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Diskussionsplatz - pädagogische Fragen

Elternbesuche auf Freizeiten

von Unbekannt (22.04.05 15:49:43)

Alle Antworten sind auf 0.1 GM begrenzt, weil diese Rubrik eine Sonderaktion ist und so vielen Betreuern wie mnöglich zugänglich gemacht werden soll innerhalb des grik's.

Ist es sinnvoll einen Elterntag in einer Freizeit zu planen?
Wenn ja, wie plant ihr diesen bzw. was plant iht?

Empfindet ihr es als störend, wenn Eltern einfach mal auf der Freizeit vorbei schauen um ihr Kind zu besuchen? Und wie geht ihr mit dieser Situation um?
Habt ihr schonmal solche Situationen gehabt?

Wie immer bin ich gespannt auf die Erfahrungen zu dem Thema.

Und nochmal ein Danke an Roland für die Idee :-)
Kommentar von Marv76 (22.04.05 16:24:53)

Also bei uns gibt es keinen Elterntag. Irgendwie stand das bei uns auch nie zur Diskussion.

Ich finde es generell allerdings nicht sinnvoll, wenn Eltern auf einer Freizeit vorbeischauen (egal ob Besuchstag oder mal so spontan). Meiner Meinung nach gibt es mehrere Gründe gegen Elternbesuche:
1. Elternbesuche können zum einen Heimweh bei den Kindern (vor allem bei Kleineren) hervorrufen. Während des normalen Programms werden die Kinder durch die Beschäftigung abgelenkt. Wenn dann allerdings die Eltern kommen (oder auch anrufen), kann es ganz schnell zu Heimweh kommen. Als ich noch als Teilnehmer auf Lager war, gab es nach den Besuchstagen immer einen deutlichen Teilnehmerschwund aufgrund von Heimweh.
2. Wenn Eltern spontan auf einer Freizeit vorbeischauen, erwarten die meisten, dass sie sich gleich mit ihrem Kind unterhalten können. Dies ist natürlich nicht immer möglich (abhängig vom Programm). Was genauso problematisch ist, sind Eltern, die auf der Freizeit anrufen und ihr Kind sprechen wollen, nur um zu erfahren, ob alles OK ist. (Seit 2 Jahren hab ich da eine persönliche Lieblings-Mutter, die es anscheinend keine Woche ohne ihr Kind aushält).
3. Gerade auf Freizeiten ist es vielen Kindern auch wichtig, mal ein paar Tage ohne die elterliche Kontrolle zu sein, d.h. mal anziehen, was man selber will, das Zimmer (bzw. das Zelt) nicht aufräumen usw.

Spontan fällt mir jetzt nichts ein, was für einen Elterntag spricht (und noch weniger für spontane Elternbesuche). Wenn die Eltern wissen wollen, wie bei uns das Lager abläuft, gibt es vorher eine Infoveranstaltung (die jedes Jahr von erstaunlich wenigen Eltern besucht wird) und hinterher gibt es ein Nachtreffen mit Bildern.
Kommentar von Unbekannt (22.04.05 17:53:30)
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Wir haben auch keinen Elterntag, soetwas kenne ich gar nicht. Bin allerdings nicht zu 100% abgeneigt dagegen. Gerade bei den "Anfänger"-Freizeiten von 10 Tagen mag das sicherlich eine nette Idee sein.
Allerdings bei "richtigen" Freizeiten von 14 Tagen und länger halte ich das für extrem störend.
Persönlich habe ich zwar noch nie erlebt, dass Elternbesuche so eine extreme Wirkung auf das Heimweh der gesamten Gruppe haben, aber ich höre das schon seit Ewigkeiten von allen möglichen Leuten. Also denke ich mal da muss was dran sein, auch wenn mir da die Erfahrung fehlt *gg*
Elternbesuche hatten wir auch schon auf Freizeiten, mittlerweile nährt sich die Zahl der erlebten Besuche von mir schon an die 10. Da gibts auch so eine Mutter die grundsätzlich kommt und schaut was ihr Kind macht. Etwas nerviig, aber mehr als mit etwas Nachdruck sagen, wie ungeschickt und schlecht das gerade und im Allgemeinen ist, kann man ja nicht wirklich.
Die Standards wie Vor- und Nachtreffen haben wir auch. Aber Nachtreffen ist nicht immer möglich oder gewünscht. Es kommt ab und zu doch mal vor das es einfach ausfällt.
Kommentar von Unbekannt (24.04.05 11:47:08)
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Moin miteinander...

also auf unseren längeren Pfadfinderlagern (10+x) gibt es einen Tag, meist den Sonntag, der als Besuchstag ausgeschrieben ist. An diesem Tag können Eltern und Interessierte auf dem Lagerplatz vorbeischauen. Eine handvoll Leute sorgen an diesem Tag dafür, dass bekannt ist, wer auf dem Lager ist (eine Art Einlasskontrolle) und dass sich diese Menschen nicht verloren vorkommen (Kaffee&Kuchen, Gespräche, ...einen guten Gruppenleiter abgeben). Ansonsten sind auf diesen Lagern Besucher nicht erlaubt. Das macht auch organisatorisch Sinn, denn eigentlich sollen ja nur Teilnehmer auf dem Lager sein, auch aus Versicherungs- und Organisationsgründen etc.

Diesen Tag haben wir eingerichtet, weil es im Allgemeinen nicht sinnvoll ist, dass Eltern jederzeit, eventuell unangemeldet auf dem Lager erscheinen. Das lässt sich natürlich nciht verbieten, wenn sie überwachen wollen, wie es ihrem Kind geht... - und wenn sie schon mal da sind. Trotzdem raten wir meist im Vorfeld davon ab. Denn meistens bekommen genau die Kinder besuch auf Lagern, die sowieso nur langsam warm werden und in der Gruppe einen nicht so leichten Stand haben. Das ist ihnen in dieser Lage vielleicht eine Freude, dass die Eltern da sind, aber nach dem die Eltern wieder gehen, steigt evntl. Heimweh und die anfänglichen Fortschritte in der Gruppe - Akzeptanz und Integration - können wieder dahin sein, was dann das Lager im Gesamten zu keinem so positives Erlebnis für das Kind macht...

Also meine Meinung: wenn Eltern, dann höchsten auf längeren Lagern und kontrolliert... Sonst hat man nachher im schlechtesten Fall Kinder mit Heimweh, die von den anderen gehänselt werden...
Kommentar von rolimo (24.04.05 12:05:56)

Bei uns gibt es in den zweiwöchigen Lagern immer am Sonntag in der Mitte einen Besuchsttag.

Die Eltern und Geschwister werden am Infoanlass offiziell dazu eingeladen und alle werden gebeten einen Kuchen oder einen Salat mitzubringen.
Es wird ein spezieller Anmeldezettel für den Besuchstag abgegeben, auf welchem die Anzahl der Besucher und, was sie mitbringen eingetragen wird.

Die Besucher erhalten so einen kleinen Einblick ins Lagerleben. (Meine Eltern bringen mir an diesem Anlass noch frische Kleider oder andere Dinge, die ich vergessen habe, mit. So muss ich auf der ANreise weniger Mittragen *g* )

Der Ablauf des Besuchstages sieht ungefähr wiefolgt aus:

Die TN's stehen um die normale Zeit auf.
Das Frühstück und ähnliches findet wie an den normalen Tagen statt.
Die Eltern stossen ca. um 10 Uhr zu uns.
Alle zusammen feiern einen kleinen vom Leiterteam vorbereiteten Gottesdienst, der ins Lager passt.

Zwischen 12 Uhr und 15 Uhr wird gestaffelt gegessen und die Kinder machen mit den Eltern zusammen einen kleinen freiwilligen "Postenspaziergang". Ob und was sie zusammen machen ist ihnen freigestellt.

Um 15 Uhr führen die Kinder Theater, Tänze und ähnliches auf, welche sie am Vortag vorbereitet haben.

Um 16 Uhr verlassen die Bessucher uns wieder und die Kinder beginne gleich mit einem Spiel, damit das Heimweh wegbleibt...
Kommentar von Matrose (25.04.05 16:05:08)

Mit einem Besuchstag auf einem Lager hab ich so meine Probleme. Denn wie bei manch anderen Kommentaren bin ich auch der Meinung dass es die Kinder aus dem Gleichgewicht wirft. Denn in den ersten Tagen gewöhnen sich die Kinder erst an die Situation ohne Eltern zum zelten zu gehen und wenn dann z. B. am Wochenende die Eltern kommen und am selben Tag wieder gehen kann dies bei vielen kleineren Heimweh hervorrufen.
Wir hatten vor Jahren ein Lager bei dem eine Mutter aufgetaucht ist, weil ihr Kind heimlich zu Hause angerufen hat und über Heimweh geklagt hat. Als die Mutter dann kam haben die anderen Kinder, die auch Heimweh hatten, nicht verstanden warum kommt diese Mutter und nicht die ihre.
So ähnlich ist es wenn ein offizieller Besuchstag ist. Es können nicht alle Eltern zu Besuch kommen und die Enttäuschung ist dann bei den Kindern groß.
Wir sind in den letzten Jahren immer weiter weg gefahren damit die Eltern nicht in Versuchung kommen uns zu besuchen. Es gab immer wieder Situationen bei denen plötzlich Eltern dastanden und gemeint haben sie seien gerade in der Nähe gewesen und wollten nur mal so vorbei schauen.

Wir machen 1x im Jahr einen Elternabend dazu gibt es vor jeder Veranstaltung Elternbriefe die die Eltern umfassend mit unseren Aktionen informieren. Es besteht auch die Möglichkeit nach den Gruppenstunden mit uns zu sprechen. Außerdem werden die Bilder des letzten Jahres am Elternabend gezeigt. Ich denke, dass wir damit genügend Informationsmöglichkeiten für die Eltern bereitstellen.
Kommentar von adler4ever (28.04.05 18:20:02)

Hallo,

ich halte auch nichts von einem Elterntag und das veranstalten wir auch nicht. Das bringt nur Unruhe in ein Lager. Erstens bekommen die besuchten Kinder Heinweh und wollen am liebsten wieder mit den Eltern nach Hause fahren und zweitens führt das auch zu Neid bei den Kindern, die dann nicht besucht werden.

Wir veranstalten vor jedem Lager auch einen Elternabend und meistens auch nochmal nach dem Lager, wo dann Bilder und ein Film vom Lager gezeigt werden. Außerdem können die Eltern Ihren Kindern Post oder auch e-mails schreiben oder sich ins Gästebuch unserer Homepage (www.sola2001.de) eintragen.

Gruß
Joe
Kommentar von Schmuu (28.04.05 19:00:18)

Hi,
Ich halte eigentlich auch nicht sehr viel von Elternbesuchen bei einem Lager, und zwar aus teilweise schon genannten Gründen des Heimwehs,des unangenehmen Gefühls des Kontolliert werdens, Neid der anderen Kinder die keinen Besuch erhalten...
Das einzig positive wäre unter Umständen ein "beruhigteres Gefühl" der besuchenden Eltern, und obs dem besuchten Kind gut tut halte ich auch für fraglich.

Spontane, unangemeldete, unorganisierte Elternbesuche sollten auf keinen Fall möglich bzw.geduldet sein.
Was in speziellen Fällen zu Bedenken wäre, z.B. bei längeren Lagern und mit jüngeren Kindern, ist im Voraus geplant einen Besuchstag einzurichten, an dem dann die Kinder ihren Eltern das "schon erlebte" berichten und zeigen können.
Kommentar von rolimo (28.04.05 21:22:56)

Mich würde mal interessieren, wer von euch auch wirklich einen solchen Besuchstag durchgeführt hat. Wie hat den ein solcher ausgesehen?

Ich habe nämlich einerseits den Eindruck dass, ihr sagt alle es (übertrieben gesagt) sei schlecht, aber anderseits scheint es mir, dass noch niemand wirklich Erfahrung damit hat... oder täusche ich mich da?
Kommentar von Unbekannt (29.04.05 14:31:38)
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Ich behaupte nicht das es schlecht ist, in gewissen Lagern kann es hilfreich sein. Übertrieben finde ich auch die Aussage, dass dann sofort alle Kinder Heimweh bekommen. Bei uns ist das definitiv nicht so, sondern es sind Ausnahmen.
Würde mich aber auch interessieren wer damit schonmal Erfahrungen gemacht hat...
Kommentar von markus.koelling (02.05.05 10:51:15)

Bei unseren Freizeiten ist es nicht üblich, einen Elterntag mit einzuplanen bzw anzubieten. Ich finde es generell nicht positiv wenn Eltern gezielt oder auch spontan bei den Freizeiten vorbei schauen können. Die Kinder oder auch Jugendlichen sollen sich auf der Freizeitmaßnahme wohlfühlen und nicht das Gefühl der Kontrolle durch die Eltern vermittelt bekommen.

Gerade die Freizeiten sind für die Kinder wichtig, einmal ohne ihre Eltern ein paar Tage zu verbringen. Kinder und Jugendliche brauchen auch "Urlaub" von den Eltern und umgekehrt. Diesen wichtigen Grundsatz, um auch den Kindern und Jugendlichen eine Entgfaltunds- bzw. Entwicklungsmöglichkeit außerhalb des Elternhauses zu ermöglichen, sollte man möglichst einhalten.

Eltern wollen grundsätzlich wissen, ob es ihren Kindern auf der Freizeit auch gut geht. Aber im Zeitalter der Handys ist das kein Problem. Meistens rufen die Kinder und Jugendlichen am ersten Tag zu Hause an und sagen, dass wir gut angekommen sind und danach ist Funkstille bis zur Abreise. Ich habe die Erfahrung zumindest die letzten Jahre sammeln können.

Kurze Telefonate empfinde ich persönlich nicht als störend. Wenn jedoch der tägliche Kontrollanruf von zu Hause kommt, sollte man als Beteruer intervenieren und mit den Eltern eine Kompromiss schließen.
Kommentar von rolimo (02.05.05 11:56:04)

Wir sind uns in einem Punkt glaube ich alle einig:
Spontane Elternbesuche sind nicht erwünscht.

Im anderen Punkt sind wir uns nicht einig... offizileller Besuchstag
Soweit ich mich zurückbesinnen kann, sprechen zwei Argumente klar dagegen:
1. Heimweh
2. Ferien ohne Eltern
3. Nicht alle Kinder bekommen Besuch
(ist sonst noch was genannt worden?)

Ich erkläre euch, was ich an offiziellen Elternbesuchestagen gut finde.
(Einige Beiträge weiteroben habe ich schon beschrieben, wie bei uns ein Besuchstag aussieht.)

1. Die Kinder können ihren Eltern zeigen, was sie in der Woche gemacht haben. Wenn es den Kindern gefallen hat, zeigen und erklären sie ihnen sehr viel. Die Eltern erhalten einerseits Einblick ins Lagerleben und anderseits sehen sie auch, was für einen grossen Aufwand das Leitungsteam im Lager bewältigen muss.

2. Gibt es bessere Werbung als das? Die Eltern sehen "hey.. das isch ja echt cool..." und erzählen es ihren Kollegen. Die Geschwister der TNs erleben auch einen Lagertag und überlegen sich sicher auch, ob sie nächstes Jahr nicht auch mitkommen wollen.

3. Die Eltern kommen ins Gespräch mit den Leitern. Der Kontakt, das Vertrauen und die Mithilfe der Eltern ist für Jugendarbeit allgemein sehr wichtig.

4. Wenn man ,sobald die Eltern wieder weggegangen sind, ein cooles Geländespiel oder ähnliches macht, ist das Heimwehproblem sicher nicht grösser als an normalen Tagen.

Ich find die 4 positiven Punkte sehr wichtig; wichtiger als die oben genannten negativen... nicht?

Klar.. es ist abhängig von der Art des Lagers. Ich spreche von einem zweiwöchigen Lager mit einer Jugendorganisation mit Kindern von 8-14 Jahren...
Kommentar von achwas (02.05.05 12:34:27)

Wir haben schon zwei Sachen auf einer Teenyfreizeit ausprobiert.
Einmal haben wir einen Tag vorgesehen an dem die Eltern ihre Kinder besuchen können. Einerseitz war es für die Kinder gut, deren Eltern kamen, anderseitz war es nicht so schön für die Kinder, deren Eltern nicht kamen.

In einer anderen Freizeit haben wir keinen Tag vorgesehen. Und es wurde auch gesagt, dass Besuch in dieser Woche nicht erwünscht ist. Doch es kam wie erwartet, eltern kamen trotzdem. War nicht schön.
Kommentar von Unbekannt (02.05.05 13:05:58)
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Nochmal meine Meinung dazu: auf gewissen Freizeiten finde ich es durchaus sinnvoll. Konkret meinte ich damit Freizeiten mit Kindern von 6-11 Jahren, da gibt es bei uns eine Freizeit die sowas wie eine "Einstiegsfreizeit" ist. 10 Tage lang, in der Nähe der Eltern und 60% der Kinder fahren zum ersten Mal auf eine Freizeit. Da finde ich es durchaus okay wenn ein Elterntag eingeplant wird, da auf dieser Freizeit einfach die Eltern und die Kinder spezielle Ansprüche haben. Es geht ums Ausprobieren und um Erfahrung mit einer längeren Zeit alleine ohne Mama und Papa. Und was ist denn falsch daran die Eltern an einem Tag einzuladen?
1.) wie Roland schon gesagt hat, ist es eine super Werbung für den Träger und beweist die Qualität der Freizeiten des Trägers (heute wichtiger als jemals zuvor finde ich).
2.) hilft des den Kindern ein Stückchen weit und gibt ihnen Sicherheit.
3.) Die Zusammenarbeit mit den Eltern wird vertieft und damit steigt die Qualität unserer Arbeit ungemein. Leider habe ich viel zu wenig Kontakt zu den Eltern meiner Teilis, da geht einiges verloren. Gerade das Vortreffen (Infoveranstaltung für die Eltern) schafft nicht das ideale Klima für Gespräche, meistens ist das ziemlich stressig bei 30 Eltern mit 100 verschieden Fragen und 5 Betreuern.

Aus meiner bisherigen Erfahrung würde ich behaupten, dass die Entfaltungs- bzw. Entwicklungsmöglichkeit dadurch höchstens an diesem Tag eingeschränkt werden. Wie konkret sieht das bei dir aus Markus?

Da muss man finde ich immer realistisch bleiben und nicht zu viel hinein interpretieren. Die Vorteile wiegen bei mir schwerer (nicht die Werbung, eher die Verhaltenssicherheit und Zusamenarbeit mit den Eltern). Das einzige Contra das ich nachvollziehen kann, ist die Heimwehgefahr. Die besteht ohne Zweifel, aber auch nur bei wenigen Kindern.
Ganz dumm ist es auch, wie Artur gesagt hat, wenn die Eltern eines Kindes nicht kommen können. Sollte das der Fall sein, würde ich mir ernsthaft überlegen so einen Elternbesuchstag ausfallen zu lassen. Für einige Kids kann das ziemlich weh tun :-(

Wie gesagt, auf "normalen" Freizeiten finde ich Elternbesuche negativ! Aber bei speziellen Freizeiten, kann es durchaus sinnvoll sein.



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