Altersunterschied
von Unbekannt (12.07.05 12:27:36)Was sagt ihr zu Lagerleitern die Gleichaltrige Betreuer und Teilnehmer haben?
Wie ist der minimale Altersunterschied zwischen Teilnehmer und Betreuer?
Meiner Meinung nach sollten mind. 4 Jahre Altersunterschied sein und gleichaltrige Betreuer lehne ich aus pädaogischen Gründen komplett ab.
Bin gespannt auf eure Meinungen....
Also wenn Kids und Betreuer gleichaltrig sind ist wirklich irgendwas falsch gelaufen. Dazwischen kann keine Autorität, kein Pflichtbewusstsein und auch nicht die Möglichkeit existieren Strafen zu vergeben oder Belobigungen auszusprechen. Wer jetzt sagt, das könnte ja ein älterer Betreuer machen, würde mir insofern folgen, dass ich sage, dass man diese als "Hilfs"-Betreuer deklarieren könnte - mit klar eingeschränkten und definierten Aufgaben und Zuständigkeiten ... und das auch nur im Notfall.
Die Größe des Altersunterschiedes würde ich von den Jahren abhängig machen: Wenn es für Kids bis 13 Jahre ist, kann man mit 16-jährigen Betreuern gut arbeiten. Wenn es eine Jugendfreizeit bis 19 ist, so kann ein Betreuer auch "nur" 20 sein ...
Bei uns auf Lager sind die ältesten Teilnehmer 15 Jahre alt und die jüngsten Betreuer 16. Diese Situation kommt bei uns dadurch zustande, dass die jeweils neuesten Jugendgruppen (9jährige Kinder) von den neuesten Leitern (so ca. 16 Jahre alt) übernommen werden und diese halt dann auch auf Lager mitfahren. Und von daher ist es schwierig, eine "Alterslücke" zwischen Teilnehmern und Betreuern zu haben, wenn sich das Alter der Teilnehmer über einen so weiten Bereich gerstreckt und das ganze auch noch an regelmäßige Gruppenstunden in der Pfarrei gekoppelt ist.
Allerdings bleiben dann halt die bereits genannten Probleme zwischen nahezu gleichaltrigen Betreuern und Teilnehmern nicht aus, gerade wenn gute Freunde aufgrund eines Altersunterschiedes von 1 oder 2 Jahren zum Teil schon Betreuer und zum Teil noch Leiter sind.
Andererseits denke ich, dass viele der Jugendliche die Motivation zur Mitarbeit als Betreuer (und auch allgemein in der Jugendarbeit) verlieren würden, wenn sie nach ihrem letzten Lager als Teilnehmer mehrere Jahre warten müssten, bis sie aus Altersgründen als Betreuer eingesetzt werden.
Selbst bei Vereien finde ich das etwas bedenklich. Wie ich schon im andren Forum geschrieben habe: damit baut man eine Hierarchie auf, wo keine Hierarchie sein sollte, nämlich unter Gleichaltrigen.
Ansonsten teile ich die Meinung von Christian. Und Hilfsbetreuer ist auch so eine Sache, wie du gesagt hast nur im absoluten Notfall. Entweder ist das Team gleichgesetellt oder ich muss den Kindern was vorlügen. Betreuer mit weniger Rechten, macht wirklich nur sehr sehr begrenzt Sinn und wirkt destruktiv auf das restliche Team.
Das der Mensch im andren Forum von der Diakonie kommt, lässt mein ganzes Weltbild zusammenbrechen. Ich kenne einige von der Diakonie, aber was die zum Teil fordern geht genau um 180 Grad in die andere Richtung *gg*
Bei uns gibt es vier Altersstufen, die ältesten "Kinder" sind 14 bis 17 Jahre alt und werden dann Leiter. Sie dürfen in allen, außer der ältesten Stufe Leiter werden, dort erst, wenn sie 3 Jahre in einer anderen Stufe waren und so keine, mit denen sie selbst in der Gruppe "Kind" waren noch drin ist. Das ist eigentlich optimal, für uns jedenfalls...
Gleich alterige Leiter und Teilnehmer; das hat schon etwas problematisches na sich. Solange die geichalterigen miteinander "spielen" ist es meiner Ansicht kein Problem. Sobald jedoch irgendwelche Regeln durchgesetz werden müssen treten Schweirigkeiten auf.
Stellt euch mal vor einer schickt einen anderen , der das selbe Alter hat ins Bett und versucht dort für Ruhe zu sorgen! Das funktioniert garantiert nicht!
Wir arbeiten auch mit dem Leiter-und-Hilfsleiter-System und dieses Funktionier bei uns.
Jeder, der einen sogenannten "Grundkurs" besucht hat erhält den Hilfsleiterstatus. Diese sind dann ungefähr 14 jährig. Sie haben etwas mehr Rechte als die TNs, müssen jedoch durchs ganze Lager die (SPIEL-) Gruppen leiten.
Hat man dann als 16 jährigen (oder älter) den "Gruppenleiterkurs" besucht. Ist man vollständiger Leiter mit allen Rechten und Pflichten.
So funktionier es gut; die HLs werden immer mehr in die Leiterrolle integriert, haben jedoch nicht "Macht" über die TNs.
also bei uns kann es schon mal vorkommen, das die betreuer nicht viel älter sind als die TN, aber ich finde man kann das nicht von vornherrein schlecht machen,ich denke, das kommt darauf an, ob der betreuer die TN schon kennen oder sogar mit denen in einer klasse ist, dann könnte es zu problemen kommen, aber ich denke nicht das es von vornherein unmöglich ist ein autoritätsverhältnis zwischen fast gleichalten Jugentlichen hinzubekommen!
Es geht auch um moralische Fragen.
Stell dir die einfache Frage ob es fair ist.
Du kannst keinem Gleichaltrigen die Veranwortung für einen anderen Gleichaltrigen geben!
Ich habe es selbst miterlebt bei mir. Auf meiner ersten Freizeit war der Altersunterschied sehr gering zu den Teilnehmern. Die "Kinder" warn für mich keine Teilnehmer sondern am Ende Freunde. Ich hätte niemals Strafen aussprechen könne, Streite schlichten könnnen usw.
Wenn jemand in einer solchen Situation dennoch tut zerstört er das Verhältnis zu den Freunden. Da auch: stell dir die Frage wie du dich fühlen würdest wenn sich jemand aus deinem Freundeskreis als Betreuer aufspielen würde.
Von daher mache ich es nicht von vorneherein schlecht, sondern ich habe es selbst erlebt. Sicher habe ich eine Weile gebraucht um das zuzugeben. Hättest du mich auf der Freizeit gefragt, hätte ich das alles weit von mir gewiesen. Aber wenn man es objektiv betrachtet, gibt es nur eine Ansicht zu der Sache.
Wir haben zur Zeit dasselbe Problem in der Vorbereitung auf unser Zeltlager.
Die Gruppenleiter, die dieses Jahr neu eine Gruppe übernommen haben, sind genauso alt wie diejenigen, die - ob
aus Tauglichkeitsgründen oder einfach deshalb, weil nunmal nicht mehr Kids da sind als für zwei neue Gruppen -
dieses Jahr noch nicht als Gruppenleiter und deshalb nicht als Betreuer mit ins Lager fahren. Allerdings verhält
es sich bei uns ähnlich wie bei Roland, dass es eben die Leiter gibt, die alles entscheiden dürfen (die älteren auch erfahrenen),
und die neuen Leiter, deren Aufgabe es hauptsächlich ist, die Gruppen im Lager zu leiten, nicht aber über
andere TN zu richten.
Zwar gibt es bei uns kein offizielles System mit Hilfsleiter und Leiter, doch dieses Verhältnis regelt sich alleine
schon aufgrund dessen, dass wir uns alle sehr gut kennen, sodass durchaus auch mal ein "ernstes Wörtchen" möglich
wäre, falls sich ein junger Leiter zuviel zumutet.
Ein größeres Problem gibt es bei der Regelung der Ins-Bett-geh-Zeiten. Bis vor einem Jahr galt immer die Regel,
Leiterrunde solange sie will, TN gehen Mitternacht ins Bett. Seit letztem Jahr allerdings besteht dieses Problem
der gleichaltrigen Mitglieder der Leiterrunde und TN. Nun wollen wir es so lösen, dass grundsätzlich alle ab 16
sich die Nacht frei um die Ohren schlagen können, alle drunter müssen um 24 Uhr ins Bett, was natürlich dann auch
die Leiter unter 16 betrifft. Vorgeschlagen wurde nun eine Sonderregelung, die man dann für die 14-15jährigen treffen
sollte, je nach Nacht, doch davon halte ich absolut nichts, da das absolute Willkür unsererseits, also der älteren
Leiter wäre, und dadurch nur noch mehr Misstrauen entsteht. Habt ihr vielleicht eine Idee, wie man das lösen könnte,
bzw wie regelt ihr das?
Naja...so schwer es auch fällt. Der Verantwortliche sollte eine Entscheidung treffen, diese begründen und dann kann man meckern, aber die Entscheidung wird befolgt.
Das ist so eine Sache, die wirst du nicht durch diskutieren aus der Welt schaffen können. Letztendlich läuft sowas meiner Erfahrung nach immer auf eine Entscheidung der Verantwortlichen raus.
Aber ich würde auch keine Sonderregelungen treffen. Mich wundert es wirklich das eure Eltern und Kinder solche jungen Betreuer akzeptieren. Unsere Kids würden in irgendwelchen Situationen in denen sich der Betreuer durchsetzen muss, niemals auf so junge Leute hören.
War bei uns auch so, das die Betreuer die so 14/15 waren meist mehr oder weniger ignoriert wurden, obwohl die gruppe "nur" 8-13 war. Das musste halt von uns ausgeglichen werden, aber um die Kids zu beschäftigen waren die gut geeignet.
Ich finde es wichtig, dass sich Jungdliche für solche Dinge engagieren. Da ist es meiner Meinung nach nicht so schlimm, wenn einzelne Betreuer gleichaltrig mit einzelnen Teilnehmern sind. Solang es noch genügend ältere Betreuer gibt, sehe ich da kein Problem.
Natürlich hängt das auch sehr stark vom Verantwortungsbewusstsein der jungen Betreuer ab, aber wenn man die Betreuer so einschätzt, dass sie sich ihrer Aufgabe bewusst sind und nicht zwischendrin die Rollen (Betreuer - Teilnehmer) wechseln sehe ich da gar nicht so große Probleme.
Es verschlägt mir langsam echt die Sprache. Ich halte sowas für unverantwortlich gegenüber den Kindern und den jungen Betreuern.
Es geht hier doch nicht um das Engarment, sondern um eine gewisse Qualität und pädaogische Grundsätze. Sicher kann man Jugendliche auch ohne einen Betreuer (oder Hilfsbetreuer) Status auf Freizeiten einbinden.
Es gibt Gruppenstunden, Spielmobile, Seminare, und und und
Und hinter jedem erfahrenen Freizeitbetreuer (und späteren Leiter) steht Erfahrung. Die kann ich Jugendlichen auch in einem sicherern Rahmen ohne Experimente, Fehlschläge und mit weniger Kraftanstrengung vermitteln. Es ist was tolles wenn Jugendliche dafür Interesse zeigen, aber das heißt nicht das ich die Augen vor allen Problemen schließen kann und sie dann gleich als Betreuer auf Freizeiten in ihrer Altersklasse mitnehmen muss.
Ich denke das hat auch überhaupt nichts mit Verantwortungsbewusstsein eines jungen Betreuers zu tun. Es geht nicht um das Bewusstsein, sondern um die Verantwortung selbst. Erzähl mal an der Uni das ein Gleichaltriger Verantwortung im Rahmen eines Betreuers für andere Gleichaltrige übernehmen kann...
Überlegt doch mal in welche Rollen ihr die jungen Betreuer zwingt! Und nochmal: es ist absolut unfair gegenüber den Teilnehmern.
Übrigens müsst ihr bei dieser Sache im Voraus die Eltern informieren. Wenn etwas passiert und es kommt raus das ihr die Aufsicht einem Gleichaltrigen übertragen habt, kanns Ärger geben.
Weiter werde ich mich zu dem Thema zurückhalten. Ich denke ich habs oft genug gesehen und selbst erlebt (und refelektiert) um zu wissen das meine Aussagen nicht von der Hand zu weisen sind. Diverse Hauptamtliche teilen meine Meinung und sogar (man höre und staune) in juleica Kursen wird diese Sache so gesagt :-)
Ich kann nur empfehlen mal bewusst die Rollen und Verhaltensweisen zu beobachten. Ihr werdet feststellen das es nicht so unproblematisch ist wie es sich zum Teil anhört...
Hallo Chris, Hallo alle anderen
Was ist denn deiner Meinung nach der kleinest Altersunterschied, der sein darf?
Wie möchtest du Erfahrung sammeln, ohne die gelegenheit dazu zubekommen?
(Bei uns gibt es einmal im Lager einen Hilfsleitertag, resp. einen Demokratietag... was dies genau ist, werde ich später erklären...)
Ich denke, bei der ganzen Diskussion muss man zwischen zwei grundsätzlichen Modellen van Freizeiten unterscheiden:
1. Die Freizeit ist eine eigenständige Veranstaltung oder nur für eine kleine Gruppe. Da ist es natürlich nur zu empfehlen, wenn zwischen Teilnehmern und Betreuern aus den bereits genannten Gründen ein Altersunterschied von ein paar Jahren ist.
2. Die Situation wird allerdings deutlich komplizierter, wenn die Freizeit (wie bei uns) sozusagen der Höhepunkt (zumindest wird as so von vielen gesehen) der regelmäßigen Jugendarbeit in der Pfarrei, im Verband, usw. ist.
Um das Problem "kein Altersunterschied" zu lösen, gibt es drei Varianten:
a) Man darf erst ab einem betimmten Alter Betreuer auf der Freizeit sein (z.B. ab 18 bei 15jährigen Teilnehmern). Dies hätte zur Folge, dass die Gruppenleiter der jüngeren Gruppen (Einstiegsalter für Leiter ist bei uns 16) nicht mit auf die Freizeit dürfen.
b) Man setzt die obere Altersgrenze für die Teilnehmer herunter.
c) Es gibt zwei getrennte Freizeiten für jüngere und ältere Teilnehmer mit den entsprechenden Betreuern.
Ich halte keines dieser Modelle für sinnvoll. Daher gibt es für uns nur die Möglichkeit, dass die ältesten Teilnehmer und die jüngsten Betreuer nahezu gleichaltrig sind.
Dieses Modell bietet den jungen Leiter die Möglichkeit, in die Rolle hineinzuwachsen. Ich lasse lieber einen 16jährigen über 1-3 Jahre in die Rolle als Freizeitenbetreuer hineinwachsen und habe dann einen "vollwertigen" Betreuer (sorry, aber mir ist gerade kein besseres Wort eingefallen), der noch ein paar Freizeiten lang aktiv ist, als dass jemand das erste Mal mit 18 oder 20 als Betreuer ist und nach wenigen Jahren, wenn er ein bisschen Erfahrung gesammelt hat, aus Altersgründen schon wieder aufhört.
Außerdem gibt es auf einer Freizeit genügend Aufgaben, die problemlos auch von Betreuern übernommen werden können, die fast das gleiche Alter haben wie die Teilnehmer, z.B. bei der Programmgestaltung. Für größere Probleme sind normalerweise eh die älteren Betreuer aufgrund ihrer Erfahrung eher sensibilisiert, so dass Aufgaben wie Strafen verhängen, Streit schlichten normalerweise eh an den älteren Leitern hängen bleiben.
Da kann ich Dir wirklich nur zustimmen, Markus, das sehe ich genauso! Bei uns trifft eben zweiter Fall zu, sodass
wir auch immer wieder vor dem Problem sänden, irgendeine Altersgruppe einschränken zu müssen, sofern wir einen
gewissen Altersabstand einhalten wollten. Wir wollen dies aber nicht tun, weil man damit auch immer einen
Teil der Leute aus der Gemeinschaft - zumindest für einen gewissen Zeitraum - ausschließt, diese Leute dann oft
den Anschluss an die Gruppe verlieren und vielleicht nicht wieder zurückkommen, um dann als neue Leiter tätig zu
sein. Und das wäre irgendwo ja auch das Ende einer solchen Fahrt, wenn keine Leiter mehr zur Verfügung stehen.
Hallo zusammen,
ich möchte mich heute auch mal zu Wort melden. Ich habe als Jugendwart mit 23 angefangen und die "Kids" waren zwischen 14 und 20 Jahre. Respekt hängt nicht vom Alter sondern von Verhalten gegenüber den "zu Betreuten" ab. Es ist durchaus denkbar, daß 12 jährige sich von einem 14-15 jährigen sehr wohl etwas sagen lassen.
Aber die andere Seite ist auch klar, wie groß darf die Schere nach oben werden?
Ich bin heute 41 und wollte schon vor 2 Jahren aufhören, aber meine Jugendgruppe hat mich immer wieder überredet weiter zu machen.
Obwohl ich persönlich der Meinung bin, dafür schon "zu alt" zu sein.
Also Fazit:
Es geht nach beiden Seiten, nach unten und auch nach oben. Wenn es der Gruppe aber Spaß macht, sollte sich hier keiner darüber aufregen sondern jeden seine "freiwillige Jugendarbeit" machen lassen. Die Jugendbetreuer mit 14-15 von heute sind schließlich diese, die wie ich mit 41 vielleicht immernoch in der Jugendarbeit tätig sind und es Ihnen und der Jugendgruppe Spaß macht und nur aber auch nur das ist Wichtig und nicht die Altersunterschied-Schere!
Heiko
Hallo
häufiger mal TN die gleich alt oder älter als mancher Betreuer was aber dadurch kommt das unser Leiter in einer Behindertenwerkstadt arbeitet und so Leute mitgebracht.
Sie haben sich sehr gut intergriet und keine vorteile aus ihrem alter gezogen.
MFGJag12
Also bei uns kann es auch vorkommen, dass die Betreuer nur 1 Jahr älter sind als die TN, weil es auch bei uns so ist, das frühere TN hinterher als Betreuer mitfahren.
Bis jetzt hatten wir damit noch keine Probleme.
Als ich selbst noch als TN bei einer Ferienfahrt mitgefahren bin war ich sogar 2Monate älter als mein Betreuer, was ich allerdings erst weiß, seit ich mit ihm zusammenarbeite.
Ich bin auch der Meinung, dass man das nicht immer am Alter festmachen kann, sondern von der Person. Wenn man den Betreuer kennt, und weiß wie zuverlässig etc. er ist, ist es nicht ganz so wichtig wie alt er ist (es ist natürlich Vorraussetzung, dass genügend Volljährige Betreuer mitfahren).
Gruß
Tigusami
Hallo an alle,
bei uns im Verein ist das mit den Betreuern so, dass es durchaus auch mal vorkommen kann, dass Teilnehmer und Betreuer das gleiche Alter haben. Wir bemühen uns unsere Jugendlichen recht früh an verantwortungsvolle Tätigkeiten heranzuführen. Probleme damit hatten wir bislang eigentlich auch nicht, da über den jungen Beteuern immernoch ein älterer drüber steht, der darauf achtet dass zwischen den Betreuern und Teilnehmern nichts schief läuft.
MfG Martin
Ich halte Betreuer, die zwischen 16 und 18 sind, für bedenklich, da sie meiner Meinung mit der Meisterung gewisser Situationen einfach überfordert sind. Wenn man 10 Jahre älter ist, dann sieht man bestimmte Sachen einfach viele Dinge aus einer anderen Perspektive. Sie sollten bis zur Volljährigkeit von den Älteren lernen, sie unterstützen und später in die Aufgaben hineinwachsen.
Bei und ist es so, dass die jüngeren sehr früh mit Verantwortung in Berührung kommen. Nur zur Erklärung: wir sind eine Kindereisenbahn in Berlins Osten. Unsere Kinder erreichen in jedem Winter im Rahmen einer Ausbildung eine neue Verantwortungsstufe. Beispiel: 13jährige verkaufen Fahrkarten (Verantwortung im Umgang mit Geld) und 15jährige stellen die Fahrwege für die Züge (Verantwortung im sicheren Betriebsablauf). Die Kinder und Jugendlichen werden durch einen mind. 18jährigen betreut, der zu seiner Unterstützung immer einen 15 bis 17jährigen an seiner Seite hat. Bei uns funktioniert das Prinzip sehr gut.
hey
also bei uns gehen Kinder bis 13 Jahre mit. Nach der Konfirmation und nach einer erfolgreichen Ausbildungswoche zum Betreuer können diese bei uns als vollwertige Betreuer mitfahren.Klar haben diese Jungen nicht die Erfahrung wie alten Hasen. Aber das haben wir denk ich mal geschickt gelöst. Wir haben für jede Gruppe mind. einen Betreuer der über 18 ist und schon länger dabei ist, einen weiteren der auch schon mind einmal dabei war und halt eben einen dieser Jungen. So kann der neue aus den Erfahrungen der beiden anderen Betreuer lernen oder Hilfe suchen bei den beiden oder bei dem Rest des Betreuerteams. So verfahren wir schon seid mehreren Jahren und haben damit eigentlich nur gute Erfahrungen. Sollte es doch einmal zu Problemen kommen versuchen die Gruppen es erst einmal untereinander zu lösen wenn dies aber nicht geht haben wir jeden Abend eine Mitarbeiterbesprechung wo dies besprochen werden kann.
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