein Computerwissen heute eine Menge Geld sparen kann und im Betrieb unersetzlich ist. Und die Schulen in BW sind derzeit nicht in der Lage die Dinge in Informatik zu lehren (zumindest auf Realschulen, da weiß ich es sicher) die gebraucht werden in der Wirtschaft.
Wo lauern Gefahren, Kostenfallen (z.B. bei Hausaufgabenseiten) etc.
Es gibt Schätzungen, dass ein enormer Anteil an Pädophilen in Animex- und ähnlichen Foren herunspukt.
Das werde ich auf keinen Fall ohne Zustimmung der Eltern machen.
Wirklich drüber reden sollten die Kinder nur mit ihren Eltern über solche Themen können. Als Aussenstehender da jetzt das WARUM zu erklären und Fragen zu beantworten halte ich für unangebracht.
Ich werde die Grundregeln erklären: keine persönlichen Daten im Netz preisgeben und diese Standardinfos von Viren usw.
Als Elternteil würde ich kräftig auf den Tisch hauen wenn jemand meinem Kind da in einer AG was von Pädophilen erzählen würde.
Kommentar von die_Reis (15.12.05 21:31:01)
Hallöchen, ich denke schon das es gerade auch für Grundschüler sehr wichtig ist, zu wissen wie man mit der Textverarbeitung umgehen kann, denn auch wenn sie in der 5. Klasse Medienkundeunterricht oder sowas bekommen, ist es doch sehr von Vorteil eine Hausaufgabe bspw. schon vorher ab zu tippen und schön formatieren zu können. Später wird das einfach vorrausgesetzt. Ich spreche da aus Erfahrung und habe es erlebt, das Leute in der 10. Klasse trotz Informatikunterricht nicht wussten, wie man ein Bild in Word einfügt.
Ach und noch was, ich würde nicht so stark davon ausgehen, das der Großteil der Interessenten männlich sein wird. Wir haben von der 8. bis zur 10. Klasse fakultativ Informatik gemacht und waren zum Schluss noch zehn Leute - mit einem Kerl.
Aber trotzdem viel Erfolg und Spaß
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