Diskussionsplatz - organisatorische Fragen
Alle Antworten sind auf 0.1 GM begrenzt, weil diese Rubrik eine Sonderaktion ist und so vielen Betreuern wie mnöglich zugänglich gemacht werden soll innerhalb des grik's.
Wie seht ihr die Teilnehmeranzahl auf einer Freizeit?
Haben 50 oder mehr Teilnehmer Vorteile?
Und ist es möglich auf alle Kinder bei solchen Größen einzugehen?
Ist es möglich in Betreuerteams von 10 oder mehr Betreuern noch ein Programm aufzustellen?
Welche Erfahrungen habt ihr mit dem Thema?
Würde mich über Antworten sehr freuen :-)
Wir fahren seit Jahren mit ca. 70-80 Teilnehmern auf unser Sommerlager. Ich sehe darin keine Probleme, da wir auch immer ausreichend Betreuer (ca 20) dabei haben. Jedes Teilnehmer-Zelt bekommt dann einen eigenen Zeltbetreuer, wodurch gewährleistet wird, dass jedes Kind mindestens einmal am Tag (bei der abendlichen Zeltrunde) engeren Kontakt zu einem Leiter hat. Dadurch können die Leiter gezielt auf die Kinder und ihre Probleme eingehen. Ansonsten kann es (gerade bei großen Gruppen) schon schnell passieren, dass ein Kind längere Zeit einfach "übersehen" wird und auch niemand von den Betreuern mitkriegt, was bei den Kindern an Problemen da ist.
Welche TN-Zahl am besten für eine Freizeit ist, hängt meiner Meinung nach neben organisatorischen Punkten (Größe vom Haus oder Zeltplatz, ...) vom geplanten Prgramm ab (oder andersrum: man muss halt sein Programm der TN-Zahl anpassen).
Ein Programm aufzustellen, ist bei uns auch bei ca. 20 Leitern kein Problem. Da das Programm auf unseren Lagern eigentlich immer ähnlich ist (Spiele, Wanderung, Workshops), verteilen wir bei der Vorbereitung die einzelnen Programmpunkte und jede/r ist dann für ein Element verantwortlich. Das Programm wird dann vor dem Lager noch mal allgemein vorgestellt, so dass alle Leiter wissen, was geplant ist.
Ich sehe auch kein Problem darin mit mehr als 50 Kindern zu fahren. Ich bin selber schon öfter in ein Sommerlager gefahren, wo es 70 Kinder und 15 Betreuer gab.
Wie MArkus schon geschrieben hat, gibt es da bei uns dann auch Gruppen, für die jeweils ein Betreuer zuständig ist, der sich auch schon in der Vorbereitung mit der jew. Gruppe trifft und auch mit ihr in einem Raum schläft...
Ein Programm aufzustellen war auch kein Problem, da für verschiedene Punkte verschiedene AK's gebildet wurden (AK Spiele draußen, AK SPiele drinnen, AK Sport....)
Beim abendlichen Plenum wird dann das Programm für den nächsten TAg festgelegt, damit man sich auch auf das Wetter einstellen kann.
Ich denke es hängt stark von der Anzahl der Betreuer ab wieviele Kinder mit genommen werden können. Je "fähiger" die Betreuer desto mehr Kinder können mit.
Wir haben da eine Regel, ungefähr ein Betreur auf zehn Kinder. Das hat bei uns bis jetzt immer funktioniert. Wenn neue Betreur mit genommen werden rechnen wir ungefähr fünf Kinder auf einen neuen Leiter.
Ich stehe etwas kritisch zu den "Mega-Freizeiten" mit so vielen Teilnehmern. Aber ich komme auch aus einem etwas anderen Umfeld wie ihr denke ich. Aus meiner Zeit als Ministrant, weiß ich das solche Lager einfach klasse sind und es durchaus klappen kann, mit so vielen Betreuern und Kindern.
Allerdings mit den Kids die ich zur Zeit dabei habe wäre so eine Freizeit nicht möglich. Uns ist es wichtig alle Kinder zu kennen (mehr als nur den Namen, sondern die Verhaltensweise evtl. Hintergrund des Kindes, soziale Kompetenzen und und und) und alle einschätzen zu können. Und das kann ich als Betreuer mit so vielen Kids nicht. Ich persönlich bin ja schon froh wenn ich nach ein paar Tagen schon alle Namen kann *gg*
Daher denke ich solche Freizeiten funktionieren bei Vereinen, kirchlichen Trägern usw, aber nicht bei Trägern in denen die Familien der "unteren Schichten" ihre Kinder mitschicken.
Hallo,
wir fahren eigentlich seit Jahren mit ca. 80 Kindern und ungefähr 30-40 Betreuern ins Sommerlager. Eine solche Größe ist eigentlich kein Problem, wenn die Aufgaben richtig verteilt werden. Das Programm macht ein 4-köpfiges Vorbereitungsteam. Dadurch, dass jedes Zelt meistens doppelt mit Leitern besetzt ist, ist eine Beaufsichtigung und Betreuung immer gewährleistet. Das Programm steht schon vor dem Lager fest, kann aber - je nach Wetter - auch verschoben werden.
Es hat sich aber auch als sehr sinnvoll herausgestellt, dass man an einem Wochenende im Frühjahr vor dem Lager sich schon mal Platz und Gegend anschautt, sodaß das komplette Programm + Tagesfahrten und so weiter vorher schon abgeklopft und fertig ist, bevor es losgeht.
Gruß
Joe
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Teilnehmeranzahl auf Freizeiten
von Unbekannt (05.04.05 17:19:19)Alle Antworten sind auf 0.1 GM begrenzt, weil diese Rubrik eine Sonderaktion ist und so vielen Betreuern wie mnöglich zugänglich gemacht werden soll innerhalb des grik's.
Wie seht ihr die Teilnehmeranzahl auf einer Freizeit?
Haben 50 oder mehr Teilnehmer Vorteile?
Und ist es möglich auf alle Kinder bei solchen Größen einzugehen?
Ist es möglich in Betreuerteams von 10 oder mehr Betreuern noch ein Programm aufzustellen?
Welche Erfahrungen habt ihr mit dem Thema?
Würde mich über Antworten sehr freuen :-)
Kommentar von Marv76 (06.04.05 09:17:50)
Wir fahren seit Jahren mit ca. 70-80 Teilnehmern auf unser Sommerlager. Ich sehe darin keine Probleme, da wir auch immer ausreichend Betreuer (ca 20) dabei haben. Jedes Teilnehmer-Zelt bekommt dann einen eigenen Zeltbetreuer, wodurch gewährleistet wird, dass jedes Kind mindestens einmal am Tag (bei der abendlichen Zeltrunde) engeren Kontakt zu einem Leiter hat. Dadurch können die Leiter gezielt auf die Kinder und ihre Probleme eingehen. Ansonsten kann es (gerade bei großen Gruppen) schon schnell passieren, dass ein Kind längere Zeit einfach "übersehen" wird und auch niemand von den Betreuern mitkriegt, was bei den Kindern an Problemen da ist.
Welche TN-Zahl am besten für eine Freizeit ist, hängt meiner Meinung nach neben organisatorischen Punkten (Größe vom Haus oder Zeltplatz, ...) vom geplanten Prgramm ab (oder andersrum: man muss halt sein Programm der TN-Zahl anpassen).
Ein Programm aufzustellen, ist bei uns auch bei ca. 20 Leitern kein Problem. Da das Programm auf unseren Lagern eigentlich immer ähnlich ist (Spiele, Wanderung, Workshops), verteilen wir bei der Vorbereitung die einzelnen Programmpunkte und jede/r ist dann für ein Element verantwortlich. Das Programm wird dann vor dem Lager noch mal allgemein vorgestellt, so dass alle Leiter wissen, was geplant ist.
Kommentar von Bohne (07.04.05 15:06:21)
Ich sehe auch kein Problem darin mit mehr als 50 Kindern zu fahren. Ich bin selber schon öfter in ein Sommerlager gefahren, wo es 70 Kinder und 15 Betreuer gab.
Wie MArkus schon geschrieben hat, gibt es da bei uns dann auch Gruppen, für die jeweils ein Betreuer zuständig ist, der sich auch schon in der Vorbereitung mit der jew. Gruppe trifft und auch mit ihr in einem Raum schläft...
Ein Programm aufzustellen war auch kein Problem, da für verschiedene Punkte verschiedene AK's gebildet wurden (AK Spiele draußen, AK SPiele drinnen, AK Sport....)
Beim abendlichen Plenum wird dann das Programm für den nächsten TAg festgelegt, damit man sich auch auf das Wetter einstellen kann.
Kommentar von Unbekannt (08.04.05 10:20:08)
Ich denke es hängt stark von der Anzahl der Betreuer ab wieviele Kinder mit genommen werden können. Je "fähiger" die Betreuer desto mehr Kinder können mit.
Wir haben da eine Regel, ungefähr ein Betreur auf zehn Kinder. Das hat bei uns bis jetzt immer funktioniert. Wenn neue Betreur mit genommen werden rechnen wir ungefähr fünf Kinder auf einen neuen Leiter.
Kommentar von Unbekannt (08.04.05 16:24:09)
Ich stehe etwas kritisch zu den "Mega-Freizeiten" mit so vielen Teilnehmern. Aber ich komme auch aus einem etwas anderen Umfeld wie ihr denke ich. Aus meiner Zeit als Ministrant, weiß ich das solche Lager einfach klasse sind und es durchaus klappen kann, mit so vielen Betreuern und Kindern.
Allerdings mit den Kids die ich zur Zeit dabei habe wäre so eine Freizeit nicht möglich. Uns ist es wichtig alle Kinder zu kennen (mehr als nur den Namen, sondern die Verhaltensweise evtl. Hintergrund des Kindes, soziale Kompetenzen und und und) und alle einschätzen zu können. Und das kann ich als Betreuer mit so vielen Kids nicht. Ich persönlich bin ja schon froh wenn ich nach ein paar Tagen schon alle Namen kann *gg*
Daher denke ich solche Freizeiten funktionieren bei Vereinen, kirchlichen Trägern usw, aber nicht bei Trägern in denen die Familien der "unteren Schichten" ihre Kinder mitschicken.
Kommentar von adler4ever (10.04.05 20:01:02)
Hallo,
wir fahren eigentlich seit Jahren mit ca. 80 Kindern und ungefähr 30-40 Betreuern ins Sommerlager. Eine solche Größe ist eigentlich kein Problem, wenn die Aufgaben richtig verteilt werden. Das Programm macht ein 4-köpfiges Vorbereitungsteam. Dadurch, dass jedes Zelt meistens doppelt mit Leitern besetzt ist, ist eine Beaufsichtigung und Betreuung immer gewährleistet. Das Programm steht schon vor dem Lager fest, kann aber - je nach Wetter - auch verschoben werden.
Es hat sich aber auch als sehr sinnvoll herausgestellt, dass man an einem Wochenende im Frühjahr vor dem Lager sich schon mal Platz und Gegend anschautt, sodaß das komplette Programm + Tagesfahrten und so weiter vorher schon abgeklopft und fertig ist, bevor es losgeht.
Gruß
Joe
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