Ideen für Nachtwanderung
von 20 (13.04.03 13:37:41)Hallo,
Wir veranstalten im Sommer eine Messdienerfahrt mit ca 40 Kindern im Alter von 8-14 Jahren und haben vorgeschlagen eine Nachtwanderung zu machen.
Habt ihr irgendwelche Ideen für mich womit man auch 14-Jährige noch richtig "zu Tode" erschrecken kann?
Bin für alle Ideen dankbar!
Mfg
Marc
Uff, bei 14-jährigen dürfte das wohl ziemlich schwer werden. Aber ich denke, dass das alte wohl auch hier greifen könnte:
Zuerst lässt man die Kinder (ohne Taschenlampe) zu einem bestimmten Gebiet im Wald wandern. Dort bekommt jeder die Augen verbunden und sie gehen einzeln an einem Seil entlang. An der Seilstrecke sind dann Betreuer verteilt, die z.B. Stoffpuppen von oben herunterfallen lassen oder mit Kleister ein bisschen spritzen, oder, oder... Zudem kann man entlang der Strecke auch auf der Höhe der Kinder Ballons und ähnliches anbringen, wo diese einfach dagegenlaufen.
Dadurch, dass sie nichts sehen, dürfte es schon den einen oder anderen Schreck geben. Jedoch sollte man nie ein Kind zwingen solch eine Strecke ablaufen zu müssen, sondern das ganze freiwillig lassen.
So, das war meine Erinnerung an eine Nachtwanderung auf einer KjG-Freizeit.
MfG
Christian
Bei 14-Jährigen ist das natürlich nicht so einfach ... aber wir bereiten für unseren Nachtwanderungen folgendes vor: wir gehen zu einem Metzger in der Stadt und besorgen uns ein paar Knochen (Wirbelsäulen ...), außerdem haben wir von einem Steinmetz aus unserer Stadt einen alten Grabstein bekommen, den wir dann immer als Grab herrichten. Mit der richtigen Geschichte (ein kleiner Junge aus dem Dorf ist verschwunden ....) dürfte das auch die Älteren erschrecken....
Viel Spass
Hallo!
Wir hatten letztes Jahr auf unsere Freizeit auch eine Nachtwanderung gemacht. Da wir aber Kids von 9 bis 15 dabei hatten, haben wir mehrere Kleingruppen gemacht: die "kleinen" Mädels, die "kleinen" Jungs, die "großen" Mädels und die "großen" Jungs. Diese Gruppen haben wir dann einzeln laufen lassen, im Abstand von ca. 15 bis 20 Minuten.
Unser Parcours bestand aus einem schmalen Waldweg (ca. 70-120 cm breit), der etwas 800 Meter von unserem Haus entfernt war. Die Wegstrecke haben wir mit Teelichtern gekennzeichnet, gerade so hell, damit man den Boden sieht, aber eben wieder so dunkel, dass man nicht weit blicken kann. (Nach der Freizeit ist mir eingefallen, dass man den Weg auch mit "Knicklichtern" hätte markieren können. Die bekommt man in Anglerläden, oder über ebay *g*)
Zum Erschrecken haben wir auf folgende "Attraktionen" zurückgegriffen:
(:)Fäden die über den Weg gespannt waren, fühlt sich im ersten Moment an wie Spinnennetz.
(:)ein ausgestopfter OP-Handschuh (Aidshandschuh), der plötzlich vor den Kids von links nach rechts über den Weg pendelt.
(:)vorgetäuschtes Grab am Wegrand
(:)ein Kreut mit einem vermummten Betenden davor, umringt von ein paar Kerzen etwas abseits des Weges.
(:)"von hinten auf die Schulter klopf" (herrvorragend bei sehr kleinen Gruppen)
(:)oder eben ganz einfach, hinter einem baum hervorspringen, verkkleidet, dunkel, vielleicht mit Maske à la "Scream"
Unser Ablauf war wie folgt:
Nachdem abends unser Programm beendet war (ca. 22.00 Uhr), sind die Kids dann alle Richtung Zimmer gegangen, haben sich Bettfertig gemacht, und wir Leiter haben noch unsre allabendliche Leiterrunde abgehalten.
Als es dann schön ruhig war, haben wir die einzelnen Zimmer nacheinander geweckt, in dem oben genannten Abstand von 15-20 Minuten. Ein Gruppenleiter ist dann mit den Kids zum Startpunkt gegangen und hat die Kids losgeschickt (bei den "kleinen" Mädels ist der Gruppenleiter mit in den Wald, die haben wir auch zu erst geschickt). Die "kleinen" Jungs wollten unbedingt alleine, was sie dann auch durften.
Und unsere "Großen" mussten/sollten alleine durch.
Da ich die letzte Gruppe geweckt und zum Startpunkt geführt habe, konnte ich es sehr gut mitverfolgen, an welcher Station die Gruppe vorher gerade war (bei Nacht hört man viel weiter...) Das war sehr lustig..
Ich hoffe, ich konnte ein wenig weiterhelfen.
mfg
ChrisN
Huhu,
wir haben zwar schon 2003, aber ich denke solche Tipps kann man immer gut gebrauchen.
Ich fahre nun auch schon seit 5 Jahren mit Kinder (alles Mädels von 9-14 Jahre) auf Ferienfreizeit. Gleichzeitig fahren auch Jungs. Hier werden die Nachtwanderungen immer gegenseitig vorbereitet und durchgeführt. Was im letzten jahr sogar bei den älteren Jungs ziemlich schlimm rübergekommen ist ist folgendes:
1. Die üblichen Scherze: Geräusche, blutverschmierte Handschuhe usw.
2. Kindergeschrei auf Kassette aufnehmen und abspielen. (Muss meist zu Haus schon vorbereitet werden. Haben auch Kettensägen vorher aufgenommen)
3. Bongotrommeln aus weiter Ferne, wobei sich nach der Nachtwanderung die Frage stellt, habt ihr das auch gehört? Wir wollten Euch erschrecken und haben die ganze Zeit diese Trommeln gehört. (Hat auch noch nach ein paar Tagen den Gruseleffekt bei den Kids)
4. Und der Hammer im letzten Jahr war: (passend zu einer Gruselgeschichte) Ich habe mich als Clown verkleidet. Ziemlich horromäßig mit Glatze und an den Seiten rote Haare, nen Luftballon an einem Draht, Schminke wie Clown, allerdings schwarze Augenhöhlen. Dann haben wir den Weg mit Holzstämmen und Netzen blockiert und als die Kinder kamen bin ich dann langsam (aber hörbar) über den Schotterweg und eine andere Leiterin saß im Gebüsch und hat mit einem Fotoapparat immer geblitzt. Man hat mich also immer nur im Moment des Blitzes gesehen und ich kan immer näher.
Dann habe ich noch einen Gruppenleiter von der Gruppe gekidnapt (war abgesprochen) und das Horrorszenario war perfekt!
So, das wars.
Lieben Gruß
Andreja
Hallo erst mal ich weiß es ist vielleicht nen bisschen spät aber vielleicht hilft es noch.
Wir machen schon seit Jahren Nachtwanderungen mit unseren Gruppenkindern im Zeltlager.
Zwei Kleine Sachen hab ich da:
Einmal ist es immer ziehmlich gruselig wenn man einfach 2 Leute (ganz Dunkele Gewänder) auf den Weg stellt Am Besten ist es wenn sie wirklich ganz ruhig sind da sieht man bei den kleinen schon wer mutig ist und sich traut vorbei zu gehen
Zweitens es kommt ziehmlich gut an wenn man es schwafft Zwei Kinder im Wald (Ganz Dunkele Ecke) Entfürrt (Die 1 oder 2 Kinder müssen natürlich eingeweit sein und ganz am Ende gehen) wenn die Leiter dann noch Richtig gut Panik machen können wirds ein Erfolg
Aber was heißt nacht aktion für Gruppenkinder wir machen auch jedes Jahr eins Für die Leiter Was im Übrigen auch ziehmlich Spaß macht
Vor kurzem ist mir ein Artikel in die Hände geflogen (muss mal suchen, vielleicht finde ich ihn noch), in dem ungefähr stand, dass es auch Kinder gibt, die durch solche Nachtwanderungen bleibende seelische Schäden davongetragen haben.
Das, was in diesem Artikel besonders betont wurde, war, dass man darauf achten soll "Nachtwanderung" nicht mit "Gruselkabinett" gleichzusetzen. Das heißt eine Nachtwanderung soll auch nur wirklich eine Nachtwanderung sein, die dann zum Abschluss einen freiwilligen Gang durch ein Gruselkabinett/Geisterbahn anbietet. Diese Geisterbahn muss allerdings auf die Kinder zugeschnitten sein und besonders bei einer breiten Alterspanne für die jeweiligen Altersstufen unterschiedlich.
Soweit zu dem Artikel, was man daraus beherzigt oder nicht, ist allein seine Sache.
Bin eher zufällig auf diese Seite gelangt.
Aber bei diesem Tipp war es mir ein Bedürnis zu antworten. Ich habe als ca. 9 Jährige, auch mal so eine Nachtwanderung mitmachen dürfen. Ich kann von so einer künstlichen "Panikmache" wirklich nur abraten. Für mich war es damals ganz schlimm diese Nachtwanderung verarbeiten zu müssen. Noch viele Jahre später habe ich versucht, mich um jegliche Nachtwanderung herumzudrücken.
Ich erinnere mich noch genau. Keiner durfte Taschenlampen mitnehmen. Plötzlich sprangen da Gestalten mit Messern aus dem Wald raus. Dann fiel auf, dass Kinder fehlten....die Erzieher haben geschrien. Dann war noch ein Erzieher weg und und und... Ich und viele andere Kinder haben nur noch geheult und gezittert. Wir sind in Panik den Weg allein durch den Wald zurückgelaufen!!! Eigentlich war es mehr ein Stolpern als ein Laufen!!!
Im Nachhinein kann ich mir dieses zwar erklären. Aber die Vorgehensweise ist noch heute in meinen Augen eine Art Körperverletzung gewesen!! Was wäre wenn, sich tatsächlich ein Kind auf dem Weg zurück verlaufen hätte??? Damals war man eben noch zu klein, aber ich versichere, sollte jemals eins meiner Kinder, mit annähernd einem solchen Erlebnis nach Hause kommen, ich würde nicht stillschweigen bewahren, wie es meine Eltern damals gemacht haben!!!
Wie man hierbei sieht, muss man strickt zwischen Nachtwanderung und Gruselwanderung unterscheiden und das ganze auf die Altersgruppe zuschneiden, damit man solche panische Reaktionen und bleibende Ängste gar nicht erst hervorruft (s. auch Kommentar "Schädlich?").
Erschrecken darf man schon, allerdings sollte man das wie abwägen, was hierbei wohl etwas übertreiben war. Besser dürften wohl Gruselpfade sein, bei denen die Kinder an einem Seil (mit verbundenen bzw. geschlossenen Augen) entlanglaufen und dann Luftballon in der Luft hängen, Betttücher runterfallen, etc, da dies zwar gruselnd ist, da man nicht weiß, was es ist, jedoch trotzdem nach der Berührung mit dem Gegenstand weiß, was es ist - und das dies NICHT GEFÄHRLICh ist.
Hi!
Ich habe Deine Ideen zur Nachtwanderung gelesen, und suche noch nach einer geeigneten Gruselgeschichte. Hast du eventuell welche?
Die Ideen sind schon sehr hilfreich.
danke
Kathrin
Hi Kathrin,
hmm eine Gruselgeschichte finde ich immer sehr sehr schwer zusammenzubasteln. Eigentlich haben wir es in jedem Jahr so gemacht, dass wir uns von den Kindern selber die Ideen holen. Dadurch, dass wir ja immer ganze 14 Tage weg sind haben die Kids genug Zeit Ihrer (manchmal echt bekloppten :-)) Fantasie freien Lauf zu lassen. Oftmals spinnen Sie, dass sie abends draußen am Haus einen Mann oder ähnliches gesehen haben. Das merken wir uns natürlich direkt. Unsere Geschichten beziehen sich immer auf die direkte Umgebung des Hauses oder Dorfes, damit die Tage danach auch noch spannend bleiben. Denn alles was nichts mit der Umgebung zu tun hat ist nicht wirksam. In einem Lager haben ein paar Mädels (da war ich selber noch Gruppenkind) einen Hotelschlüssel im Bach am Haus gefunden und in der Leichenhalle (hört sich nur so schlimm an, ist aber unser Leiterraum :-)) bei uns abgegeben. Die Kidner haben direkt angefangen zu Rätseln und das haben wir natürlich zum Anlass genommen es für die Gruselgeschichte zu verwenden.
Leider krieg ich keine unserer Gruselgeschichten mehr zusammen. Diese Clowngeschichte lief ja im Jungenlager und dort hat dieser Clown wohl mal ein Restaurant gehabt (in der Nähe war eins) aber irgendgemand hatte ihm das Geschäft kaputt gemacht und er rächte sich als Clown verkleidet an allem was ihm in den Weg kam. Irgendwie so war das glaub ich. In diesen Jahr (am 26.08. gehts los juhuuuu) haben wir die Idee evtl. einen bekloppten Arzt durch den Wald laufen zu lassen. Eine Geschichte dazu gibt es noch nicht. Wir überlegen hier was wir für die Nachtwanderung machen und an Utensilien brauchen und dann versuchen wir dort erst die Geschichte drumherum zu bauen! Um meistens passen die Hirngespinste der Kinder perfekt zu unseren Vorüberlegungen :-)!
Also mit einer fertigen Geschichte kann ich leider nicht dienen. Auf jeden Fall vermeiden wir es grundsätzliche die Typischen Gruselgeschichten auszupacken oder umzudichten.
Liebe Grüße
Andreja
Benutzt doch bitte mal die Suche mit dem Stichwort "Gruselgeschichte", wirst dann auf zwei Beiträge zu diesem Thema stoßen.
MfG
Christian
Gestern abend haben wir noch zu dritt zusammengesessen und uns überlegt wie wir denn die 9 - 13jährigen Kinder im Zeltlager ein "bisschen" gruseln können. Wir haben bis jetzt jedes Jahr eine Nachtwanderung gemacht, aber dieses Jahr soll von vorneherein gesagt werden, es gäbe keine.
Dafür werden an einem Tag 3 Gruppenleiter verschwinden, wir hinterlassen ein bisschen Blut in unseren Betten bzw Schlafsäcken. Den ganzen Morgen herrscht dann im Lager so eine komische Stimmung, der Pastor (der Zeltlagerleiter) versucht die Polizei zu einer Suche zu bewegen, aber diese sagen, dass sie erst nach 24 Stunden anfangen zu suchen (realistisch, das kennt man aus vielen Fernsehfilmen).
Abends heißt es dann, los, lasst sie uns suchen! Das Lager wird dann in 2 Gruppen aufgeteilt:
Die Mutigen gehen mit in den Wald um die verschwundenen Leiter zu suchen,
die etwas weniger Mutigen dürfen im Lager in einem Zelt oder besser Raum bleiben um da zu sein falls die Leiter zurückkommen. Sie werden strikt angewiesen den Raum nicht zu verlassen!
So haben die "verschwundenen" Leiter den ganzen Tag Zeit alles vorzubereiten. Am Wegesrand im Wald werden Friedhofslichter aufgestellt, die zwar den Weg beleuchten, aber keine Gelegenheit geben weit zu sehen. Dann kommen natürlich die üblichen Scherze wie ein blutendes Hemd (am besten eins das einer der Leiter den Tag vorher anhatte) am Baum oder ein Schuh auf dem Weg etc. Wir haben dieses Jahr geplant einen der verschwundenen Leiter an einem Galgen "aufzuhängen" (aufpassen bitte!!), natürlich in einem großen schwarzen Gewand damit man ihn nicht sofort erkennt. Am besten wäre es wenn er eine Flasche Ketchup unter dem Gewand hat, mit der er dann so ein bisschen tropfen könnte damit es aussieht als würde er noch bluten. Das Gesicht wird vorher etwas geschminkt, zum Beispiel mit Kreide oder Creme.
Ein anderer Gag für den Weg: Einer der Leiter legt sich auf den Boden, wird mit etwas Erde und Laub zugedeckt, dahinter ein Kreuz, damit es aussieht wie ein Grab. Hört er die Kinder vorbeikommen steht er langsam auf, streckt die Arme immer schön vom Körper weg und geht einfach in den Wald. Dabei darf er kein Wort sagen damit er nicht erkannt wird.
Man kann natürlich auch Elemente einbauen die niemand erwarten würde. Zum Beispiel verkleidet sich einer als Clown und läuft in sicherem Abstand von etwa 50m einmal vor den Kindern über den Weg.
Da wären dann noch die Kinder im Lager, die sich vor dem Grusel "drücken" wollen. Die werden natürlich nicht verschont! Einer der verschwundenen Leiter muss natürlich dann unerkannt im Lager sein. Wenn alle anderen weg sind und die Kinder im Raum sind (am besten anfangs abgelenkt durch ein Gesellschaftsspiel) kann der Spaß beginnen: Der Leiter schleicht zur Tür, rasselt dann laut mit dem Schlüssel und schließt geräuschvoll von außen die Tür zu! Das gibt natürlich erst mal Panik drinnen! Dann kann er im Nebenraum oder im Raum drüber Stühle und Tische umstoßen, geräuschvoll durch das Haus schlurfen und dabei seltsame Geräusche von sich geben. Vielleicht in einer Art Unterhaltung mit jemandem, den es nicht gibt. Er kann auch von außen ganz plötzlich eine blutige Hand gegens Fenster klatschen und daran langsam abrutschen.... Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt!
Aber am wichtigsten ist es, nicht zu dick aufzutragen, denn Angst entsteht im Kopf und nicht durch zu viele Effekte!!
Das ist keine "Nachwanderung" (s. auch Kommentar "Schädlich?"), sondern ein sehr schlechter Scherz. Ich persönlich finde, dass dieses ganze zu weit geht... Blut morgens im Bett, den ganzen Tag komische Stimmung, Polizei (fiktiv, für Kinder ab real) einbinden, ... eure Kinder werden heulen und schreien, denn für die ist es real! (Les dir doch dazu mal den Kommentar "Re:Ideen" durch).
Ihr könnt froh sein, wenn ihr nach dieser Aktion noch Kinder im Lager habt, die
a) noch psychisch stabil sind
b) keine Albträume haben
c) noch ohne Angst/Furcht einschalfen.
Nichts gegen euch und eure Kreativität, doch ein guter Tipp: Das ganze geht zu weit, lasst es lieber.
Allein vom Lesen hat es mich schon gegruselt, obwohl ich wusste, dass es nur fiktiv war - und das soll kein Kompliment sein...
Diesen Satz muss ich nun nochmal herausgreifen: "Da wären dann noch die Kinder im Lager, die sich vor dem Grusel "drücken" wollen. Die werden natürlich nicht verschont!"
Soetwas sollte grundsätzlich FREIWILLIG sein. Und was habt Ihr denn davon, wenn Ihr die ängstlichen Kinder erschreckt/verängstigt? Heulen, Schreien, Panik, ...
Was habt Ihr eigentlich damit vor? Alle Eltern davon zu überzeugen, niemehr ein Kind eurer Obhut anzuvertrauen? Das schafft ihr bestimmt!
Klar kommt am Schluss die Auflösung, doch dadurch geht nicht empfundene/gefühlte Angst/Panikl weg.
Hallo,
ich finde nicht, dass die Nachtwanderung zu weit geht, wenn man einiges beachtet.
Wir haben auch schon solche grausigen Geschichten erzählt, und den Kindern war spätestens ab Anfang der Nachtwanderung klar, dass alles nur gelogen war.
Ein einziges Mal war das nicht der Fall, da haben wir erzählt, dass ein Virus umherschwirrt, das ein Leiter von seiner Reise aus einem fremden Land mitgebracht hat. Aber als wir dann wieder im Lager waren, war auch klar, dass alles nur ein Scherz war.
Wir teilen die Kids auch immer auf, so dass wir bei den Älteren etwas dicker auftragen und bei den Kleinen nur erzählen, da läuft einer, der ist verrückt o.ä.
Die Kleinen alleine laufen zu lassen, fände ich völlig daneben, bis sie elf oder zwölf sind, brauchen sie das Klammern am Leiter. Das gibt Sicherheit, aber erschrecken werden sie sich trotzdem.
Allerdings finde ich das mit dem Einsperren in den Raum auch etwas heftig, und ob das rechtlich gesehen so sinnvoll ist, weiß ich auch nicht. (Freiheitsberaubung)
Ich muss aber sagen, dass sich die meisten Kids eher amüsieren als gruseln, und die die wirklich Angst haben, brauchen auch nicht mitgehen, denn wenn aus Grusel Angst und Panik wird, bleibt der Spaß auf der Strecke!
Gruß, Silvia
Hallo miteinander,
Nachtwanderung und "Gruseln" ist ein etwas spezielles Thema - und wird meiner Meinung nach oft falsch verstanden. Ich habe mich schon vor geraumer Zeit von dem Gedanken gelöst, den Kindern/Jugendlichen wirklich unbedingt Angst machen zu müssen. Ein leichtes Gruseln ist in Ordnung, das Gefühl der "Angst" ist meiner Ansicht allerdings so negativ, dass man es nicht aus Spaß heraufbeschwören sollte. Ich hatte selbst schon Nachtwanderungen, wo die Kinder anschließend geheult haben und nicht mehr schlafen wollten/konnten - Spaß war das keiner....
Kinder einzusperren sollte nicht zur Debatte stehen. Die Bemerkung mit der Freiheitsberaubung sollte ernst genommen werden.
Hallo Andreja!
Danke für Deine Info über die Nachtwanderung. Ich konnte auch einiges verwenden.
Leider antworte ich Dir erst spät, aber ich schaffe es ja noch rechtzeitig dir viel Spaß im Lager zu wünschen. Besonders natürlich bei der Nachtwanderung!
Na, dann seid nicht zu gemein und macht ein tolles Lager!
lieben Gruß
Kathrin
Was ich bei so einer Wanderung als Kind erlebte, habe ich bereits weiter oben beschrieben gehabt.
(RE: Ideen) UND DAS WAR SCHLIMM GENUG!!!!
Das was Sie hier schildern, ist ja kaum noch zu Überbieten! Selbst wenn man von Ihren Ideen 90% abziehen würde, wäre es noch Schauderhaft genug. Ich habe hierfür nur noch ein kopfschütteln übrig. Wie kann man sich ernsthaft solche Dinge für 9-13 Jährige ausdenken?
Wenn dies ein Film wäre, wäre selbst die FSK mindestens 16 Jahre!
Das kann doch echt nicht wahr sein.
Weiter darf man fast nicht denken:
Was sollen die Kinder auch von der Polizei halten? 24 Stunden machen die nichts? Keiner sucht einen? Vielleicht ein paar Freunde?
Selbst die Kinder, die sich eingestehen nicht so mutig zu sein (mal ganz abgesehen vom äusseren Druck), werden bis auf das Letzte malträtiert!!
Nein, das kann es nicht gewesen sein. In meinen Augen sind sämtliche Ideen das Allerletzte!
Abschließend kann ich nur hoffen, dass diese Ideen nicht aus einer Feder, von einer sogenannten psychologisch geschulten Fachkraft stammt!!!!
Und ich bleibe dabei, sollte eines meiner Kinder mit gleichartigen Erlebnissen nach Hause kommen, dann werde ich meinen Fantasien auch keine Grenzen mehr setzen....
Anzeige, Presse...und da gäbe es bestimmt noch mehr. Ein Hoch auf meine Fantasie!
Eine Mutter ohne Worte.
Hallo Anika,
wie du ja bestimmt schon festgestellt hast, regen sich im Forum aktive Widersprüche gegen eure Ideen - die ja bestimmt nur gut gemeint waren.
Meine Frage dazu: Habt Ihr diese "Nachtwanderung" jetzt eigentlich so oder in einer anderen Form schon umgesetzt? Wie ist es gelaufen?
Würde mich sehr freuen, darüber etwas zu lesen.
MfG
Christian
ih muss mich den anderen anschließen das dies ein wenig zu weit geht
ich such nämlich auch paar ideen für eine nachtwanderung und hab dann eher an einen nassen lappen an einem baum über die kinder schwingen lassen oder so, gedacht.
Aber bei euch sind die erstens ja noch ziemlich jung zweitens geht das den ganzen tag und drittens hört da glaub ich der spass auf.
Wenn ihr das wirklich macht glaub ich das keiner mit euch mehr was machen will bzw. nachts im dunkeln voll die angst hat.
mal ehrlich reicht des net wenn man abeends 2 stunde weng komische geräusche macht und irgendwas über sie baumeln lässt oder auf dem weg etwas legt????
mfg Heldchen
Hallo,
bei einer Nachtwanderung kann man Vieles machen:
1. Kleidungsstücke ausstopfen, eine Puppe daraus bauen und an einem Seil hängend über den
Weg schaukeln lassen.
2. Wir hatten uns von einem Musikgeschäft eine Nebelmaschine ausgeliehen (war gar nicht
teuer). Es muss halt einen Stromanschluss geben. Wir hatten hier 50 m Verlängerungskabel
dabei.
3. An einem Stock wird oben ein ausgesägter Kopf befestigt,- seitlich angeschraube Stöcke
(Arme) werden zu Fackelhaltern, mit ein wenig Stoff wird so eine Figur dargestellt und
mit brennenden Fackel sieht dies gespenstisch aus.
4. Wir sägen mit der Laubsäge Köpfe aus, bemalen diese mit Plakafarbe (PC-Cliparts können
als Vorlage dienen), leimen, diese an ein Stück Brett, dass diese stehen bleiben und
stellen diese, mit einer roten Friedhofskerze am Wegesrand auf. Natürlich kann
dazwischen auch mal ein lustiges Gesicht sein. Hier bieten Möglichkeiten keine
Grenzen.Man kann auch Mund und Augen aussägen und eine Kerze hintendran stellen. Nicht
nur Halloween Kürbisse, Außerirdische, Dragulars oder Popsängerkarrikaturen fanden hier
schon Verwendung
Gruß Thomas
Hallo.
Bei jeder Nachtwanderung gibt es coole Kinder, die behaupten absolut keine Angst zu haben und die allen anderen den Spaß verderben weil sie alle Tricks verraten. Mit einem kleinem Trick habe ich sie eimal ganz kleinlaut gekriegt:
Man nehme ein Stück Pappe, ein weißes Bettlaken und zwei Fahrradblinkleuchten. Daraus ist ein, zwei, fix ein Gespenst mit leuchtenden Augen gebastelt. Dieses hängt man weit über den Köpfen der Kids auf. Wenn die Gruppe ankommt werden die Spielverderber, die meist vorne laufen, sagen: oh mein Gott, wie gruselig...
aber wenn dann einer der Betreuer die Befestigung des Gespenstes löst und der Geist an einem zweitem, längerem Band knapp über die Köpfe der Kids "schwebt" ist das selbst für Hartgesottene ein Schock.
Hallo liebe Leute,
ich bin auf eure Seite gestoßen und lese gerade in dieser Rubrik. Bitte nehmt die Bedenken von Monika sehr ernst. Bedenkt, dass euch die Eltern die Kinder anvertrauen. Und bedenkt, dass wir eigentlich einen anderen Auftrag haben, als zu Tode zu erschrecken. Ich glaube, diese Seite hat was mit Meßdienern zu tun (?) und hätte dem entsprechend eine kirchliche Anbindung. Ich selbst bin als Diakon in einer evangelischen Kirche tätig und kann euch aus eigener Erfahrung nur sagen, dass die tollen Scherze furchtbar nach hinten losgehen können. Bei einer von mir geplanten Nachtwanderungseinlage (ein Junge liegt verletzt im dunklen Wald)haben die Kinder derartig Panik bekommen, dass sie sich sehr lange nicht mehr in den Wald getraut haben. Was ich nicht gewußt habe: Einige Kinder haben vor vier Jahren erlebt, wie eine Mitschülerin vom Bus überrollt wurde. Ihr wißt leider auch nicht, mit was für Erlebnissen die Kinder zu euch kommen. Ich sehe unsere Aufgabe darin, den anvertrauten Kindern das Leben zu entfalten. Dazu gehört auch das Umgehen mit Ängsten. Aber bei einer Nachtwanderung mache ich nie wieder eine Einlage. Und trotzdem kann man sie interessant gestalten.
Besinnliche Alternative
Letztes Frühjahr habe ich mit einer Gruppe von 14-jährigen Mädchen einen Nachtlauf durchgeführt.
Wir Leiter haben zu vor mit bunten, selbstgebastelten Laternen (mit Teelichtern drin) einen Weg markiert. In regelmässigen Abständen stellten wir einige Laternen zusammen auf und hängten oder legten ein Blatt mit einem Spruch, einem Bild oder einem kurzen Text dazu. Bei uns ging es vor allem um Themen, die mit dem Leiten einer Gruppe zu tun haben, denn es handelte sich um einen Hilfsleiterinnenkurs, es sind aber alle möglichen Themen möglich.
Besonders schön war, dass der Weg auf einem Hügel endete und man von da auf die Lichterkette runterblicken konnte. Als alle oben waren, haben wir gemeinsam Lieder gesungen.
Wir haben jede einzeln losgeschickt. Obwohl wir keine Gruseleinlage hatten, hat das für einige doch ziemlich Mut gefordert. Für die meisten ist es eine neue Erfahrung, in der Nacht längere Zeit (ca. 15-20 Minuten) alleine unterwegs zu sein.
Wer keine Laternen basteln will, kann auch Teelichter in Gläser geben. Das schöne an den Laternen war allerdings, dass sie bunt waren und in verschiedenen Farben leuchteten.
Puh, da haben sich einige Mühe gemacht etwas zu schreiben
aber ich möchte trotzdem noch ein paar Erfahrungswerte loswerden:
Grußelstationen sind schön und gut, aber bei den heutigen Kindern meißt völlig effektlos, dann empfiehlt sich doch eher eine Geisterbahn (kam immer super an, stelle mich auch hier gerne Fragen), und als Nachtwanderung eine Fackelwanderung.
Eher wichtig ist bei unseren Nachtwanderungen das einfache Erschrecken, was in keinster Weise darauf abziehlt den Kindern den Schreck schlecht hin einzujagen. Die Kinder haben dann eher Angst wieder während der Wanderung erschreckt zu werden und ihnen jagen nicht irgendwelche Horrorgeschichten durch den Kopf.
Bei Kindern bis ca 13 schicken wir immer einen Leiter mit
Hallo Zusammen,
seit meiner Kindheit bin ich auf Zeltfreizeiten, zuerst als Kind und dann als Leiterin (bin Pädagogin).
Ich bin zumt Teil wirklich entsetzt über die Vorschläge (vor allem über den mit der Polizei).
Nachtwanderungen / Gruselgeschichten /... sollen Kinder Spaß machen! Bei manchen Vorschlägen werden die Kinder "richtigte" Angst verspüren, und das ist meiner Meinung nach, nicht Sinn und Zweck der Sache. Es muss immer klar sein, dass alles nur ein Spaß ist!
Ihr seid Betreuer / Leiter eines Zeltlagers! Die Eltern haben Euch die Kinder anvertraut! Bitte bedenkt dies immer!
hallo
Ich selber bin Leiterin einer Pfadfindergruppe mit 10-11 jährigen Mädchen und wir machen jedes Jahr im Zeltlager eine Nachtwanderung.
Ich kann dazu nur sagen das, die teilweise beschriebene Angst um die Kinder vollkommen unbegründet ist. Unseren Kindern ist es überlassen,ob sie mit in den Wald gehen oder mit den übrigen Leiter am Lagerfeuer sitzen bleiben.
Ich bin der Meinung: wenn die Kinder nachhaltige Schäden davon tragen ist das nicht die Schuld der Nachtwanderung sondern a) der Vorbereitung d. Leiters
b) der Ausbildung der Leiter
Ich habe eine Ausbildung zum Gruppenleiter gemacht und weiß sehr wohl, wie man mit solchen Dingen umgehen muss.
Wenn die Kinder nicht wollen, (und sie wissen das es zum Teil heiß her geht) dann wird ihnen auch "kein Haar gekrümmt". Wenn die "großen Jungs" jedoch meinen sie seien die Größten, dann werden wir ihnen das fürchten lernen.
Ich bin der Meinung, wenn es besorgte Eltern gibt dann sollen sie sich erkundigen ob die Leiter ihrer Kinder die " Juleica" besitzen, denn das ist wie ein "Qualitätssigel". Des weiteren gibt es Fortbildung z.B. für Erlebnispädagogik etc.
mfg
Hallo,
ich habe mich soeben durch die Flut von Kommentaren gelesen und beschlossen, meinen anzuhängen.
Noch vor ein paar Jahren haben wir ähnliche Nachtwanderungen durchgeführt, wie sie oben beschrieben werden (Überfall/Grusel usw.)
Irgendwann haben wir uns dann einmal die Frage gestellt, was denn eigentlich das Ziel einer Nachtwanderung sein sollte.
Wir sind überein gekommen, das es in der "Kinderwelt" (aber auch in der Erwachsenenwelt) genügend Ängste gibt und unser Ziel nicht sein sollte, noch mehr Ängste zu produzieren bzw. zu schühren.
Kinder sollten dabei unterstützt werden, mit ihren Ängstgen um zugehen und fertig zu werden. Aus diesem Grund haben wir uns einige Spiel zur Nachtwanderun gausgedacht.
Z.B dieses: Die "andere" Nachtwanderung (Vorschau)
(Dieser Textabschnitt wurde von einem Admin aufgrund des Umfangs und dem Ideenreichtum in einen neuen Artikel ausgegliedert)
Bei keiner dieser Aktionen sprang irgendwer oder etwas aus dem Gebüsch. Und es kamen auch sonst keine Gruselelemente darin vor.
Wie gesagt, die Kinder sollen den Mut haben, ihrer eigenen Angst in die Augen zu blicken und diese zu bearbeiten.
Alles andere halte ich für absolut Sinnlos.
Selbst wenn die Kinder die Möglichkeit haben zu hause zu bleiben, beispielsweise am Lagerfeuer, sollte immer bedacht werden, das sie damit vom Rest der Gruppe ausgegrenzt werden. Einige werden trotzdem zu hause bleiben, allerdings mit einem fahlen Begeschmack und wieder andere werden mitkommen (gerade Jungs) um nicht als Feiglinge dazustehen. Aber wirklich freiwillig ist dies dann nicht.
Dies alles stammt aus ca 10 Jahren Erfahrung in der Kinder- und Jugendarbeit.
Grüße
Dennis Blecker
um mal zum technischen zurückzukommen:
falls ihr auch im winter aktiv seid, denkt bitte immer daran, dass schnee unheinlich gut reflektiert und eine nachtwanderung bei schnee keine nachtwanderung ist, weil es einfach superhell bleibt...da kann man alless, was in richtung erschrecken geht, eh vergessen.
im übrigen finde ich dass alle genannten vorschläge diskutabel sind, wenn man die jeweilige altersgruppe beachtet.
Einzig bei der Polzei denke ich mir, dass die Älteren es eh peilen werden, und die Jüngeren sich zu sehr erschrecken.
Wenn man ins Teenageralter geht muss man eh nen paar nummern härter drangehen.
da eignet sich dann schon eher ein ehemaliger truppenübungsplatz oder so, (wobei man natürlich aufpassen muss wie die gefahrenlage da ist.) mini-knallkörper in ausgebrannten panzern wirken sehr gut...
sinn und zweck dieser "erschreckerei" ist sicherlich dass man mal seine grenzen kennenlernt, ausserdem schweissen solche erlebnisse (gerade wenn sie den hauch des "verbotenen" haben) die gruppe zusammen. nicht zu vergessen allerdings, dass es auch nachtwanderungen gibt, die hauptsächlich daraus bestehen, dass sich die teamer an der angst ihrer kiddies ergötzen. das sollte nicht sinn uns zweck der sache sein.
irgendwann werden wir sicherlich mal in einer riesen-nachtaktion eine PACE-Flagge irgendwo prominent auf einem truppenübungsplatz hissen...sowas kommt sicherlich vor allem gut wenn man es als schnitzeljagd aufzieht...
natürlich muss das ganze freiwillig sein - bei uns ist es allerdings auch so, dass jedem klar ist, was kommt, wenn es heisst XY hat eine Nachtwanderung geplant...
Ich halte diese für mein Empfinden recht derben "Angst-Panik-Spiele" für einige Nummern zu heftig.
Wenn ich hier lese, dass man sich Knochen, Wirbelsäulen, womöglich noch Schädel irgendwo besorgt, hab ich wirklich das Gefühl, einige wissen nicht was sie da tun und haben auf solchen Freizeiten nichts zu suchen.
Andere schreiben von Zwang zur Teilnahme, solchen betreuern würde ich sicherlich NIE ein Kind anvertrauen.
Ein wenig Angst ist ja ne tolle Sache, da geht es um das Kribbeln im Bauch und das kann auch für Kinder nett sein, aber sicherlich nur bis zu einer gewissen Grenze.
Dieser teilweise sehr extremen Ideen hier kann ich keinesfalls nachvollziehen und finde sie schlicht gefährlich und unzumutbar...
Eine ganz nette Art von Lösung finde diese:
Die "andere" Nachtwanderung (Vorschau)
LG
Tomas
Ich fahre nun schon seid fünf Jahren als Gruppeleiter mit und bin dieses Jahr auch wieder in der Pflicht eine Nachtwanderung zu organisieren.
Was ich hier gelesen habe macht mich doch recht nachdenklich. Im Lagerprogramm gibt es so ein Phänomen, nicht nur bei Nachtwanderungen. Von Jahr zu Jahr schaukeln sich gewisse Sachen kontinuierlich hoch. Die Nachtwanderung wird wieder etwas "krasser", die Leitertaufe wieder ein Stückchen ekeliger usw.
Irgendwann muß einfach mal genug sein. Habt den Mut an dieser Stelle was zu ändern und fragt Euch mal wieder warum das alles eingetlich gemacht wird. Die Kinder stehen absoulut im Vordergrund. Psychoterror vorallem unter Mißbrauch von Institutionen wie der Polizei (ich bin selbst Polizist) sind sehr gefährlich. Die Gefahr besteht immer den Gruselfaktor an den "harten" Kids auszurichten. Bindet diese Unverbesserlichen doch einfach mit ein. Letztes Jahr haben wir einfach diese "Spielverderber" mit Wasserbomben ausgerüstet und habe sie mitmachen lassen. Alle hatten Spaß dabei und das Programm war altersgerecht.
Vlg Jens
Hi ich bin Messdienerleiterin und fahre schon seit mehreren Jahren mit in Herbst und Sommerlager,klar dass da eine Nachtwanderung nicht fehlen darf.Auch bei uns gab es schon die Variante mit Tierorganen etc. allerdings kann ich davon nur abraten, da sich die Kinder davor einfach nicht gruseln sondern nur ekeln und sich außerdem hinterher fragen, was sie da für Leiter haben die soetwas einfach im Wald verteilen. Das fördert nicht gerade die Leiter- Kinderbezieung.
Was ziemlich gut ankommt sind meist ganz einfache sachen, wie z.B. mit einem dicken Ast gegen einen Baum zu schlagen, zwischendurch Böller zu zünden oder was auch den Kindern erst Schrecken aber dann viel spaß macht ist kleines Feuerwerk (Vulkane, Goldregen etc.).
Was mich ziemlich erschreckt hat, ist dass es Leiter gibt die ihren Kinder am Lagerplatz selbst Angst machen. Wir versuchen immer unsere Nachtwanderungen ein Stück vom Lagerplatz entfernt zu machen, damit dieser für die Kinder ein "sicherer" Ort bleibt an dem sie sich wohlfühlen können ohne angst zu haben.Dies zu berücksichtigen finde ich sehr sinnvoll,lg lisa
Vorsicht!! Beim Thema "kleines Feuerwerk" bitte unbedingt die Waldbrandgefahr beachten! Offiziell ist offenes Feuer (dazu gehören auch die o.g. pyrotechnischen Produkte) im Sommer in Waldnähe ausdrücklich verboten!
Weitere Infos zum Thema gibt es auch in einem separatem Artikel (Vorschau)
Ich habe schon an mehreren RKW`s (religiösen Kinderwochen) und Ministrantenfahrten teilgenommen und meistens sind es die kleinsten/jüngsten Teilnehmer, die dringend eine Nachtwanderung fordern. Diesem Wunsch sollte man auf jeden Fall gerecht werden, wenn man auch wirklich auf die unterschiedlichen Altersstufen achten muss. Erst einen Weg in der Gruppe zurück legen und dann jeweils noch ein Stückchen allein gehen lassen, ist find ich eine vernünftige Lösung. Wobei man beachten muss, dass man Gruppen mit über 5 Mann sowieso nur sehr schwer erschrecken kann. In wie weit man Kinder mit Gruselgeschichten und Stoffpupen beeinflussen kann, hängt immer vom leiter und dessen Überzeugungskraft ab. Man muss die Kinder nicht zu Tode fürchten, aber ein wenig erschrecken ist schon erlaubt.
Was ich für besonders vorlaute Kinder von wegen 'ach das ist ja langweilig, das ist doch nur Ketchup empfelen kann. Lassen sie diese eine Nachtwanderung für die Helfer organisieren, dann merken sie wir schwierig es ist, jemanden ein wenig zu gruseln.
Wir haben uns in diesem Jahr ein steckbrief aus dem Internet heruntergeladen und diesen ein wenig verändert (Foto und Namen auf jeden Fall)! Diesen Steckbrief haben wir einlaminiert und zwei Tage vor unserer Nachtwanderung von einem "Kripobeamten" ins Haus bringen lassen, der die Kinder gleichzeitig noch gewarnt hat nicht alleine loszugehen!
Außerdem haben wir die örtliche Feuerwehr um Hilfe gebeten! Diese standen, zwei Tage später, Nachts in der Nähe unserere Nachtwanderungsstrecke und haben mit Blaulicht und übers Mikrofon davor gewarnt das der Straftäter hier sei und wir dieses Gebiet sofort zu verlassen hätten! Ein Paar Feuerwerkskörper tun den Rest! Klappt 1a!!
@Christian: Hast du die Beiträge obendrüber durchgelesen? Ich denke, dazu muss ich nichts mehr sagen ...
Bah, wie gestört ist das denn Christian (sorry)?
Sind denn die Erwachsenen heutztage selbst so abgestumpft, dass sie nicht mehr einschätzen können wo eine Grenze liegt und wo nicht?
Ich bin echt entsetzt...
Habe mit heute die Vorschläge durchgelesen und bin echt baff. Kreativ mögen sie ja vielleicht sein, aber ich hoffe immer noch dass die Ideen nie durchgeführt werden. Meiner Meinung nach ist es kein Wunder, wenn die Menschen nicht mehr helfen, wenn etwas passiert, weil sie durch solche Maßnahmen abgeschreckt werden...
zu Christjan: Mir ist es ein Rätsel, wie ihr die Feuerwehr zu so einer besch... Idee überreden konntet. Vor einigen Jahren ist in der Nähe unserer Freizeit wirklich mal ein Mann gesucht worden, der zwei Menschen umgebracht hat und das war alles andere als witzig. 50Kilometer war das ganze entfernt und nicht mal die Betreuer sind abends alleine nach draußen gegangen, weil dauernt Polizei in der Nähe am Suchen war bzw. sich im Gebüsch etwas bewegt hat. Nach zwei Tagen sollte die Freizeit wegen dieser Situation abgesagt werden. Wenn der Mörder nicht gefasst worden wäre, hätte dies sicherlich auch eingetroffen. Die Angst bleib aber die Ganze Freizeit und auch wenn die Kinder nicht beunruhigt wurden, so ging es den Betreuern sehr an die Psyche....
Also Hände weg von solchen Ideen, denn dass ist kein Spaß mehr!!
Nadine
Solche verantwortungslosen Gruppenleiter bringen die ganze ehrenamtliche Arbeit in Verruf!!!
Ich habe so etwas in meinem eigenen Pfadfinderstamm leider auch erlebt. Nach tollen Erinnerungen aus meiner eigenen Zeit als Pfadfinder und späterer Leiter, habe ich meine Kinder selbstverständlich auch dort angemeldet. Das Programm orientierte sich grundsätzlich an den Draufgängern, zurückhaltendere Kinder kamen nicht auf ihre Kosten und fühlten sich ausgegrenzt, dazu kamen mangelnde Aufsicht und viel zu viel Alkohol am abendlichen Lagerfeuer.
Ich denke, dass eine gehörige Portion Egoismus gepaart mit mangelnder Lebenserfahrung der Grund waren.
Meine Kinder habe ich dort schnell abgemeldet und ich hoffe, dass die Eltern der euch anvertrauten Kinder eure Nachtwanderungen zum Anlass nehmen, euch gewaltigen Ärger zu machen.
Was ihr tut ist Körperverletzung und seelische Grausamkeit.
Fällt euch wirklich kein besseres Programm ein? Oder macht es euch Spaß, Schutzbefohlene zu ängstigen?´
Christiane
Es ist verständlich dass du dich über diesen Vorfall beschwerst. Aber ich will hierzu einiges Anmerken.
1. Finde ich es nicht gut hier allen Gruppenleitern eine Vorwurf zu machen, obwohl die mehr Zahl doch sicherlich ganz andres ist.
2. Nachtwandrungen haben immer etwas besonders und bilden oft auch den Höhepunkt einer Freizeit. Ich selber habe auch schon verschiedene Geisterwege oder Gruselpfad oder wie du es auch nennen willst veranstaltet und damit bei allen Kindern gute Erfahrung gemacht.
3. Das Thema mit dem Alkohol ist aber auf gar keinem Fall in Ordnung, wenn Gruppenleiter während einer Freizeit unbedingt brauchen (schlimm dass es teilweise so ist) dann immer rest wenn die Kinder im Bett sind und in Maßen. Hierzu gibt es aber auch Artikel unter dem Punkt Lager: Schwierige Kinder und Ereignisse.
1. Ich habe ausdrücklich die verantwortungslosen Gruppenleiter gerügt.
2. Das Thema waren nicht Nachtwanderungen generell. Die habe ich selbst als Leiter auch organisiert. Mich schockiert aber, dass einige Leiter hier jegliches Maß verloren haben und alle vorgebrachten Einwände ignorieren. Diese mangelnde Selbstkritik und Reflexion sind in allen verantwortlichen Positionen gefährlich.
3. Da stimme ich dir voll und ganz zu. Da der Alkoholkonsum aber in den letzten Jahren drastisch gestiegen ist, haben vor allem jüngere Leiter das gesunde Maß verloren. Die Folgen werden m.E. enorm unterschätzt. Mengen von einem Kasten Bier pro Person am Abend betrachten viele als normal. Das ist natürlich noch mal ein ganz anderes Thema.
Hallöchen
Zum Theme Nachtwanderung..
Ich bin selber Leiter in einem alljährig stattfindenden Hrbstlager und habe was Nachtwanderungen angeht seit 9 bin einiges erlebt.
ich denke das Dinge wir oben beschrieben wirklich nicht sehr empfehlenswert sind,den Kindern bloss den Spass am Lager rauben und womöglich in bestimmten Fällen psychische Spuren hinterlassen können!
Was ich aber als recht effektiv und gruselig in Erinnernung hab sind Dinge wie:
Als Mönche in schwarzen Kutten über den weg laufen...
Mit Fackeln die Nachtwanderer ein stück des Weges verfolgen.
Gruselgeschichten die mitten im Wald erzählt werden.
Leuchteffekte im wald und Stöcke die gegen Bäume klopfen...
Meist ist mit recht wenig Aufwand mehr Gruseleffekt machbar als man denkt...
Nur kreativ muss man sein..nicht blutrünstig ;-)
MfG
hallo!
ich bin auch auf die seite gekommen um mir ein paar ideen für nachtwanderungen zu holen,aber nachdem ich des hier gelesen hab ist mir fast schon die lust auf die vorbereitung verloren gegangen.
ich kann es echt net verstehn was manche hier ihren Kindern zumuten!
auch ich hab schon etliche nachtwanderungen hinter mir und obwohl wir immer wussten, dass die leiter hinter allem stecken und alles geplant war,sind wir noch wochen danach bei bestimmten geräuschen zusammengeschreckt,und sogar einige leiter fingen während der nachtwanderung an zu weinen aus angst!!
man muss als verantwortlicher echt wissen wie weit man mit den jewiligen Kindern gehen kann und selbst dann sollten immer genügend leiter bei der gruppe sein. denn uns ist es auch schon passiert dass uns ein unbekannter mit Hunden begegnet ist der uns anschrie und meinte wir sollten zurück gehn,still sein sonst würde er seine Hunde, welche ganz schön gross und laut waren, auf uns hetzen.Da wars dann ganz gut dass viele leiter da warn die die situation regeln konnten..
also übertreibts net...
mfg
claudi
Guten Tag,
ich lese die o.g. Artikel als Vater, weil ich Anregungen gesucht habe für eine Nachtwanderung. Ich finde es allerdings wirklich haarsträubend was sich da so einige Gruppenleiter (mit oder ohne Zertifikat) ausdenken. Man hat den Eindruck es wurden da wohl einige Horrorfilme zu viel gesehen. Sollten meine Söhne jemals an so einer Nachtwanderung teilnehmen dürfen (müssen), würde ich die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen. Ich würde Alles dransetzen, dass sie nie mehr als Leiter von Jugendgruppen arbeiten dürfen. Es zeugt von einer sehr negativen Einstellung wenn wie in einigen Vorschlägen oder Kommentaren davon gesprochen wird, dass man die größeren Jungen, die den Mund immer so weit aufmachen, auch klein kriegt usw. Ist das das was man bei solchen Aktionen erreichen will ? Kinder in Panik versetzen, klein machen, ihnen zeigen was eine Harke ist. Gelobt sei was hart macht. Oder was ? Zum Glück gibt es aber auch durchaus Gegenstimmen und entsprechende Alternativvorschläge. Diesen meinen Dank.
Manfred
Ich muss auch sagen, viele Vorschläge die hier gemacht werden sind wirklich grausam! Einigen scheint es wirklich nur darum zu gehen, den Kindern möglichst viel Angst zu machen.
Ich fahre schon seit über 10 Jahren auf Zeltlager und auch dort wird natürlich jedes Jahr eine Nachtwanderung gemacht.
Obwohl wir im Leiterteam auch ein paar haben, die manchmal auf sehr seltsame Ideen kommen, haben wir uns immer daran gehalten, die Kinder lediglich ein bisschen zu erschrecken und nicht zu Tode zu ängstigen!
z.B.
- Grab buddeln und mit Grabkerzen bestücken
- Leiter läuft mit schwarzen Gewand und Kerze in der Hand durch den Wald
- von hinten auf die Schulter klopfen
- erst mit Wasser spritzen, dann mit Mehl bestreuen
Denkt mal daran, dass ihr auch mal Kinder wart! Und viele Sachen von denen die hier aufgeführt wurden, hättet ihr sicher auch nicht toll gefunden!!!
Okay, ich gebe jetzt hier einfach mal einen kleinen Buchtipp, wo das ganze nämlich entsprechend thematisiert wird: www.gruppenstunden-shop.de/artikel-34.html
Guten Nacht liebe Freunde,
das Thema Nachtwanderung bleibt ein Thema das polarisiert. Wir haben in den siebziger Jahren mit Nebelgranaten und Schweineblut gearbeitet und die Kinder waren hart im Nehmen - haben machen Geist sogar verprügelt.
In den letzten Jahren habe ich viele Briefe bekommen von Eltern - die uns im Vorfeld der Ferienlager auf Angstkomplexe der Kinder aufmerksam gemacht haben . Kinder die nach Nachtwanderungen dabei waren kamen mit der Angst nicht klar und brauchten fachliche Hilfe.
Mir scheint manchmal das die Kids die scheinbare Realität der Fernseh- und Video-Grusselfilme zu sehr ernst - zu sehr in die Realität übertragen.
Daraufhin habe ich in den neunziger Jahren die Nachtwanderungen abgemildert - Spielereien mit allen Sinnen - Fäden durch die man läuft - und oft haben wir die Dinge mit den Kindern vorbereitet - und so wussten sie was auf sie zukommt und trotzdem war es immer noch voller Spannung.
Später haben wir mehr Wert darauf gelegt Experimente in der Nach zu machen. Hörst sich langweilig an - muß aber nicht so sein.
Entfernungen schätzen - Nachts
Wie weit sieht man Licht, eine Zigarrette (bis 1 KM),
Wie gewöhnt sich das Auge an die Dunkelheit
wie das Gehör
welche Geräusche können wir erkennen
Klangspiele - aus Flaschen, Gläseren, Metall, .. in die Bäume gehangen
und wieder die Wollfäden - wie Spinnenfäden
einfache Masken mit wenig Licht - schon gruselig
aber spielt offen mit den Kids - last die Gruppen selber aktiv werden, experimente vorbereiten. So bleibt es spannend - ohne sofort grusselig zu sein.
Gruß
Jürgen K. Niehues
Ich bin auf die Seite gekommen, um mir Ideen für Nachtwanderungen zu suchen, aber nachdem ich die ganzen Beiträge gelesen habe, ist mir ehrlich gesagt die Lust daran vergangen...
Der Sinn einer Nachtwanderung ist, Spaß zu haben und NICHT die Kinder zu Tode zu ängstigen.
Grundsätzlich sollte man darauf achten, dass das Programm altersgerecht gestaltet ist (es ist klar, dass man für einen 14 Jährigen ein anderes Programm bei der Nachtwanderung amchen kann, als mit einem 8 Jährigen, der nicht immer klar zwischen Realität und Fiktion (z.B. die Sache mit den Polizisten) unterscheiden kann!)
Ich kann nur Grundsätzlich raten, dass man eine Ausbildung als Gruppenleiter macht, bevor man als Leiter auf ein Lager mitgeht! Die meisten wissen wohl nichtmehr, wie "schreckhaft" man selbst als Kind war, und gerade das wird einem bei einer solchen Ausbildung vermitelt.
Der Erwerb der JuLeiCa ist zwar mit kosten verbunden, aber glaubt mir, das Geld lohnt sich auf jeden Fall! Und teilweise wird es auch von den Kirchen etc. erstattet.
Bei unserer letzten Nachtwanderung, haben wir größtenteils mit Showeffekte wie z.B. 2 Leiter, die auf einer Lichtung stehen und mit Langschwerten kämpfen, kleine Pyrotechnische Effekte (kleines Feuerwerk eben, z.B. Vulkane) etc. gearbeitet, was wirklich super ankam (auch bei den "mutigen" die ansonsten bei Nachtwanderungen eher gelangweilt sind, oder den anderen den Spaß nehmen, weil sie alle Effekte verraten und im vornherein ankündigen)!
Eine Nachtwanderung muss schließlich nicht grundsätzlich heißen, dass man die Kinder erschrecken muss (kleine Showeinlagen wie eine Puppe von der Brücke schmeißen oder Geräusche im Wald als Hintergrundshandlungen kann man ansonsten noch vereinzelt einstreuen, wenn man auch den Gruseleffekt nicht ganz verzichten will).
LG, Eva.
Hallo,
ich habe mir nun den ganzen Artikelbaum durchgelesen, weil ich neu hier bin und einfach mal wissen wollte, was hier so an Ideen und Kommentaren geschrieben werden. Da fiel mir gleich eine Idee ein, wie Ihr einmal eine Nachtwanderung der anderen Art durchführen könnt: hat nichts mit Gruseln zu tun, aber die Jugendlichen sind nicht minder begeistert von dem, was sie geschafft haben:
Wie waren mal mit einer Jugendgruppe in Norwegen und wollte in der Dämmerung Elche sehen. Wie haben die 30 köpfige Gruppe (von 13-16-jährigen) in Kleingruppen aufgeteilt, jede Kleingruppe wurde von einem Betreuer begleitet. Zuerst gingen wir noch alle gemeinsam, da durfte auch geredet werden, dann aber wurden die Kleingruppen in 3 Minutenabständen losgeschickt, um sich einen Platz am Waldrand zu suchen. Bedingung war, dass dann jeder mucksmäuschenstill sein musste, während wir auf der Lauer lagen. Sollte jemand quatschen, hätte er zurück ins Lager gehen müssen. Jeder hat sich dran gehalten (Geflüstert wurde natürlich doch immer wieder mal, aber ein strenger Blick vom Betreuer reichte dann schon aus, um die Jugendlichen wieder zum Schweigen zu bringen). Wir haben ca. 40 Minuten vergeblich gewartet, doch dann kam ein Schwarm Enten: der Flügelschlag war in dieser Stille der Nacht unglaublich gut zu hören: Das hatte noch nie jemand erlebt. Dann sind wir aufgebrochen, die Gruppen kamen wieder zusammen, wir wanderten wieder zurück ins Lager und es durfte auch wieder geredet werden. Alle waren von dem Erlebnis - einmal für 40 Minuten ganz still zu sein und nur der Natur zu lauschen, mit Freunden auf der Lauer zu liegen, die innere jugendliche Aufregung zu unterdrücken - wahnsinnig angetan. Das war echt super! Es waren nicht die Elche (die ja eh nicht da waren) oder die Enten, sondern einfach mal für 40 Minuten der Natur zuzuhören. (Die Zeit verging total schnell und alle waren überrascht, dass sie so lange gelauscht hatten.)
Jetzt werdet Ihr vielleicht sagen, dass das in Norwegen sicher gut geht, weil der Anreiz (nämlich Elche sehen zu können) groß ist. Aber das stimmt nicht: Bei einer kleineren Freizeit in Hessen hatten wir einmal eine Grusel-Nachtwanderung gemacht, und diese endetet damit, dass die Hälfte der Gruppe mit einer Betreuerin sich noch freiwillig ebenfalls an einen Waldrand gesetzt hatte und still und leise den Geräuschen des Waldes gelauscht hat. Also, es geht auch hier in Deutschland!
Herzlich
Michaela
Hallo
wir haben als Pfadfinder mal einen Grabstein gebaut und ihn am anfang auf gestellt und immer so preperiet das das Kind auf seinen eigenen Grabstein zu läuft also mit Name und Geburtsdatum sowie dem aktullen Datum als Todestag
MFG Jag12
Sorry Hanke, aber das finde ich wirklich zu heftig. Mit Spaß hat das nichts mehr zu tun, sondern das fällt wohl unter Psycho-Druck was ihr da macht.
Ich finde so etwas jedenfalls nicht witzig und es kann bei den Kindern zu schwerwiegenden Psychologischen Folgen kommen, die ihr sicherlich nicht beabsichtigt...
So etwas ist echt kein Spaß mehr
Nadine
also wir haben letztes Jahr mit einer Gruppe 9-11 jähriger eine Nachtwanderung (ohne Taschenlampen etc) gemacht, bei der wir am Anfang schweigend gegangen sind (wir mussten auch leider ein Kind mit einem Leiter zurückschicken weil es sich nicht benehmen konnte), dann sind zwei Leiter vorgelaufen und haben ein Stück Schnur gespannt, während die Kinder mit den restlichen Leitern auf die Geräusche im Wald gehört haben... Als die Kinder sich der Schnurstelle genähert haben, sind die beiden Leiter zum erschrecken aus dem Gebüsch gesprungen, was einen unerwartet großen Effekt hatte. Eigentlich hatten die beiden damit gerechnet, dass es, wie meistens meindestens 1 Kind gibt, das dauernd sagt "ach, die wollen uns jetz eh gleich erschrecken", war aber nicht so. Dann wurde jedes Kind einzeln mit verbundenen Augen durch den Schnurparcours geschickt, wobei immer einer der Leiter (die die Schnüre gespannte hatten) nebenher gegangen ist. es war interessant zu sehen, wie unsicher gerade die coolen Jungs waren, als wir ihnen die Augen verbunden hatten, sobald sie wieder "sehen" konnten, war auch ihre Coolness zurück. Anschließend sind wir alle gemeinsam zurück zum Haus gegangen. Weiterer positiver Nebeneffekt, bis zu dem Zeitpunkt als die beiden Leiter aus dem Gebüsch gesprungen sind, haben die Kinder geflüstert und sich relativ leise verhalten, obwohl wir das "Redeverbot" schon längst wieder aufgehoben hatten. Die Kinder haben noch lange von dieser Nachtwanderung geschwärmt, und fanden es alle ausnahmslos total toll.
Hallo,
ich wollte mir auf dieser Seite auch mal ein paar Ideen für Ferienlagerprogramme holen. Besonders die Nachtwanderung ist immer wieder eine Herausforderung.
Aber was manche hier schreiben, hat mich echt geschockt. Deshalb möchte ich ein paar Ideen hinzufügen, die bei uns immer klappten und von denen Kinder keinen Schaden davon tragen.
1. Münzen in eine Dose oder sonstige Metallbox füllen und dann einmal kräftig schütteln. Durch den Krach erschrecken sich die Kinder (und auch die Betreuer). Klappt auch bei mir immer wieder gut, selbst wenn ich weiß, wer die Dose hat ;-)
2.Nachtwanderung im Gang:
Dazu braucht man einen langen Gang. Am besten irgendwo, wo niemand gestört wird.
Dann werden verschiedene Sachen im Gang aufgestellt oder gehängt. Zum Beispiel Spinnweben durch Wollschnur. Die Kinder sollen mit verbunden Augen an einem Seil durch den Gang gehen-einzeln. Schon diese Tatsache ist erschreckend. Also braucht man nicht soviele "Attraktionen". Wir beschmieren meistens noch Teil vom Seil mit Zahnpasta (Iigritt-was ist das?)und setzen uns an den Rand und tippen die Kinder an als Schreckmoment.
Man kann viel machen, sollte aber immer an die Kinder denken. Denn die sollen natürlich keinen Schaden erleiden. Sicher will man auch die Hartgesottenen mal erschrecken, aber wenn andere davon Schaden nehmen, ist es das nicht wert.
Über weitere Ideen zur Nachtwnderung im Gang würd ich mich aber freuen.
hallo,
also was ich jetzt alles gelesen habe, hat mich fast umgehauen!!!
als ich selbst noch ein grüppling war, hatten wir auch in jedem lager eine nachtwanderung. und ich muss sagen ich hatte allein davor schon angst im dunklen wald MIT Fackel. da fallen einem wieder alle gruselgeschichten und erzählungen und auch wahre geschichten ein. man stellt sich vor was jetzt gleich passieren könnte und wenn man dann so ein horror szenarium vor sich hat, dann ist es kein wunder wenn die kinder nicht mehr schlafen können / wollen oder sogar nach hause wollen.
meine mädels schreien ja schon, wenn wir im gruppenraum übernachten und jemand schaltet das licht aus bevor alle vom klo zurück sind!!! deswegen möchte ich auf keinem fall eine gruslige nachtwanderung gestalten. sie sollen lernen, dass die natur im dunklen auch was schönes sein kann!!!
wollte mir jetzt eigentlich anregungen für eine schöne nachtwanderung holen... aber naja...
falls irgendjemanden noch was zu unterhaltsamen, ruhigen, spirituellen nacchtwanderungen sowie welche mit Aufgaben (ählich wie Georgslauf) hat, dann wär es super wenn er diese aufschreiben könnte.
Es gibt genug Spiele in der Kategorie, die genau so heißt ... ihr braucht hier nicht nach neuen zu betteln ;-) ... vieles steht schon da
Nachtwanderung mit Gruseleffekt.....!!!
Tja...Wie weit kann man gehn....wann ist Schluss???
Bei uns ist das seit Jahren so: wir machen 2 Nachtwanderung....eine reine Wanderung ohne viele schockeffekte....nur so ne kleine gruselstory...da kann (muss aber nicht) eigentlich jeder mit...
dann haben wir noch die nachtwanderung für unbelehrbare....LOL....hier gehn eigentlich nur die mit, die sich wirklich "in die hosen scheissen wollen". vor 2 jahren zb....wir verbreiteten kurz davor das gerücht aus einer nahegelegenen psychatrie sein einer abgehaun....und bei der NW hat der sich dann auf einen leiter gestürzt....und ist geflohen...ein anderer leiter ist hinterher und die kinder und restlichen leiter haben den verfolger kurz darauf "bewusslos" auf dem weg gefunden und musste ihn ins lager zurücktragen......wichtig bei solch einer NW ist meiner meinung nach nur folgendes: nie ein kind zwingen mitzukommen...nie ein kind direkt "angreifen"....und direkt nach der NW allen kindern am lagerfeuer genau erklären was ihr wie getan habt.....
natürlich ist das thema nachtwanderung immer so ne Sache....wir haben das glück das wir die kinder fast alle kennen und die auch uns.....die wissen das die "2.NW" wirklich nix für schwache nerven is.....noch ein tip......zu beginn des zeltlagers sage ich den kindern ein "codewort". solange dieses wort von einem leiter nicht benutzt wird wissen die kinder das alles ok is.....
das funktioniert sehr gut....da keiner meiner leiter dieses wort aus spass benutzen darf...auch nicht bei der NW....
Wie funktioniert das mt dem Codewort?
Eigentlich recht einfach.....denkt euch bei der planung des Lagers n wort (oder satz) aus welches bestimmt nicht zufällig fällt.....oder verteilt an die leiter trillerpfeifen, die diese nur im echten notfall benutzen dürfen....egal was also im lager passiert...solang die kinder dieses wort(oder die pfeife) nicht hören wissen se dass es nicht schlimm ist....und trotzdem erschrecken sich die meisten.....
Ich persönlich finde Nachtwanderungen super, aber es sollte nicht Übertrieben werden.
Wir hatten im letzten Jahr zwei Nachtwanderung zur gleichen Zeit.
Altersklasse 7-11 Jahre gingen einen anderen Weg.
Bei den älteren hatten wir ein Teilnehmer (Kind) entführt. Es war alles abgesprochen das Kind hatte bescheid gewust. Nur was dann geschehen ist kann sich keiner vorstellen. Die Gruppe war indem sie merkte das dieses Kind fehlte wie in einem Schockzustand. Kinder im alter von 12 - 14 Jahre fingen an zu Heulen. Bei 3 Teilnehmern war es soweit das sie selbst am nächsten Tag überhaupt nix mehr davon wussten. Ich verstand die Welt nicht mehr, denn diese Nachtwanderung war nicht übertrieben.
Ich lerne daraus und mache dieses Jahr eine Nachtwanderung der abgespeckten version.
Frage an Euch ist euch das auch schon mal passiert?
@Tobias....
Ich denke nicht das eure Nachtwanderung übertrieben war...wir haben schon ganz andere Sachen getrieben LOL....Waren diese Kinder neu bei Euch oder kanntet ihr sie schon länger...? Vielleicht wars Ihre erste NW? Wenn wir die "harte" NW machen und es wollen kinder/jugendliche mitgehn die noch nie dabei warn nehm ich se mir extra nochmal zur seite und frag se ob se wirklich sicher sind das sie mitwollen.....
Wie schon gesagt...so ne NW is eigentlich ne Gratwanderung.....du weiss nie genau was passiert...
Aber ganz ohne is ein Zeltlager öde....und es muss ja keiner mit auf die NW (wer ein Kind dazu zwingt hat se nimmer alle)
Und wenn wir unsere NW weglassen würden bekämen wir Stress mit den Kindern....Man könnte meinen die brauchen den "schock"....LOL
Da hast du recht Andreas. Meine Theorie ist es wahr das Falsche Kind das wir endführt hatten. Er war bekannt und wurde von allen (geliebt). Ich denke darum ist auch die Panik gekommen. Für mich als Lagerleiter ist es aber eine Erfahrung gewesen. Es kann halt nicht alles immer gut gehen.
hallo,
also bei unserer Nachtwanderung ist es meist so, dass extra bekannte oder Freunde von einem Gruppenleiter anreisen, tagsüber das Gelände auskunschaften und dann nachts die Kinder bei der nachtwanderung erschrecken.das funktioniert in der Regel besser, da die Kinder die personen nicht kennen.
Teile von Tieren bei einer Nachtaktion? Und was macht ihr sonst so in eurer Freizeit? Was bekommt ihr dafür von der Psychater-Lobby?
Also nachdem ich auch einige Jahre eher für die (gemäßigte!) "Horrorversion" war, bin ich inzwischen der Meinung, dass eine Nachtaktion eher die Sinne ansprechen sollte, als einen Horrorfilm nachzuahmen. Bei uns haben meist andere (bekannte) Gruppen das Erschrecken übernommen, die die Kinder nicht kannten. Nachdem allerdings vor einigen Jahren zwei Kinder vor Angst in die Hose gemacht haben und psychisch sehr mitgenommen waren, reagiere ich allergisch gegen jede "Horrorveranstaltung". Die Gruppe damals hatte einen perfekten Horrorfilm inszeniert und konnte unseren Ärger überhaupt nicht verstehen..
Eine Nachtwanderung sollte ein Erlebnis für die Sinne sein und kein Horrorfilm. Wenn man das berücksichtigt, kann man ein sehr schönes Nachtprogramm gestalten. Die Kinder sehen schon genug Mist im Fernsehen.. das muss man nicht unbedingt im Zeltlager nachahmen.
Man kann schon allein sehr viel mit Licht und Schatten machen. Das erzeugt eine gewisse Stimmung, die völlige Finsternis hingegen ist nach einer Weile einfach nur langweilig.
Hallo zusammen,
also der letzte Beitrag ist ja schon ein paar Monate her, aber ich würde hier gerne mal meine Erfahrungen und Erlebnisse von unseren Nachtwanderungen beisteuern und fragen ob ihr das gleiche Problem habt.
<Die Nachfahrer haben sich dafür extra Mühe gegeben, und erwartet hätte ich auch ,der ja auch mitgegangen ist ohne zu wissen was passiert, dass da bei den meisten nen bischen Angst oder Schreck aufkommt, die Nachfahrer haben sich auch Gedanken gemacht ob das zu heftig wäre. Aber weit gefehlt selbst die die das zweite Jahr mitgefahren sind, also 11 Jahre alt, meiten das wäre voll arm gewesen und total kacke. Ok ein paar hatten auch etwas angst und sind lieber bei den Leitern anner Hand gegangen, aber das beschränkte sich auch weitestgehend auf die 10 jährigen. Selbst heute sagen die Kinder mir noch dass die Wanderung "armselig war.
Als Ich noch als Kind mitgefahren bin gabs natürlich auch Nachtwanderungen, aber die waren um einiges heftiger (da hat sogar die Feuerwehr oder Jäger mitgespielt, das waren gute Inzenierungen. Einmal ist der Bürgermeister gekommen und hat erzählt das ein Psychopat in der Nähe ausgebrochen ist und da wurden sogar vorher im Ort Warnungsplakate aufgehangen die wir natürlcih beim Einkaufen geshen haben und da hatten wirklich fast alle Angst), aber sowas kann man heute nicht mehr machen da hat man sofort die Eltern am Hals, was ja heutzutage sowieso immer schlimmer wird.
Die Nachfahrer waren natürlcih enttäuscht, dass ihre Mühen quasi umsonst waren. Nachts wurde dann bei nem Bier zwar direkt fürs nächste Jahr aus Frust ne neue Nachtwanderung entwickelt, mit Busentführung, Geiselnahme, Schreckschusswaffen und Kunstblut, etc., der Phantasien waren keine Grenzen gesetzt, was aber am nächsten Tag alles wieder verworfen wurde, weil man doch bemerkte dass dasetwas übertriben wäre und sowieso von der oberleiterinn nicht erlaubt werden würde.
Also könnt ihr mir hier sagen was mann gutes machen könnte? also erstmal wird das nächstes Jahr sowieso denk ich mal in gruppen aufgeteilt ( nach alter/geschlecht und geistiger Stärke) und dann wird die Wanderung dem entsprechend angepasst. Also ich bin für Ideen offen.
Danke im voraus
Ich glaube, Eure Nachtwanderungen sind zu durchgestylt und zu technisch aufgemotzt. Da riechen die Kinder gleich den Braten: "Das ist ja alles organisiert und von unseren Betreuern gemacht. Und die wollen uns ja nichts Böses". - Oder?
Ich frage mich überhaupt, ob diese geplante Perfektion im Kinder-Erschrecken bei Freizeiten wirklich so anzustreben ist. Tut man den Kindern etwas Gutes, wenn man ihnen "das Blut in den Adern gefrieren" lässt? Ist eine Nachtwanderung erst dann ein Erfolg, wenn die Kids sozusagen über Nacht vor Schrecken weiße Haare bekommen?
Meiner Meinung nach sollten wir die Kinder auf den Freizeiten außergewöhnliche Erlebnisse gönnen! Für Nachtaktionen kann ich mir da eher etwas wie die von Michaela weiter oben berichtete Pirsch auf Elche vorstellen. So etwas geht - wenn auch nicht mit Elchen - auch in Deutschland (vorher vielleicht mit dem Förster absprechen, der kann einem womöglich gute Tipps geben, wo nachts z.B. Rehe zum Äsen auf eine Waldwiese kommen.) Ein solches Erlebnis vergisst man nicht und vor allem bleibt es einem in guter und nicht in gruseliger Erinnerung.
Ansonsten gibt das hier im Shop zu beziehende Buch "Gruselpfad auf Geisterschloss" wirklich viele gute Ideen für Nachtaktionen her, die mir im Gegensatz zu manchen anderen in dieser Kommentarreihe geschilderten Ideen keinen schlechten Nachgeschmack hinterlassen...
Nur damit das Gewichtsverhältnis ins Reine kommt. ICh bin auch ein Vertreter dessen, daß man nachts den Kindern eher Freiraum geben sollte für neue Erfahrungen, die man wunderbar in einer reinen nachtwanderung, wegstrecke ohne Taschenlampe, machen kann. Viele meiner Kollegen im Team würden auch gerne ein wenig aufmotzen mit Effekten und so und ein paar mal haben wir das auch gemacht, allerdings nie so heftig, wie einige "Pseudo" Gruleis hier. Meist war es so, daß die Organisatoren enttäuscht waren, weil nicht alles so funktionierte oder sich die Kids nicht erschreckten, die Kids waren enttäuscht, weil es natürlich nicht "hart" genug war. Was hatten wir gewonnen? Nur Frustrierte!
Spontan wenns dunkel ist die Kids schnappen, wer möchte und mal wohin wandern ist mein Rezept. Wenn die Kids noch nicht bettreif sind, wirkt das Wunder. Dieses jahr hatte ich sogar unfreiwillig etwas Gruseliges eingebaut. Auf dem Platz waren wir vor 5 jahren schonmal und ich kannte noch einige Wege und den groben inhalt einer Infotafel an einer "Frauenhöhle". Ich machte den Vorschlag am ersten Abend noch kurz zum eisgraben rutnerzulaufen an der Frauenhöhle vorbei. Die harmlose historische Geschichte zur Freuenhöhle machte vielen Kleinen schon etwas zu schaffen (Hand halten, dauern reden,...) und der Eisgraben war nur zu hören, aber nicht zu sehen. Kurzum mußte ich am nächsten Tag in der Mittagspause das ganze mit den gleichen ablaufen, um alles bei Sonnenlicht zu zeigen.
Ich denke mit dem richtigen Gefühl und dem ohr an den Kindern kann man auch solche Sachen recht schnell zu einer Grenzerfahrung ausbauen und hat trotzdem kaum das Risiko große psychische probleme zu generieren.
Thomas
Nachdem auch ich mich endlich durch die gewaltige Flut von Ideen geschlagen habe möchte ich auch meine meinung loswerden, auch wenn die frage zu diesem thema schon vor ewiger zeit gestellt wurde. Meiner Meinung nach ist dieses thema immer wieder wichtig für jugend/kinerfreizeiten.
Zunächst darf ich sagen dass wir hier meist den absoluten extremfall angesprochen haben (nichts[sinneffekte,nur laufen] oder den absoluten horror[polizei,feuerwehr,einsperren[hallo gehts noch ?]]) Man sollte immer dazu bereit sein kompromisse einzugehen. der grat zwischen horror und rusel ist eng weshalb man unbedingt darauf achten sollte, mit welchen kindern man zu tun hat
Auch ich bin leiter einer kleinen ministrantengruppe. schon mehrmals haben auch wir nahchtwanderungen veranstaltet. schon auf der einladung war diese nachtwanderung als gruselnacht ausgeschrieben, daher wussten auch die kinder was auf sie zukommt. nach der veranstaltung habn wir immer ein positives resümee gezogen auch die kinder haben uns schon nach der nächsten nachtwanderung gefragt.
ein kompromiss wäre dass man die gruppe in mehrere altersgegliederte untergruppen teilt...die kleinen dürfen mit leiter den weg durchlaufen, die großen ohne. bei den kleineren sollte man natürlich auch nicht zu arg auftragen.
codewörter oder spezielle utensilien(trillerpfeife) können im notfall zur hilfe gezogen werden. dadurh fühlen sich auch die kinder sicherer.
desweiteren darf ich meinen unmut über monika ausdrücken: bei solchen veranstaltungen geben sich leute die mühe kinder/jugendliche zu beschäftigen. wer in einer welt lebt in der kinder per sänfte zur schule gebracht werden, wo sich eltern über jede kleinigkeit aufregen, da haben solch veranstaltungen keinen platz. und ich wünsche deinen kindern, wenn du überhaupt welche hast, dass sie nie so eine veranstaltung miterleben DÜRFEN, denn das würde nur ärger mit DIR geben
zum schluss darf ich noch eine paar tipps geben, die immer gut ankommen
nachtwanderung gekoppelt mit schnitzeljagd - Kettensäge ohne kette - instrumente - äste knacken - geister, dei über den weg laufen - puppen - wasseropistolen aus dem unterholz - am boden mit laub bedekt liegen und dann aufstehn - rauchpulver - scheinwerfer - mönchsgesang - kreuz mit betendem - wasserbomben - leuchteffekte
hoffe ich konnte etwas beruhigen und dennoch gute ideen abliefern
malle
@ all
viele Kommentare find ich daneben. Warum muß man mit der Angst von Kindern spielen?
Ich konnte in den 80er Jahren, meiner Kindheit, nur mit offenem Fenster einschlafen. Jedes Geräusch im Garten hat mich geängstigt, was da in mein Zimmer geklettert kommt. Einbrecher, Monster........ Nach so einer Nachtwanderung hätte ich im Zeltlager bestimmt nicht mehr (nur durch Übermüdung) schlafen können und daheim........
Auch wenn nun fast 30 Jahre vergangen sind, frage ich mich hier, ob man mit Ängsten von Kindern spielen muß. Also eine Stärkung von Angstbewältigungsstrategien ist das ja nicht. Mit malles Worten zu sprechen: Bei sollchen Veranstaltungen geben sich Leute die Mühe, Kinder Jugendliche zu beschäftigen. Oder ist es nicht so, das die Leute sich vergnügen auf Kosten der Teilnehmer und deren Ängste? (müssten die Mitarbeiter dann nicht Geld an die Eltern bezahlen?)
Da gefallen mir sollche Gedanken wie von Andreas oder Thomas (u.a.) besser
Und was mir ganz besonders fehlt, ist hier die Freiwilligkeit bei der Teilnahme an diesen Nachtwanderungen.
@ Ferienfahrt Check/Christian
Das wäre eine Frage für den Punkt Programm. Wie wird die Nachtwanderung gestaltet (Knochenteile/Grab/Blut/Motorsäge (immerhin ohne Kette) oder als Sinnesparcour). Ist sie freiwillig oder verpflichtend..........
Nach diesem Beitrag und den Kommentaren dazu, wäre das meine erste Frage und bei schwammigen Aussagen oder Ausweichen zu der Frage, wäre die Teilnahme meines (nnv) Kindes erledigt.
Was ich wiederum lustig fände, wäre ein Wettbewerb der Gruselnachtwanderungen von Mitarbeitern für Mitarbeiter.
vielleicht ist es unpassend, aber ich möchte mich trotzdem äußern
um besonders mathias anzusprechen:
hier wird nicht mit der angst von kindern gespielt. wie ich oben scho sagte, sollte eine kompromisslösung gefunden werden, eine lösung mit der alle zufrieden sind, keiner gefährdet wird. im gegenteil, die gruppe wird zusammengeschweist und die teilnehmer lernen, mit ihrer teilsvorhandenen angst umzugehen.
außerdem läuft so eine wanderung nicht in absolutem schweigen ab, nein es fällt der ein oder andre lacher sogar.
wenn eine wanderung als gruselnachtwanderung ausgeschrieben ist so weis jeder was auf ihn zukommt, bei uns ist die teilnahme sowiso freiwillig.
und bei positiven resonanzen brauchen wir uns also um die angst der kinder keine sorgen machen
hallo zusammen,
ich bin schon seit längerem im leitergeschäft dabei und habe sowohl als teilnehmer als auch in leitender funktion die ein oder andere nachtwanderung miterlebt bzw selbst gestaltet. ich bin der meinung als leiter/in sollte man seine kinder kennen und sie somit auch gut einschätzen können. je nachdem kann man mit den organisatoren der nachtwanderung ja auch absprechen "wie weit man gehen" kann. bei zeltlagern in den letzten jahren haben wir immer die gruppen nach alter eingeteilt, sodass man die kleinen nur durch harmlose geräusche (wie beispielsweise nen kurzen schrei oder ähnliches) an den wald gewöhnen kann, und die größeren durch getarnte "fußfasser/böller/ritualstätten/verfolgung mit masken usw" etwas mehr erschrecken kann...
mit der angst der kinder sollte man keinesfalls spielen, aber eine nachtwanderung findet ja auch nie für einen alleine im wald statt und es sind immer leiter dabei deren hände auch zum halten bereit sein können... psychische folgen halte ich für etwas sehr weit hergeholt da die kids ja nicht danach nach hause gehen und sich in ihrem zimmer alleine in den schlaf heulen...der begriff nachtwanderung wird davor beschrieben um was es geht, was die kids erwartet, womit sie rechnen können und ganz wichtig: womit sie auch nicht rechnen müssen. es sollte eine vorbereitung als auch eine nachbereitung geben wenn man merkt das der ein oder andere nicht so ganz klarkommt damit. was ich auch für wichtig halte, das es bei kindern von denen man weiß das es probleme geben wird es auf freiwilliger basis gehandhabt wird. dadurch können den leitern auch keine verursachung psychischer folgen angehängt werden...
zum thema missbrauch öffenttlicher institutionen wie unter anderem der polizei wollte ich loswerden das man kinder nicht unterschätzen sollte... ich weiß zwar nicht wies genau abgelaufen ist, aber ein kind kann sehr wohl zwischen geschichte und realität unterscheiden... hier sind auch wieder leiter gefragt die danach eben sagen; hey kinders, nachtwanderung vorbei, habt ihr gut gemacht, die geschichte hat sich der und der ausgedacht wie fandet ihrs!?
es wird wohl nie ein rezept für eine nachtwanderung geben das man verallgemeinern kann... die kreativität der einzelnen veranstalter und leiter wird immer im vordergrund stehen da die auch ihre kinders am besten kennen und zum wiederholten male selbst am besten wissen wie weit man gehen kann...
was ich anstatt einer nachtwanderung auch empfehlen kann sind nachtgeländespiele!!! die machen sehr viel spaß, man hat bezug zur natur (wald,wiese, was auch immer) und lernt ohne taschenlampe mehr im wald zu sehen als mit, und in der gruppen aufgaben zu lösen und ein gemeinsames erfolgserlebnis zu haben...
wer sich an angstzuständen kleiner kinder "aufgeilt" sollte sich vielleich fragen obs das richtige ist was er da tut... ich hab sowas noch nie erlebt. sind doch meistens sehr vernünftige menschen in der "branche" unterwegs.... =)
Hallo zusammen,
also nach 11 Jahren aktiver Arbeit im Feriencamps, bin ich doch etwas erstaunt, was manch einer hier unter NAchtwanderung versteht. Auch ich bin kein Freund von, wir gehen mal durch den Wald und lauschen den Geräuschen. Ein wenig Grusel sollte schon dabei sein. Nach meinen Erfahrungen erwarten dies auch die Kinder und fordern regelmäßig die NAchtwanderung ein. Jedoch gibt es bei uns keine Horrorgeschichten oder vorgetäuschte Entführungen. Es kommt eher auf die kleinen Effekte an, die eine Nachtwanderung zu einem kleinen gruseligen Erlebnis werden lassen können, von denen aber die Kinder in meinen Camps am nächsten Tag mit Stolz erzählen, welchen Mut sie bewiesen haben.
Was haben wir dieses Jahr gemacht:
Grundsätzlich erfolgt bei uns der Gang durch den Wald in 3er - 4er Gruppen. Als besonders effektiv haben sich gemischte Gruppen erwiesen. Die Jungs sind die Coolen und die Mädels schreien. Am Ende schreien alle. Die Großen (meist so ab 14) gehen allein oder 2er Gruppe. Je nach deren Einstellung lassen wir sie einfach ohne erschrecken durchlaufen (ist ja eh alles Kinderkram) oder wenn sie gut drauf sind, bitten wir sie unterwegs ein wenig für Geschrei zu sorgen. Tw. binden wir sie aber auch ein, als Gespenster. Das hängt jedoch immer davon ab, wieviel Verlaß auf sie ist.
Die Strecke wird bei uns grundsätzlich mit Knicklichtern ausgestattet. So bekommt der Weg eine entsprechende Beleuchtung, die nicht alles sehen läßt, aber auch ein Gefühl von Orientierung der Dunkelheit zuläßt. Taschenlampen haben nur die Teamer im Wald. Sobald die Strecke markiert ist, wird sie von allen Erschreckern ohne Taschenlampe abgelaufen, damit alle ein Gefühl bekommen, was die Kinder sehen bzw. nicht sehen. Dieser Gang reicht meistens auch für einige Teamer unter aus, dass sie Ihre vorherigen Überambitionen ein wenig runterschrauben.
Am Eingang zum Wald gab es dieses JAhr eine Nebelmaschine, die für entsprechende Stimmung sorgte. Danach kam ein verkleideter Teamer aus dem Wald, hat die Gruppe begrüßt und ein wenig eingeschworen mit dem Hinweis immer den kleinen Glühwürmchen zu folgen, damit sie nicht vom Weg abkommen. Danach wurden die Gruppen im Minutenabstand in den Wald gerufen.
Ein Bekannter hatte sich in dunkle Kleidung gehüllt und mit einem kleinen roten Licht auf den Weg gelegt. Der Erschreckungseffekt war vollkommen ausreichend. Wenig später hat die Kinder eine Wasserbombenstation erwartet.
An der Weggabelung haben wir ein Bettlaken mit Ästen und Knicklichtern ausstaffiert, so dass die Kinder erneut dachten, da würde jemand liegen. Als sie davor zum stehen kamen, kam ein Teamer aus dem Wald gesprungen und hat einfach durch rufen erschreckt.
Auf dem letzten Abschnitt gab es noch einen verkleideten Teamer (Spiderman - ein wenig Spaß muss ja auch sein) der die Fotostation betreute. Lediglich durch das Aufblitzen der Kamera war er kurzzeitig zu sehen. Der Erschreckungseffekt war ausreichend. Am Ende hatten wir noch einen Recorder platziert von dem verschiedene Geräusche abgespielt wurden. Wir hatten einen NAtur-CD mit Wasserrauschen, Walgesängen und Windgeräuschen. Völlig ausreichend und für die Kinder (8-15 Jahre) rätselhaft genug, was das für Geräusche sind.
Grundsätzlich gibt es bei uns folgende Regeln: Ein Teamer bleibt permanent im Objekt, der die eintreffenden Kinder wieder empfängt und ins Bett bringt. Ein Teamer bringt die Gruppen zum Wald und pendelt immer zwischen HAus um Wald, bis alle Kinder auf der Strecke sind.
Es nehmen bei uns nur Kinder an der NAchtwanderung teil, die auch beim Wecken tatsächlich wollen. Kinder die allein nach dem Wecken und der Mitteilung, dass wir eine NAchtwanderung machen, weinen oder sich umdrehen, bleiben liegen. Auch alle die Kinder bleiben liegen, die wir nicht wachbekommen.
Über Freunde organisieren wir uns Hilfe für die unterschiedlichen Stationen im Wald. Jedoch min. drei Teamer (Eingang - Mitte - Ende) sind als Gespenster auch mit dabei, um zu jederzeit bei Panik, Angst etc. reagieren zu können. Es gibt für alle Gespenster ein klares Zeichen, wann das Erschrecken einzustellen ist, damit in Panik geratene Kinder auch sofort mit einem Teamer aus dem Wald gebracht werden können.
Mit den Kindern erfolgt am folgenden Tag, wenn sie es wollen, nochmal ein Rundgang über die Strecke bei TAgeslicht. Viele fordern es bei mir auch immer wieder ein. Dann fangen sie meistens an zu raten, wo was passiert ist und wer wo gestanden hat. Somit bekommt die NAchtwanderung einen nachträglichen Spaßeffekt, sie wird zum lustigen Raten welcher Teamer wo gestanden hat und führt auch zu Verwirrung, da ja auch Externe unterstützt haben.
Ich habe dieses System in diesem Jahr 3mal wieder durchgeführt. Ich kann nicht von traumatisierten Kindern berichten. Ich hatte viel Geschrei und Gebrüll. WIr Teamer hatten unseren Spaß und die Kinder waren am nächsten Tag stolz wie Bolle und hatten den ganzen Tag immer nur diese eine Gesprächsthema.
Ich denke manchmal ist weniger mehr und meiner Unterstützer kommen jedes Jahr immer wieder gern zur Nachtwanderung angereist.
Sascha
danke, danke, danke
endlich mal verständnisvolle menschen
sascha und korbinian
warum nicht immer so........
weiter machen - echt klasse beiträge
@Sascha, die Ideen zur Gestaltung der Nachtwanderung gefallen mir sehr.
Ich will auch noch einmal unterstreichen, daß man die Ängste der Kinder respektieren sollte.
Kinder und Jugendliche reagieren auf ein Gespenst im Wald total unterschiedlich. Das durfte ich als Gespenst einer Nachtwanderung mal live erleben. Ich war in mein Regencape gehüllt, kam bei jeder Gruppe aus dem Gebüsch hervor und brüllte, was das Zeug hielt. Ich habe vom totalen Erschrecktsein bis zur totalen Respektlosigkeit alles erlebt.
Ich habe übrigens auch gesehen, wie Kinder auf eine Nachtwanderung mitgenommen wurden, obwohl die Eltern dies im Anmeldezettel verboten hatten. Dies warf bei mir auch drei ??? auf.
Ich sage an dieser Stelle auch Danke dafür, daß es noch Menschen gibt, die verantwortungsbewußt mit der Psyche von Kindern umgehen.
DANKE!
Hi ich konnte mir leider nicht alles durch lesen was vorher geschrieben wurde aber ich denke mal das dieses Idee auch noch nicht vorkam... kurze Vorgeschichte ich war die letzte Woche in Selker Noor und dort haben wir eine pädagogische NW gemacht in dem die Jugendlichen mit Kanus (8 Jugendliche die gepaddelt haben+ ein Jugendlicher der eine Fackel in der Hand hatte und einer Begleitperson pro kanu) über den see gepaddelt sind hin zu verschiedenen Stationen die höchstens 300 meter auseinander waren. An den Statioenn mussten sie dann einfach aufgaben erfüllen und haben dafür etwas mit bekommen haben.
Am Ende mussten sie an Land einen kleinen Weg hoch gehen ca. 400 meter (links und rechts Bäume und dort waren dann Wegelagerer und Bettler die versucht haben sie zu überreden ihnen etwas abzugeben. Die Kinder wurden aber vorher gebrefft das sie keiner person etwas geben sollen ansonsten kriegen sie den Wikinger Pass nicht.
Das ganze war sehr cool hat aber auch einige Personen in Anspruch genommen...
5 Kanus = 5 Personen die mitfahren
2 Personen die sie Empfangen und ihnen die Rettungswesten und Paddel geben
7 Stationen= 7+x Personen (falls jemand nicht alleine sitzen möchte)
3+x Bettler und Wegelagerer
3 Personen die, die Kinder wecken und auch wieder aufpassen wenn sie zurück kommen.
Hallo, nachdem ich mich nun vom 13. April 2003 bis heute durchgelesen habe möchte ich auch noch meinen Senf dazugeben.
Erstmal vorweg vor 16 Jahren habe ich als Betreuer in der Jugendarbeit angefangen. Damals als 15 jähriger nannte man das Hilfsbetreuer. Irgendwie musste man ja anfangen. Seit dem bereite ich Nachtwanderungen vor. Seit einigen Jahren auch nicht mehr nur für Ferienfreizeiten sondern auch für Unternehmen die ihre Mitarbeiter auf Teamkurse etc. schicken (die Mitarbeier müssen übrigens mitmachen, ob sie wollen oder nicht *fg*. Das nur am Rande.
Wenn man sich nun überlegt was heute Kinder/junge Erwachsene im TV/Kino/DVD/Internet, und was es sonst noch alles gibt, ansehen, läuft es mir eiskalt über den Rücken. Da sind hier die Schilderungen hier größtenteils relativ harmlos. Und ich habe nur zwei Filme, von denen mir erzählt wurde, gesehen. Irgendein psychothriller wo n Mörder gesucht wird und alles haarklein erklärt wird wie er vorgegangen ist und ein Horrorfilm da könnte sich Bram Storker (oder wie hieß der?) noch ne Scheibe von abschneiden. Und wenn mir schon Kinder mit neun die Filme alle erzählen können wird nicht nur mir klar warum viele die Grusel-Nachtwanderungen langweilig finden. (Um Komentaren vorzubeugen: Ja ich habe mich mit den Eltern unterhalten und die waren auch sehr überrascht. Rückfrage bei den Kindern aus der Schulpause) Soviel dazu.
Zum Glück gibt es aber auch noch Kinder/ junge Erwachsene denen es Gruselt wenn man ihnen eine Märchennachtwanderung anbietet. Werde das mal unter Ideen einbringen wenn ich mehr Zeit habe. Was ich damit sagen will; man kann die Gruselnachtwanderung unter ein Motto stellen und ne ganze Geschichte drum rum aufbauen. Ich hatte auch durchaus schonmal Polizei dankenswerterweise mit dabei. Mit Blaulicht und so. Thema der ganzen Ferienfreizeit Waren die ???. Die sind nachts zu unserer Gruppe gestossen und haben dann in zwei Gruppen (jung/älter) mit uns einen Antiquitätendieb gesucht. Die Kinder hatten ihre Portion Adrenalin und eine gewisse Sicherheit, weil echte Polizisten dabei waren. (Die übrigens ihre Freizeit dafür geopfert haben.)Ach es gab übrigens auch Blut am Tatort. Mit dem haben die Kinder dann auch was über Blutgruppen gelernt, weil hinterher der Täter genau die Blutgruppe hat. Das Set dafür bekommt man in der Apotheke. (War übrigens meins) Kurz in der Nacht haben die Kinder einiges über Spurensicherung usw. gelernt, trotz Polizei, Blaulicht, Blut usw.
Was wollte ich eigentlich nochmal sagen...
Es gibt durchaus Kinder/junge Erwachsene die mehr Grusel/Horror/Psycho vertragen als ein Betreuer, eben weil sie abgestumpft sind durch die Medien. Und davon wird es immer mehr geben, weil eben auch viele Eltern (und es werden immer mehr) es mit der Erziehung und Aufsichtspflicht nicht mehr so genau nehmen; ob sie wollen oder nicht. Ist auch n anderes Thema, aber gerade diesen Kindern/ jungen Erwachsenen kann man/muss man zeigen das Nachtwanderungen durchaus einen Gruselfaktor haben kann allerdings nur bis zu bestimmten Grenzen und der eigentliche Reiz einer Nachtwanderung ist neue positive Erfahrungen in der Nacht machen. Da sind dann wieder WIR alle gefragt uns immer wieder was neues auszudenken damit 1. uns es nicht langweilig wird (ja wir esel zuerst ;-)), weil wir größtenteils ehrenamtlich Arbeiten und unsere Freizeit gern dafür Opfern und 2. damit die Nachtwanderungen nach Möglichkeit den immer früher reifenden Kindern/jungen Erwachsenen angepasst ist.
Wie gesagt die Ideen die schon erprobt sind in den letzte Jahren bringe ich mal zur Tastatur wenn ich mehr Zeit habe.
Und für die Admins. Ja der Kommentar ist sehr lang geworden. Es ist aber auch schon sehr lang Nacht. Ich bitte um Nachsicht.;-)
Hallo,
habe folgende Idee:
Mit ner Deo Dose ne art Flammenwerfer *gg* das sollte dann aber nen Erwachsener machen & mit Ketten rascheln kommt auch gut, das hatten wir auf dem Herbstlager & durch ganz dunklen wald, in 2er Gruppen.
lg
Christian
Dann nimm lieber Bärlappsporen (Lycopodium,Hexenmehl, Schlangenmoos, Waldstaub, Alpenmehl oder wie das Zeugs noch genannt wird) und ne Kerze. 1. Zeigst du denn Kindern nicht wie man ein Haus anzündet, funktioniert sehr gut mit nem Deospray (ich spreche da aus Erfahrung) und 2. kann man eine kleine Kerze im Wald besser kontrolieren als nen Flammenwerfer. Lycopodium nennt man auch kaltes Feuer und wird von vielen Feuerspuckern und Pyrotechnikern im Film und Fernsehen benutzt. Wer etwas investieren mag kann auch einen Lycopodiumwerfer erwerben. Der verteilt Zeugs über einer kleinen Falmme (auch sehr gut kontrolierbar) und es entsteht eine große Verpuffung die ausschaut wie bei einem Feuerspucker. Und allemal ungefährlicher als ne Deodose. Die übrigens auch hochgehen kann... Lycopodium bekommt man in der Apotheke oder aber bei einem Pyrotechniker deines Vertrauens. Die Findet man über Google.... Viel Spaß damit...
Nachträglich möchte ich auch noch darauf hinweisen das auch durch Bärlappsporen durchaus noch die Gefahr eines Waldbrandes ausgehen kann. Die Kerze sollte nicht, auch nicht zufällig, umfallen können und eine kleine Menge (das was zwischen Daumen, Zeige- und Mittelfinger passt, also noch nichtmal einen Teelöffel voll) reicht schon aus um einen netten Effekt zu bekommen. Warum schreibe ich das? Ich habe in einem selbstversuch mit einer Kerze und dem gelben Pulver versucht einen Feuermelder auszulösen. Wohlbemerkt keinen Rauchmelder sondern einen Feuermelder. 2 Teelöffel habe ausgereicht. Kerze stand auf einem Stehtisch und der Feuermelder war in ca. 3,5 m Höhe angebracht.
Nehmt euch das bitte zu Herzen solltet ihr das Versuchen. Bärlappsporen habe den Vorteil das sie aufgewirbelt sehr schnell verbrennen. Passieren kann trotzdem was und die Verantwortung was passieren kann übernehmt ihr selbst.
Ich mach das spiel auch schon ein paar Jahre und wir hatten auch schon von allem etwas. In den letzten Jahren hat sich aber bewährt die Nachtwanderung in klein Gruppen durchzuführen und einfach garnichts zu machen. wenn man als Leiter Lieder und Witze unterdrückt machensich die Kids auch so ganz verückt so nach dem Motto "davorn ist das so du nkel da passiert bestimmt gleich etwas".
was auch gut kommt ich bring den Kindern immer bei das Wildschweine nach Maggi riechen (ist wirklich so) und dann wird vorher auf dem Weg 2 Flaschen Maggi verteilt und schon denken die Kinder an die bösen Schweine wenn es dann noch im Wald raschelt ist die Panik groß. Ich hab das vor paar Jahren mal gemacht und 300m weiter hat es wirklich nach Maggi gerochen, da hab ich auch doof geguckt.
meiner erfahrung und meinung zu nachtwanderungen
ich fahre nun seit 10 Jahren mit zum brahmsee in ein Zeltlager, mitlerweile bin ich seit 4 jahren ehrenamtlich als betreuer mit dabei.
in meiner zeit als teilnehmer war das natürlich immer sehr aufregend, da wir in der nähe ein bundeswehrgelände haben,was uns zu verfügung steht. daher wir recht viele möglichkeiten.
als ich mit 12 das erste mal dabei war, gab es schon ängste die nächte danach, da unsere betreuer eh die nächste schon immer gruselten an unseren zelten war das schon immer sehr aufregend aufs klo zu gehen ider dergleichen.
ich denk mal in diesem alter ist man zum erstnemal vlt von den eltern auf eine längere zeit getrennt, dann kann sowas einen schon sehr beinflussen oder alpträume oder folgeängste entshen lassen.
Daher muss man die gruppe gut kennen und die nachtwanderung anpassen.
da wir immer nur so 14-19 jährige dabei hatten konnten wir viele ideen verwiklichen
opitmal ist halt das bundewehrgelände wo bauchhohes gras wächst und es volkommen dunkel ist und man immer neue stecken wählen kann.
mit taschenlampen sind halt nur immer die betruer ausgerüstet, handy sind auch verboten.
ich zähl mal paar aktionen auf die wir in den letzten 10 jahren druchgeführt haben an die ich mich erinnere
- masken sind klar
- eine betruerin wurde entführt und hing am strick am baum
- motorsägengeräusch
- ein brenndes kreuz
- rauchbombe wo ein feuer dies alles erhält
- feuerwerk
-vogelschrek
- mit musikboxen geräsuche und gruselige musik abspielen wenn strom vorhanden ist /generator
-nasse tücher in den weg hängen
-im gelände gab es mehrer punkte
- ein kreuz mit tierknochen am wegesrand die erleuchtet sind
hoffe die tipps helfen euch
Oh, lass mich raten eure Freizeit ist keine kirchliche Freizeit. Ein brennendes Kreuz würde bestimmt einige Probleme mit den Geistlichen die und begleiten verursachen.
Solltet ihr übrigens mal Rauchbomben selbst herstellen wollen um zu sehen was dahinter steckt. Man nehme Kaliumnitrat + Zucker. 1:3 mischen. Effektiver wird das Gemisch wenn es geschmolzen wird. Dann nimmt man am besten statt Zucker Sorbit. Sorbit kramelisiert nämlich nicht. Danach nur noch anzünden.
Und nun für alle die meine das sein ein Klacks kommt noch der Warnhinweis:
VORSICHT: Kaliumnitrat ist ein ziemlich guter Brandbeschleuniger und ein Bestandteil von Schwarzpulver. Deswegen bekommt man ihn auch nur in der Apotheke und auch nur unter bestimmten Auflagen. Desweiteren sollet ihr beim einschmelzen darauf achten das ihr unter freiem Himmel seid und im Umkreis nichts brennen kann und der Topf darf danach nicht mehr zurück in die Küche. Was auch selbstverständlich sein sollte nicht Unmengen davon erhitzen. Kleine Mengen reichen schon. Kommen wir nun zum Rauch. In geringen Mengen ist er nicht Gesundheitsschädlich. Das haben mir nun mehrere Chemiker versichert. Allerdings konnten sie mir die geringe Menge auch nicht weiter definieren. Und auch geringe Mengen können für einen schon schädlich sein also NIEMANDEN durch den Rauch gehen lassen und auspassen wohin der Wind ihn trägt.
Solltet ihr das ausprobieren und es geht was schief übernehme ich keine Haftung, weiter wird sich der Betreiber dieser Seite auch von jeder Haftung freisprechen. Jeder ist selbst dafür verantwortlich wie er damit umgeht. Schließlich können wir euch nicht beaufsichtigen. Dies ist auch keine Anleitung irgendwelche Bomben zu bauen sondert dient dem Zweck dem Leser zu veranschaulichen wie gekaufte Rauchbomben funktionieren und welche gefahren davon ausgehen können.
Ich hoffe ich habe jetzt nichts vergesse. Sollte einem der Admins dieses Thema zu heikel sein, bitte löschen.
Tierknochen, vor allem etwas größere, bekommt man ganz gut in einem Schlachthof mit angeschlossener Fleischerei.
Ich muss zugeben das wir ien kirchlicherverien sind...
da die nachtwanderung von meheren gruppen organiesiert wurde, sportverein zb... wurde das aufgeteilt..
klar brennendes kreuz ist eig das letzte was man machen würde
Rauchbombe: da wir in nem waldgebiet sind und meist brandgefahtr stufe 1-3 ist, glaube ich nicht das das si ne gute idee wäre ^^ kan man sich aber merken
Ähm Björn die Ideeen Kreuz und Rauchbombe sind doch von dir. Ich habe deinen Artikel so verstanden das du das auf Ferienfreizeiten schon druchgeführt habt.
stimmt schon xD
aber die rauchbomben die wir hatten, von denen geht keien feuergefahr aus..
ok mit dem brennenden kreuz das stimmt allerdings..kp da war ich 14^^ kp wie die das da gehändelt haben,,,die letzten jahre in den ersten 2 sommerferienwochen war es auch recht heiss immer
und war an so was nicht zu denken mit offenem feuer...
danke nochmal
dieses kaliumnitrat bekomme ich einfach in der apotheke???
wie ist der kostenaufwand??
wenn Christian schreibt: auch nur unter bestimmten Auflagen wird es wohl auch nicht ganz so einfach sein aber davon habe ich keine Ahnung und vielleicht kann Christian noch einmal kurz schildern was das für Auflagen sind.
Ich hatte im letzten Camp auch noch einige erfahrungen gemacht: zum einen kann ich ein Megaphone im Wald empfehlen über das gekeucht wird und ein locker gefühlter Strohsack an dem ein 20 meter langes Seil befestigt wird ( seil über eine Ast schmeißen der über den Weg gewachsen ist dann das Seil mit an dem Sack befestigen, nicht das ende, sodass der Sack knapp über den Boden hängt und dann mit dem Seilende in den Wald gehen... Sack ranziehen und wenn die Gruppe kommt kurz vorher loslassen)
Ich kann mich Frank nur anschließen ein Betreuer der mitläuft sollte die Gruppe immer zur Ruhe auffordern und auch nicht durch den Wald rennen sodass man ihn ganz bewusst wahrnimmt.
P.S.: lustige Geschichte von einer NW diesem Sommer: Eine Betreuerin hat sich direkt an den Wegrand gehockt, um zu schreien, wenn die Gruppe vorbei kommt. Ja so hockte sie dort und ich kam mit meiner Gruppe und sie schrie, ich wusste es vorher nicht und habe mich kurz in meiner Gruppe umgeschaut und habe nur jemand mit weißen Pullover vor mir hocken sehen mit den Kopf auf den Knien... ja so kam es dann das Ich gleich versucht habe die am Boden hockende Person zu trösten und zu ermutigen, bis ich dann merkte, dass es eine Betreuerin war ...
Nein Kaliumnitrat bekommt man nicht einfach in der Apotheke. Schonmal was von Salpeter gehört? Kaliumnitrat gehört zu dieser Gruppe. Im Grunde kann man auch andere Nitrate nehmen, sind aber nicht ganz so effektiv. Die Auflagen sind das man in der Apotheke angeben muss wofür man das brauch und man muss seine Adresse hinterlegen. Wenn ich mich richitg erinnere wird das auch irgendwohin gemeldet. Da bin ich mir aber grad net mehr sicher. Zumindest in der Apotheke sollte man nicht sagen das man das für Rauchbomben brauch. ;-)
Wo die kosten liegen kann ich auch nicht wirklich sagen. Ein Onkel von mir brauch Kaliumnitrat in größeren Mengen. Wenn ich was brauche kann ich mir was nehmen.
Was mit noch gerade einfällt zum Megaphone. In verbindung mit einem kleinen Strobo kommt das ganz gut. Gibts auch batteriebetrieben. Einfach mal googlen. Sind zwar net groß aber für Nachtwanderungen reichen sie.
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