Diskussionsplatz - pädagogische Fragen - "spezielle" Kinder
Ich habe hier eingie Bespiele von Ereignissen, die sich in einem Lager, einer Gruppenstunde oder so abspielen könnten.
Mich würde interessieren, was du tun würdest. Wie du in dieser Situation reagieren würdest. Wenn du auch ein solches Situationsbeispiel hast, kannst du das selbstverständlich auch hinschreiben. (Bitte wählt pro Kommentar und neuer Eintrag höchstens einen GW von 0.1!)
(Das Beispiel und die Namen sind frei erfunden.)
4. Max macht mit seinem Pfadigruppe ein 24-Stunden-Game. Die Kinder müssen draussen unter freiem Himmel übernachten. Max ist als einziger Leiter bei ihnen. Obwohl der Wetterbericht super schönes Wetter angesagt hat, hören sie, als sie vor dem Lagerfeuer sitzen, ein lautes Donnern. Ein Kind Rolf bricht vor Angst in Tränen aus, die anderen lachen ihn aus. Doch bald spürt man die ersten Regentropfen...
Ich würde die Kinder die lachen ersteinmal ( eher nebenbei) fragen ob sie das gut finden? ( die frage einfach im raum stehen lassen)
Dann sich um das Ängstliche Kind kümmern und es Beruigen gut zureden vileicht kurtz erklähren wie das Donnern zustande kommt usw und es fals nötig neben mir schlafen lassen.
Wenn es so ausschaut als ob das gewitter auf einen zuzieht bzw. die Tropfen schon fallen hat man ja normalerweise einen Notfallplan, das heist ein schnell aufzubauendes stabiles Zelt dabei oder schon Stehen oder eine Hütte in der Nähe. Sollte man so leichtsinnig sein ohne Notfallplan loszuziehen, sollte man schnellstmöglich irgendwo Klingeln und fragagen ob man sich mit den Kindern und den Schlafsäcken in eine Scheune oder sonst irgendwo legen kann ( Insofern es keine Riesengruppe ist)
Oder fals alle Stricke reißen, Leute zum abholen antelefonieren.
Also grundsätzlich ist ein Gewitter nichts mit dem man Spaßen sollte. Bei uns ist es so, dass wir auf unserer Zeltfreizeit immer ein Haus/Hütte in der Nähe haben. In dieses quatieren wir die Kids bei Gewitter immer um, da es (aus meiner Sicht) unverantwortlich ist, Kinder bei Gewitter in einem Zelt liegen zu lassen. - Das brennt schneller wie Zunder.
Demzufolge wäre ich für die Möglichkeit, falls ein Haus/Hütte in der Nähe ist, sofort Standortwechsel. Ansonsten zum Abholen telefonieren und so schnell wie möglich weg. (Das Zelt fällt bei mir als Alternative aufgrund des oben genannten Grundes weg). Das Suchen von Menschen, die einen in der Scheune (etc.) übernachten lassen, halte ich für ziemlich auswegslos (und manchmal dauert es auch einfach zu lang).
Zum Anderen sollte nie nur ein Gruppenleiter mit zu einer solchen Aktion gehen, das halte ich für eine Versäumnis des Lagerleitung.
(@Thomas: Kannst du bitte etwas mehr auf deine Rechtschreibung achten, dein Kommentar ist so teilweise nur schwer zu verstehen. Danke.)
Sry, hatte grad angefangen, da wurde ich gestört und wollte es noch schnell zuendeschreiben, habs mal editiert.
Zieht ein Gewitter auf steht die Sicherheit aller Teilnehmer an erster Stelle. Dies geht ja schon deutlich genug aus den obigen Komentaren hervor. Ich glaube aleine schon dadurch, dass die Gruppenleiter die Situation so ernst nehmen, sehen die "Lacher" ein dass ihre Reaktion fehl am Platz war. Ist die Sicherheit der Kinder erst wieder gewährleistet kann man die Situation / das Benehmen der verschiedenen Teilnehmer in Ruhe diskutieren (fals dies noch nötig ist).
P.S.: Das was Roland 24-Stunden-Game nennt, nennen wir bei uns Hike.
Hier sind noch zwei meiner Erlebnisse
1.
Wir waren mal auf dem Rückweg einer Wanderung. Plötzlich begann es zu regnen. Blitz und Donner durchdrangen die Düsterheit der Regenwolken. Wir kämpften uns weiter, bis wir in einem Stall Unterschlupf fanden. Einige Mädchen weinten. Zum Glück war neben dem Stall ein Bauernhaus, dessen Bewohner uns Wolldecken brachten. Als der Regen etwas nachgelassen hatte, fuhren sie uns sogar in unser Lagerhaus...
2.
Zweitageswanderung in einem Leiterkurs. Rucksack voll gepackt mit Lebensmittel, Regenschutz, Blachen und dem, was man sonst no so braucht. Aus den Balchen wurden Zelte erstellt und schon bald darauf regnete es wie aus Kübeln. Super... die Blachen der Zelte waren nicht dicht... alles Material (inkl. Schlafsack) waren nass! Die Wanderung wurde abgebrochen und wir begaben uns ins Lagerhaus, welches zum Glück nicht weit weg war...
Ich finde es wichtig, wenn ein Gewitter zu stark ist, dass man eine Wanderung sofort abbricht. Vor allem, wenn man einen nassen Schlafsack oder keine trockenen Kleider mehr hat, muss man sich genau überlegen, was man tun soll...
Ich schliesse nicht allem oben genannten an, jedoch noch zwei Sachen zu Christian:
-In den wenigsten Fällen, wenn wir ein Zeltlager gemacht haben, hatten wir eine Hütte daneben. Ich finde ein Gewitter in einem Zeltlager nicht sehr schlimm. Die Sommergewitter sind meistens schnell wieder vorbei und die Chance, dass ein Blitz ein Zelt trifft, ist wenn man allgemeine Gewitterregeln beachtet und das Zelt beispielsweise nicht auf einem ausgesetzten Hügel oder gerade unter einem allein stehenden Baum aufstellt, ist relativ gering.
-Im letzten Lager machten wir ein 24-Stunden-Game. Die Gruppen übernachteten ein Abständen von zirka 15 Minuten Fussweg (Sie wussten jedoch nicht, wo sich die anderen Gruppen befanden.) In jeder Gruppe waren zirka 10 Personen und davon waren je 2 Hilfsleiter - jedoch keine Leiter!!! Wir Leiter gingen, als es dunkel war, kurz vorbei und schauten, dass alles in Ordnung war. Handys und Auto standen die ganze Nacht bereit und wenn uns ein Hilfsleiter angerufen hätte, wären wir schnell zur Stelle gewesen.
PS: Wie sprecht ihr "Hike" aus? "Heikk" oder "Hike"...?
Das Begriff "Hike" stammt aus England und wird auch so ausgesprochen. Ich glaube im deutschsprachigen Raum schreibt man eher "Haijk".
Mal eine ganz unwissende Frage: Was ist euer "Hike", "Haijk" ... kann damit nicht wirklich etwas anfangen.
Ich versuch mal in kurzen Worten zu erklären was wir unter "Hike" verstehen.
Eine Gruppe ist zu Fuss, jeder mit seinem Rucksack, unterwegs. Wohin es geht bekommt die Gruppe an den verschiedenen Stationen von den Gruppenleitern mitgeteilt (natürlich in verschlüsselter Form). Unterwegs müssen verschiedene Aufgaben bewältigt werden. Nachts schläft die Gruppe draussen. Am darauffolgenden Tag geht's weiter bis das Ziel erreicht ist.
Wie schon gesagt, ich glaube, dass 24-Stunden-Game und Hike ein und dasselbe sind.
Das 24-Stunde-Game kann auch ein Spiel sein, das 24 Stunden lang andauert. Meistens sind es Gruppenkämpfe (Bändlikampf...) und man übernachtet im Freien.
Gerne darfst du auf diese Seite verlinken.
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Gewitter
von rolimo (14.01.05 19:17:22)Ich habe hier eingie Bespiele von Ereignissen, die sich in einem Lager, einer Gruppenstunde oder so abspielen könnten.
Mich würde interessieren, was du tun würdest. Wie du in dieser Situation reagieren würdest. Wenn du auch ein solches Situationsbeispiel hast, kannst du das selbstverständlich auch hinschreiben. (Bitte wählt pro Kommentar und neuer Eintrag höchstens einen GW von 0.1!)
(Das Beispiel und die Namen sind frei erfunden.)
4. Max macht mit seinem Pfadigruppe ein 24-Stunden-Game. Die Kinder müssen draussen unter freiem Himmel übernachten. Max ist als einziger Leiter bei ihnen. Obwohl der Wetterbericht super schönes Wetter angesagt hat, hören sie, als sie vor dem Lagerfeuer sitzen, ein lautes Donnern. Ein Kind Rolf bricht vor Angst in Tränen aus, die anderen lachen ihn aus. Doch bald spürt man die ersten Regentropfen...
Kommentar von Locke (14.01.05 21:06:03)
Ich würde die Kinder die lachen ersteinmal ( eher nebenbei) fragen ob sie das gut finden? ( die frage einfach im raum stehen lassen)
Dann sich um das Ängstliche Kind kümmern und es Beruigen gut zureden vileicht kurtz erklähren wie das Donnern zustande kommt usw und es fals nötig neben mir schlafen lassen.
Wenn es so ausschaut als ob das gewitter auf einen zuzieht bzw. die Tropfen schon fallen hat man ja normalerweise einen Notfallplan, das heist ein schnell aufzubauendes stabiles Zelt dabei oder schon Stehen oder eine Hütte in der Nähe. Sollte man so leichtsinnig sein ohne Notfallplan loszuziehen, sollte man schnellstmöglich irgendwo Klingeln und fragagen ob man sich mit den Kindern und den Schlafsäcken in eine Scheune oder sonst irgendwo legen kann ( Insofern es keine Riesengruppe ist)
Oder fals alle Stricke reißen, Leute zum abholen antelefonieren.
Kommentar von mehlersoft (14.01.05 22:16:44)
Also grundsätzlich ist ein Gewitter nichts mit dem man Spaßen sollte. Bei uns ist es so, dass wir auf unserer Zeltfreizeit immer ein Haus/Hütte in der Nähe haben. In dieses quatieren wir die Kids bei Gewitter immer um, da es (aus meiner Sicht) unverantwortlich ist, Kinder bei Gewitter in einem Zelt liegen zu lassen. - Das brennt schneller wie Zunder.
Demzufolge wäre ich für die Möglichkeit, falls ein Haus/Hütte in der Nähe ist, sofort Standortwechsel. Ansonsten zum Abholen telefonieren und so schnell wie möglich weg. (Das Zelt fällt bei mir als Alternative aufgrund des oben genannten Grundes weg). Das Suchen von Menschen, die einen in der Scheune (etc.) übernachten lassen, halte ich für ziemlich auswegslos (und manchmal dauert es auch einfach zu lang).
Zum Anderen sollte nie nur ein Gruppenleiter mit zu einer solchen Aktion gehen, das halte ich für eine Versäumnis des Lagerleitung.
(@Thomas: Kannst du bitte etwas mehr auf deine Rechtschreibung achten, dein Kommentar ist so teilweise nur schwer zu verstehen. Danke.)
Kommentar von Locke (14.01.05 23:59:46)
Sry, hatte grad angefangen, da wurde ich gestört und wollte es noch schnell zuendeschreiben, habs mal editiert.
Kommentar von Gerard (15.01.05 17:39:12)
Zieht ein Gewitter auf steht die Sicherheit aller Teilnehmer an erster Stelle. Dies geht ja schon deutlich genug aus den obigen Komentaren hervor. Ich glaube aleine schon dadurch, dass die Gruppenleiter die Situation so ernst nehmen, sehen die "Lacher" ein dass ihre Reaktion fehl am Platz war. Ist die Sicherheit der Kinder erst wieder gewährleistet kann man die Situation / das Benehmen der verschiedenen Teilnehmer in Ruhe diskutieren (fals dies noch nötig ist).
P.S.: Das was Roland 24-Stunden-Game nennt, nennen wir bei uns Hike.
Kommentar von rolimo (15.01.05 20:30:29)
Hier sind noch zwei meiner Erlebnisse
1.
Wir waren mal auf dem Rückweg einer Wanderung. Plötzlich begann es zu regnen. Blitz und Donner durchdrangen die Düsterheit der Regenwolken. Wir kämpften uns weiter, bis wir in einem Stall Unterschlupf fanden. Einige Mädchen weinten. Zum Glück war neben dem Stall ein Bauernhaus, dessen Bewohner uns Wolldecken brachten. Als der Regen etwas nachgelassen hatte, fuhren sie uns sogar in unser Lagerhaus...
2.
Zweitageswanderung in einem Leiterkurs. Rucksack voll gepackt mit Lebensmittel, Regenschutz, Blachen und dem, was man sonst no so braucht. Aus den Balchen wurden Zelte erstellt und schon bald darauf regnete es wie aus Kübeln. Super... die Blachen der Zelte waren nicht dicht... alles Material (inkl. Schlafsack) waren nass! Die Wanderung wurde abgebrochen und wir begaben uns ins Lagerhaus, welches zum Glück nicht weit weg war...
Ich finde es wichtig, wenn ein Gewitter zu stark ist, dass man eine Wanderung sofort abbricht. Vor allem, wenn man einen nassen Schlafsack oder keine trockenen Kleider mehr hat, muss man sich genau überlegen, was man tun soll...
Ich schliesse nicht allem oben genannten an, jedoch noch zwei Sachen zu Christian:
-In den wenigsten Fällen, wenn wir ein Zeltlager gemacht haben, hatten wir eine Hütte daneben. Ich finde ein Gewitter in einem Zeltlager nicht sehr schlimm. Die Sommergewitter sind meistens schnell wieder vorbei und die Chance, dass ein Blitz ein Zelt trifft, ist wenn man allgemeine Gewitterregeln beachtet und das Zelt beispielsweise nicht auf einem ausgesetzten Hügel oder gerade unter einem allein stehenden Baum aufstellt, ist relativ gering.
-Im letzten Lager machten wir ein 24-Stunden-Game. Die Gruppen übernachteten ein Abständen von zirka 15 Minuten Fussweg (Sie wussten jedoch nicht, wo sich die anderen Gruppen befanden.) In jeder Gruppe waren zirka 10 Personen und davon waren je 2 Hilfsleiter - jedoch keine Leiter!!! Wir Leiter gingen, als es dunkel war, kurz vorbei und schauten, dass alles in Ordnung war. Handys und Auto standen die ganze Nacht bereit und wenn uns ein Hilfsleiter angerufen hätte, wären wir schnell zur Stelle gewesen.
PS: Wie sprecht ihr "Hike" aus? "Heikk" oder "Hike"...?
Kommentar von Gerard (17.01.05 08:22:44)
Das Begriff "Hike" stammt aus England und wird auch so ausgesprochen. Ich glaube im deutschsprachigen Raum schreibt man eher "Haijk".
Kommentar von mehlersoft (17.01.05 14:24:18)
Mal eine ganz unwissende Frage: Was ist euer "Hike", "Haijk" ... kann damit nicht wirklich etwas anfangen.
Kommentar von Gerard (17.01.05 15:13:06)
Ich versuch mal in kurzen Worten zu erklären was wir unter "Hike" verstehen.
Eine Gruppe ist zu Fuss, jeder mit seinem Rucksack, unterwegs. Wohin es geht bekommt die Gruppe an den verschiedenen Stationen von den Gruppenleitern mitgeteilt (natürlich in verschlüsselter Form). Unterwegs müssen verschiedene Aufgaben bewältigt werden. Nachts schläft die Gruppe draussen. Am darauffolgenden Tag geht's weiter bis das Ziel erreicht ist.
Wie schon gesagt, ich glaube, dass 24-Stunden-Game und Hike ein und dasselbe sind.
Kommentar von rolimo (17.01.05 17:08:33)
Das 24-Stunde-Game kann auch ein Spiel sein, das 24 Stunden lang andauert. Meistens sind es Gruppenkämpfe (Bändlikampf...) und man übernachtet im Freien.
Gerne darfst du auf diese Seite verlinken.
Zur Verlinkung aus Beiträgen im Grik verwende den folgenden Code: [AL]1075[/AL] (weitere Informationen zu diesem Code und weitere Codes findest du in Youth and me vom 15.05.07 ab Seite 9). Für die Verlinkung von externen Seite benutze bitte die folgende Url: http://www.grik.de/a1075-Gewitter.html

















