Diskussionsplatz - organisatorische Fragen
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Wenn ihr ein einem Lager seit, dann macht ihr sicher auch ab und zu eine Wanderung, eine Schatzsuche oder ähnliches.
Viele sind immer motiviert, jedoch gibt es hinten immer ein Grüppchen, dass immer sehr langsam und demotiviert ist.
Habt ihr mir irgendwelche Tipps und Tricks, wie man die hintersten Kinder zum weiterwandern motivieren kann?
Ganz wichtig ist es ein Ziel vor den Augen zu haben. Kenne das Problem noch sehr gut von mir als Kind *gg*
Für die Jungs ist es oft super einen Berg zu besteigen (wnen vorhanden, versteht sich). Am Besten einen mit Gipfelbuch weit weg von den Touristen. Etwas einzigartiges und besonderes eben. Diese Aussicht kann Wunder bewirken. Ist eben ein Abendteuer. Manchmal nicht ganz ungefährlich, weil es eben Berge sein müssen die etwas abseits liegen und man meistens auch etwas klettern muss.
Daher immer jemanden mitnehmen der sich auskennt mit den Sicherungsgurten usw.
Ansonsten auf dem flacheren Land einfach die Wanderung am nächsten McDonalds oder BurgerKing vorbei führen lassen. Bevor die ersten meckern: *gg*
Einmal MacDonalds in einer Freizeit halte ich für vollkommen in Ordnung und in keiner Weise schädlich :-)
Also was bei Tageswanderungen bisher immer funktioniert hat, ist den Kindern irgendwelche Rätsel (z.B. Kriminalfälle bzw. -rätsel (Vorschau)) lösen zu lassen. Vorausgesetzt der Betreuer ist entsprechend geduldig, so kann ein Rätsel schonmal zwei Stunden dauern.
Was aber ansonsten auch immer recht gut klappt ist, sich einfach über etwas anderes mit dem Kind unterhalten (Haustiere, Familie, etc.). - dabei merken diese dann gar nicht mehr, dass sie laufen ;-)
Abklären wo die Gründe für die Lustlosigkeit liegen. Singspiele machen, Postenaufgaben lösen, hintere Teilnehmer Karten lesen lassen, Ausbildungsstopps einlegen (z.B. Kompass, Naturkunde), "Trödler" müssen eine Aufgabe erfüllen (Abwaschen), Unterwegs kurze Spielpausen einlegen. Spannendes Ziel wählen (Burg, Turm, Sehenswürdigkeit).
Keine langen Strassenwanderungen, nicht endlos in der grössten Hitze gehen, keine eintönige Route, keine Schlaufen oder gar den gleichen Weg zurück.
Natürlich jammern die Jungs gerne während der Tour, sind aber dann schlussendlich doch stolz auf ihrer Leistung.
Was auch ganz gut funktioniert neben kleinen Spielen oder Aufgaben ist nicht das übliche Lunchpaket mit Brot.....
sondern mal anders kleines koch/lagerfeuer machen würstchen grillen oder "Eikartoffeln" (hab das rezept bereits im Grik gesehen), oder spieße oder mais
und auch lustig ist wenn man wege wählt bei denen man etwas "finden kann" im Wald: Nüsse, Pilze, Wiesenkräuter, Kirschen... aber grad bei Pilzen und schwammerl braucht man nur jemanden mit der sich ein bisschen auskennt sonst ist das nciht so tragisch
macht den kids unheimlich spass weil das mal was ganz anderes ist vor allem die aus der Stadt
Die bisherigen Vorschläge sind eher für jüngere Teilnehmer geeignet.
Hat vielleicht auch noch jemand eine Idee wie man eine Gruppe mit älteren Teilnehmern (12-17) zu einer kleinen Wanderung motivieren könnte bzw. wie man eine Wanderung auch für diese Altersgruppe noch interessant gestalten könnte?
Die "Berg-besteigen" Methode ist altersunabhänig. Da reizt es mich sogar als Betreuer mitzulaufen (obwohl ich auch etwas wanderfaul bin wenn Kids dabei sind).
Ansonsten würde ich mir ein Ziel suchen. Ein Kino zum Beispiel oder eine Ausstellung, irgendein nettes Museum (aber bitte kein Heimat-Museum *gg*). Es muss einfach ein Sinn hinter der Schufterei sein, dann läufts auch.
Und was tut man, wenn man das Ziel erreicht hat und auf dem Rückweg ist? Motivation nun gesunken auf 0.01?
Eigentlich nicht, das lief bei uns dann auch immer ganz gut. Alle wollten ja nach Hause und Gesprächsstoff hat man nach einem netten Ziel auch genug für den Weg.
Vielleicht kann man da aber auch noch mit nem Lagerfeuer oder irgendwas in die Richtung nachhelfen. Zur Belohnung gibts dann eben Steaks und Stockbrot zu Hause :-)
Eine grosse Motivation für den Rückweg ist es, wenn es nicht den selben Weg zurück geht!
Postenlauf integrieren
Aufgaben müssen gelöst werden
verschiedene Routen wählen
ein Stück in einem Fluss wandern (eignet sich für den Hinweg eher weniger)
unterwegs ausgefallene Fotos machen
Hier sind noch zwei Sachen die, wie ich meine, auch zur Motivation beitragen und eine Wanderung, trotz der ungewohnten Anstrengung und der damit verbundenen Müdigkeit, zu einem positiven Erlebniss werden lassen:
Es sollen nicht immer die gleichen Leiter vorne weg laufen und die gleichen Leiter hinten am Ende rumhängen und schon gar nicht während der ganzen Wanderung als eigene geschlossene Leitergruppe laufen. Die Leiter sollten abwechselnd vorne, in der Mitte und hinten mitlaufen und, wie bei allen Aktivitäten, zeigen, dass sie selbst Spass an der Sache haben, sogar wenn sie selbst müde sind und die Füsse schmerzen.
Während einer Wanderung bieten sich immer wieder Gelegenheiten um mit allen möglichen Teilnehmern unbefangen zu reden. Die Kinder merken dies schnell und kommen von selbt auf die Leiter zu. Dies trägt dazu bei ganz unbefangen eine gute Vertrauensbasis zu schaffen.
Bei kleineren Kinder, Teilis oder wie auch immer man sie nennen will helfen meistens noch die guten alten Gummibärchen. Man muss bloß darauf achten sie nicht zu früh herauszurücken sonst wird es am Ende schwer sie noch zu motivieren. Sinnvoll ist es auch, falls ein Teamer die Strecke vorher ablaufen kann einfach ein paar tolle Sprüche am Wegrand aufzuhängen. das funktioniert bei uns sehr gut.
Gruß Tobias
Was sehr gut funktioniert aber für die Leiter mit einigem Aufwand verbunden ist, ist die thematische Einbettung einer Wanderung. Auf der Wanderung passieren Elemente der Lagergeschichte. Das heisst die Figuren tauchen zwischendurch auf oder laufen verkleidet mit, beim Lunchhalt gibt es ein Rollenspiel etc. Die bereits erwähnten Postenaufgaben, Rätsel etc. lassen sich gut in sowas einbinden.
Wir haben das zum Beispiel mal mit Robin Hood gemacht. Am Wanderungstag fand das grosse Pfeilschiessen statt (beim Lunchhalt) anschliessend kam die Flucht zurück in den Wald, bei der wir noch auf zahlreiche Leute trafen, die Robin halfen. Weil die Kinder wissen wollten wie es weitergeht, hatten wir bei dieser Wanderung keine Motivationsprobleme.
Auch Tom Saywer eignet sich gut. Machbar ist alles, besonders geeignet sind aber geschichten oder Teile davon, in denen die Akteure auch unterwegs sind.
Ansonsten finde ich singen und Singspiele (Nach dem Muster von 99 bottles hanging on the wall etc.) sehr gut geeignet. Wenn die Kinder nicht mehr daran denken, dass ihnen eigentlich die Füsse wehtun oder sie keine Lust mehr haben, geht es gleich viel besser. Voraussetzung ist allerdings,dass die Leiter laut genug singen. Perfekt klingen muss es aber nicht.
Für mich klingt das ein wenig nach: "Jetzt wird gewandert und wir boxen das durch".
Warum macht ihr denn eine Wanderung, wenn ihr so Probleme habt die Kinder / Teilis zu motivieren?
Wandert doch mit den Freiwilligen, spart euch eine Menge Stress und erlebt einen schönen Tag. Wenn die Kids selbst entscheiden können ob sie mitgehen (und dann ins Freibad laufen z.B.) habt ihr keine Probleme.
Ganz so einfach ist das nicht. In der Schweiz werden Jugendlager oft unter Jugend & Sport angeboten. Das bedeutet, dass man Unterstützung erhält, wenn man bestimmte Auflagen erfüllt. Im Fach Lagersport & Trekking gehört eine gewisse Anzahl Sportblöcke - das heisst auch eine Wanderung - dazu. Man "muss" also tatsächlich wandern. Ich persönlich finde das gar nicht schlecht. In der Schweiz kam letzthin eine Studie raus, die besagte, dass ein grosser Teil der Kinder schon im Kindergarten Bewegungsdefizite hat und zum Beispiel nicht mehr richtig Seilhüpfen können. Viel zu viele Kinder sind auch übergewichtig. Sie zur Bewgung anzuleiten ist also nur gut. Und eine Wanderung ist für viele Kinder ein Erfolgserlbnis - wenn sie es mal geschafft haben. Ich finde sie man sollte sie dabei unterstützen, und die Wanderung so spannend wie möglich gestalten, aber ich persönlich finde schon, dass man auch solche Kids mitnehmen sollte (und bei J&S muss ich das auch), die eigentlich keine Lust haben.
Darüber kann man sich jetzt streiten, da hat jede Organisation so ihre eigenen Meinungen. Ich sehe das schon ähnlich, aber zwingen würde ich deswegen niemand auf einer Freizeit. Aber das ist ja auch nicht das Thema.
In Deutschland ist es auch so das man eine Mittagspause haben muss, um als Kinderholung durchzugehen (und damit Krankenkassenzuschüsse zu bekommen) :-(
Gerne darfst du auf diese Seite verlinken.
Zur Verlinkung aus Beiträgen im Grik verwende den folgenden Code: [AL]1438[/AL] (weitere Informationen zu diesem Code und weitere Codes findest du in Youth and me vom 15.05.07 ab Seite 9). Für die Verlinkung von externen Seite benutze bitte die folgende Url: http://www.grik.de/a1438-Wanderungsmotivation.html
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Wanderungsmotivation
von rolimo (12.05.05 17:59:48)Wenn ihr ein einem Lager seit, dann macht ihr sicher auch ab und zu eine Wanderung, eine Schatzsuche oder ähnliches.
Viele sind immer motiviert, jedoch gibt es hinten immer ein Grüppchen, dass immer sehr langsam und demotiviert ist.
Habt ihr mir irgendwelche Tipps und Tricks, wie man die hintersten Kinder zum weiterwandern motivieren kann?
Kommentar von Unbekannt (12.05.05 18:15:48)
Ganz wichtig ist es ein Ziel vor den Augen zu haben. Kenne das Problem noch sehr gut von mir als Kind *gg*
Für die Jungs ist es oft super einen Berg zu besteigen (wnen vorhanden, versteht sich). Am Besten einen mit Gipfelbuch weit weg von den Touristen. Etwas einzigartiges und besonderes eben. Diese Aussicht kann Wunder bewirken. Ist eben ein Abendteuer. Manchmal nicht ganz ungefährlich, weil es eben Berge sein müssen die etwas abseits liegen und man meistens auch etwas klettern muss.
Daher immer jemanden mitnehmen der sich auskennt mit den Sicherungsgurten usw.
Ansonsten auf dem flacheren Land einfach die Wanderung am nächsten McDonalds oder BurgerKing vorbei führen lassen. Bevor die ersten meckern: *gg*
Einmal MacDonalds in einer Freizeit halte ich für vollkommen in Ordnung und in keiner Weise schädlich :-)
Kommentar von mehlersoft (13.05.05 07:08:11)
Also was bei Tageswanderungen bisher immer funktioniert hat, ist den Kindern irgendwelche Rätsel (z.B. Kriminalfälle bzw. -rätsel (Vorschau)) lösen zu lassen. Vorausgesetzt der Betreuer ist entsprechend geduldig, so kann ein Rätsel schonmal zwei Stunden dauern.
Was aber ansonsten auch immer recht gut klappt ist, sich einfach über etwas anderes mit dem Kind unterhalten (Haustiere, Familie, etc.). - dabei merken diese dann gar nicht mehr, dass sie laufen ;-)
Kommentar von albert (14.05.05 00:17:14)
Abklären wo die Gründe für die Lustlosigkeit liegen. Singspiele machen, Postenaufgaben lösen, hintere Teilnehmer Karten lesen lassen, Ausbildungsstopps einlegen (z.B. Kompass, Naturkunde), "Trödler" müssen eine Aufgabe erfüllen (Abwaschen), Unterwegs kurze Spielpausen einlegen. Spannendes Ziel wählen (Burg, Turm, Sehenswürdigkeit).
Keine langen Strassenwanderungen, nicht endlos in der grössten Hitze gehen, keine eintönige Route, keine Schlaufen oder gar den gleichen Weg zurück.
Natürlich jammern die Jungs gerne während der Tour, sind aber dann schlussendlich doch stolz auf ihrer Leistung.
Kommentar von toodlers (16.05.05 21:02:52)
Was auch ganz gut funktioniert neben kleinen Spielen oder Aufgaben ist nicht das übliche Lunchpaket mit Brot.....
sondern mal anders kleines koch/lagerfeuer machen würstchen grillen oder "Eikartoffeln" (hab das rezept bereits im Grik gesehen), oder spieße oder mais
und auch lustig ist wenn man wege wählt bei denen man etwas "finden kann" im Wald: Nüsse, Pilze, Wiesenkräuter, Kirschen... aber grad bei Pilzen und schwammerl braucht man nur jemanden mit der sich ein bisschen auskennt sonst ist das nciht so tragisch
macht den kids unheimlich spass weil das mal was ganz anderes ist vor allem die aus der Stadt
Kommentar von Firewolf (04.06.05 21:19:12)
Die bisherigen Vorschläge sind eher für jüngere Teilnehmer geeignet.
Hat vielleicht auch noch jemand eine Idee wie man eine Gruppe mit älteren Teilnehmern (12-17) zu einer kleinen Wanderung motivieren könnte bzw. wie man eine Wanderung auch für diese Altersgruppe noch interessant gestalten könnte?
Kommentar von Unbekannt (04.06.05 21:39:00)
Die "Berg-besteigen" Methode ist altersunabhänig. Da reizt es mich sogar als Betreuer mitzulaufen (obwohl ich auch etwas wanderfaul bin wenn Kids dabei sind).
Ansonsten würde ich mir ein Ziel suchen. Ein Kino zum Beispiel oder eine Ausstellung, irgendein nettes Museum (aber bitte kein Heimat-Museum *gg*). Es muss einfach ein Sinn hinter der Schufterei sein, dann läufts auch.
Kommentar von rolimo (05.06.05 11:00:40)
Und was tut man, wenn man das Ziel erreicht hat und auf dem Rückweg ist? Motivation nun gesunken auf 0.01?
Kommentar von Unbekannt (05.06.05 11:18:07)
Eigentlich nicht, das lief bei uns dann auch immer ganz gut. Alle wollten ja nach Hause und Gesprächsstoff hat man nach einem netten Ziel auch genug für den Weg.
Vielleicht kann man da aber auch noch mit nem Lagerfeuer oder irgendwas in die Richtung nachhelfen. Zur Belohnung gibts dann eben Steaks und Stockbrot zu Hause :-)
Kommentar von albert (07.06.05 12:53:57)
Eine grosse Motivation für den Rückweg ist es, wenn es nicht den selben Weg zurück geht!
Postenlauf integrieren
Aufgaben müssen gelöst werden
verschiedene Routen wählen
ein Stück in einem Fluss wandern (eignet sich für den Hinweg eher weniger)
unterwegs ausgefallene Fotos machen
Kommentar von Gerard (07.06.05 14:06:47)
Hier sind noch zwei Sachen die, wie ich meine, auch zur Motivation beitragen und eine Wanderung, trotz der ungewohnten Anstrengung und der damit verbundenen Müdigkeit, zu einem positiven Erlebniss werden lassen:
Es sollen nicht immer die gleichen Leiter vorne weg laufen und die gleichen Leiter hinten am Ende rumhängen und schon gar nicht während der ganzen Wanderung als eigene geschlossene Leitergruppe laufen. Die Leiter sollten abwechselnd vorne, in der Mitte und hinten mitlaufen und, wie bei allen Aktivitäten, zeigen, dass sie selbst Spass an der Sache haben, sogar wenn sie selbst müde sind und die Füsse schmerzen.
Während einer Wanderung bieten sich immer wieder Gelegenheiten um mit allen möglichen Teilnehmern unbefangen zu reden. Die Kinder merken dies schnell und kommen von selbt auf die Leiter zu. Dies trägt dazu bei ganz unbefangen eine gute Vertrauensbasis zu schaffen.
Kommentar von Tobias (07.06.05 14:47:41)
Bei kleineren Kinder, Teilis oder wie auch immer man sie nennen will helfen meistens noch die guten alten Gummibärchen. Man muss bloß darauf achten sie nicht zu früh herauszurücken sonst wird es am Ende schwer sie noch zu motivieren. Sinnvoll ist es auch, falls ein Teamer die Strecke vorher ablaufen kann einfach ein paar tolle Sprüche am Wegrand aufzuhängen. das funktioniert bei uns sehr gut.
Gruß Tobias
Kommentar von kassiopeia (08.06.05 07:58:02)
Was sehr gut funktioniert aber für die Leiter mit einigem Aufwand verbunden ist, ist die thematische Einbettung einer Wanderung. Auf der Wanderung passieren Elemente der Lagergeschichte. Das heisst die Figuren tauchen zwischendurch auf oder laufen verkleidet mit, beim Lunchhalt gibt es ein Rollenspiel etc. Die bereits erwähnten Postenaufgaben, Rätsel etc. lassen sich gut in sowas einbinden.
Wir haben das zum Beispiel mal mit Robin Hood gemacht. Am Wanderungstag fand das grosse Pfeilschiessen statt (beim Lunchhalt) anschliessend kam die Flucht zurück in den Wald, bei der wir noch auf zahlreiche Leute trafen, die Robin halfen. Weil die Kinder wissen wollten wie es weitergeht, hatten wir bei dieser Wanderung keine Motivationsprobleme.
Auch Tom Saywer eignet sich gut. Machbar ist alles, besonders geeignet sind aber geschichten oder Teile davon, in denen die Akteure auch unterwegs sind.
Ansonsten finde ich singen und Singspiele (Nach dem Muster von 99 bottles hanging on the wall etc.) sehr gut geeignet. Wenn die Kinder nicht mehr daran denken, dass ihnen eigentlich die Füsse wehtun oder sie keine Lust mehr haben, geht es gleich viel besser. Voraussetzung ist allerdings,dass die Leiter laut genug singen. Perfekt klingen muss es aber nicht.
Kommentar von Unbekannt (08.06.05 08:21:54)
Für mich klingt das ein wenig nach: "Jetzt wird gewandert und wir boxen das durch".
Warum macht ihr denn eine Wanderung, wenn ihr so Probleme habt die Kinder / Teilis zu motivieren?
Wandert doch mit den Freiwilligen, spart euch eine Menge Stress und erlebt einen schönen Tag. Wenn die Kids selbst entscheiden können ob sie mitgehen (und dann ins Freibad laufen z.B.) habt ihr keine Probleme.
Kommentar von kassiopeia (08.06.05 10:31:47)
Ganz so einfach ist das nicht. In der Schweiz werden Jugendlager oft unter Jugend & Sport angeboten. Das bedeutet, dass man Unterstützung erhält, wenn man bestimmte Auflagen erfüllt. Im Fach Lagersport & Trekking gehört eine gewisse Anzahl Sportblöcke - das heisst auch eine Wanderung - dazu. Man "muss" also tatsächlich wandern. Ich persönlich finde das gar nicht schlecht. In der Schweiz kam letzthin eine Studie raus, die besagte, dass ein grosser Teil der Kinder schon im Kindergarten Bewegungsdefizite hat und zum Beispiel nicht mehr richtig Seilhüpfen können. Viel zu viele Kinder sind auch übergewichtig. Sie zur Bewgung anzuleiten ist also nur gut. Und eine Wanderung ist für viele Kinder ein Erfolgserlbnis - wenn sie es mal geschafft haben. Ich finde sie man sollte sie dabei unterstützen, und die Wanderung so spannend wie möglich gestalten, aber ich persönlich finde schon, dass man auch solche Kids mitnehmen sollte (und bei J&S muss ich das auch), die eigentlich keine Lust haben.
Kommentar von Unbekannt (08.06.05 10:35:54)
Darüber kann man sich jetzt streiten, da hat jede Organisation so ihre eigenen Meinungen. Ich sehe das schon ähnlich, aber zwingen würde ich deswegen niemand auf einer Freizeit. Aber das ist ja auch nicht das Thema.
In Deutschland ist es auch so das man eine Mittagspause haben muss, um als Kinderholung durchzugehen (und damit Krankenkassenzuschüsse zu bekommen) :-(
Gerne darfst du auf diese Seite verlinken.
Zur Verlinkung aus Beiträgen im Grik verwende den folgenden Code: [AL]1438[/AL] (weitere Informationen zu diesem Code und weitere Codes findest du in Youth and me vom 15.05.07 ab Seite 9). Für die Verlinkung von externen Seite benutze bitte die folgende Url: http://www.grik.de/a1438-Wanderungsmotivation.html

















