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Anmeldepraxis

von Unbekannt (21.03.05 10:24:36)

Alle Antworten sind auf 0.1 GM begrenzt, weil diese Rubrik eine Sonderaktion ist und so vielen Betreuern wie mnöglich zugänglich gemacht werden soll innerhalb des grik's.

Stellt euch vor ihr habt eine Freizeit ausgeschrieben. Nach und nach gehen immer mehr Anmeldungen ein und 4 Wochen vor der Freizeit habt ihr noch 10 Kinder die gerne mitfahren würden, doch eure Plätze sind vergeben.

Was tut man in solchen Fällen?

Bin gespannt auf eure Erfahrungen, Meinungen und Lösungsvorschlägen zu dem Thema.

Danke an Andreas für die Idee!
Kommentar von andreab (21.03.05 11:16:28)

Manchmal habe ich die Möglichkeit, die Gruppe noch zu vergößern, allerdings niemals um 10 Kinder. Das sprengt dann doch den Rahmen.
Als ganz positiv hat sich eine Warteliste herausgestellt. Die Plätzte werden nach dem Zeitpunkt der Anmeldung vergeben. Wenn die Freizeit dann voll ist wird die Warteliste geschrieben und je nach Rang dort werden freiwerdende Plätze vergeben
Kommentar von Marv76 (21.03.05 11:41:02)

Ich denke, das ganze hängt von der Art der Freizeit ab. Auf einem Zeltlager sollte es kein Problem sein, noch ein paar Leute zusätzlich unterzubringen. Schwieriger wirds dann schon bei Häusern. Einzelne zusätzliche Teilnehmer sollte man auch da immer noch irgendwo unterbringen (Klappbetten, mit Isomatte und Schlafsack auf dem Boden, ...), allerdings kann es dann vorkommen, dass sich die betreffenden Kinder sich als "Teilnehmer 2. Klasse" fühlen. Allerdings solltet ihr euch im Klaren darüber sein, dass ihr mit einer evtl. einmaligen Sonderregelung auf Jahre hinaus Diskussionen auslösen könnt, warum dann doch wieder mal keine zusätzlichen Teilnehmer mitgenommen werden können.
Daher würde ich empfehlen, die maximal mögliche TN-Zahl von Anfang an bekannt zu geben (und auch den Modus, nach dem die Anmeldungen berücksichtigt werden (Wohnort, Datum, ...) und dann auch dabei zu bleiben und ggf. eine Warteliste zu erstellen.
Das ganze ist allerdings nur eine rein persönliche Einschätzung ohne jegliche praktische Erfahrungen. Wir fahren nämlich immer zum Zelten und da dürfen alle mit, die sich rechtzeitig angemeldet haben.
Kommentar von tabylonia (22.03.05 00:04:46)

Ich denke, das hängt in nicht unerheblichem Maß von der Anzahl der mitfahrenden Leiter ab.
Beispiel "3 Wochen Sommerfreizeit für 13 bis 15-jährige": Wenn ich mit 2 Hauptamtlichen und 4 Ehrenamtlichen eine Freizeit für 36 Teilnehmer plane (was dann selbstverständlich auf der Ankündigung als "max. ??TN, sonst Warteliste", vermerkt ist) habe ich (auch) ein bestimmtes Leiter-TN-Verhältnis (hier 1:6) geplant.
Wobei sich das "auch" auf die schon von Markus genannten möglichen "äußeren Umstände" bezieht.
Kommentar von markus.koelling (24.03.05 08:06:40)

Ich plane auch regelmäßig im Sommer eine Freizeit für Kinder und Jugendliche in einem Selbstversorgerhaus. Es hat sich bei mir als sehr hilfreich herausgestellt im Vorhinein schon ein paar Plätze zusätzlich im Petto zu haben. Daher begrenze ich die Teilnehmerzahl anfangs auf eine Zahl, die noch unter der Bettenkapazität des Hauses liegt. Im Bedarfsfall kann ich dann die Teilnehmerzahl erhöhen, wenn es wie Axel und Markus schon gesat haben das Verhältnis von Betreuer und Teilnehmer stimmt.



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